Ein Mammutprojekt?

Es gibt Neuigkeiten vom neuen deutschsprachigen Siddur für liberale Gemeinden! Das erste Mal angekündigt im Jahr 2006 für das Jahr 2008, dann nicht ausgeliefert, dann im Monatsrhytmus nach vorn verschoben. Die Produktbeschreibung des Gütersloher Verlagshauses zeigte stets einen Monat im Voraus an. Dann machte man einen Sprung von April auf Juli (siehe hier). Weil dieser unmittelbar bevorsteht lohnte es sich, erneut die Produktseite zu überprüfen und siehe da: Das Buch gibt es nicht, jedenfalls nicht vor September 2009....

24 Juni 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Kurs von Chabad in Bezug auf arabische Nachbarn?

Das Moment Magazine hat eine Kolumne, in der Rabbiner verschiedener Strömungen Antwort auf eine Frage geben, so kann man lesen, was Rekonstruktionisten, Reformer, Konservative, odern Orthodoxe oder Chabadrabbiner zu einer Fragestellung sagen. Ein interessantes Projekt. Nun wurde für die Mai-Juni Ausgabe gefragt, wie man mit arabischen Nachbarn umgehen sollte (hier): How Should Jews Treat Their Arab Neighbors? Für Chabad antwortete Rabbiner Manis Friedman: The only way to fight a moral war is the Jewish way: Destroy their holy sites....

22 Juni 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Torahtreue Juden in Brandenburg

In einem Kommentar zum Artikel »Wann ist Religion erfolgreich« wurde von der erfolgreichen Klage einer Gruppe aus Potsdam berichtet, die sich Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde im Land Brandenburg nennt und gewissermaßen in Konkurrenz zur Jüdischen Gemeinde Potsdam steht, die ebenfalls orthodox ist und unter der Ägide von Chabad steht. Es wurde, zurecht, gefragt, wer oder was sich hinter dieser Selbstbezeichnung verbirgt (hier). Als erster Anlaufpunkt bot sich die Internetseite an. toratreu....

22 Juni 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Korensiddur - Standardsiddur

Für die aktuelle Jüdische Allgemeine rezensierte ich den neuen englisch-hebräischen Siddur von Koren (erster Hinweis aus dem Mai hier) und das war ein wahres Vergnügen. Den Artikel gibt es hier. Exzellente Übersetzung, großartige Typographie, großartiges Layout und sehr vollständiger Umfang für den Einsatz außerhalb und innerhalb Israels. Hier wird also der unbedingte Kaufbefehl ausgesprochen! Eine kurze Liste der zusätzlichen Eigenschaften gibt es natürlich auch im Artikel (hier). ArtScroll wollte keinen Kommentar abgeben und macht eine überraschend schlechte Pressearbeit, zeigte aber mit einem Angebot eine gewisse Besorgnis um die Marktanteile, so bot man schon im Januar an, kurz nachdem klar war, dass im Mai der Korensiddur verfügbar sein würde, alte Siddurim durch neue auszutauschen - für die Hälfte des Preises....

17 Juni 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Torah im unendlichen Format

In einer Twitternachricht dachte ich darüber nach, ob man die Torah eigentlich nicht konsequenterweise als Ringbuch oder Ringblock drucken müsste. Da nicht alle Blogleser dieses Wekrzeug benutzen, wiederhole ich hier einfach die Nachricht. Die Torah als Ringbuch: ohne Vorwort, ohne Nachwort, ohne Titelblatt. Die letzte Zeile von Dewarim steht auf der Rückseite der ersten Zeile von Bereschit - einfach als unendliches Buch, was die Torah ja auch ist. Sie wird immer wieder neu gelesen und ist nicht notwendigerweise linear zu betrachten....

15 Juni 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Iran-Lösung

Wider erwarten, hat Hamandinedschad die Wahl im Iran gewonnen, worüber man in Israel nicht ganz unglücklich ist (siehe Bericht von Haaretz und Der Standard). Das riecht nach massivem Wahlbetrug, könnte aber auch darauf hinweisen, dass die Menschen von einem Mann regiert werden wollen, der in puncto Eloquenz nicht besonders viel zu bieten hat. Aber keine Sorge! Eine Lösung ist gefunden: Wir verbreiten die Nachricht, der Mossad hätte den Wahlbetrug forciert, so dass Hamandinedschad auf jeden Fall gewinnt....

14 Juni 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Was kommt?

Ein längerer Artikel ist Herring in heaven, es lohnt sich, ihn auszudrucken. Was wissen wir über die kommende Welt? Nathaniel Deutsch hat eine Geschichte darüber gemacht; sie ist im Guilt & Pleasure Magazin erschienen: The first time my father died, he came back and told us what it was like to be dead — and Jewish. My father didn’t see a light at the end of a tunnel; he saw his ancestor, a famous rabbi known as the Hasam Sofer, who stood at the end of a long hallway and gestured for my father to join him....

11 Juni 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gemischte Ehen die Regel?

In den USA offenbar nicht. Eine recht aktuelle Erhebung, der PEW Religious Landscape Survey sieht das jedenfalls nicht so. 69 Prozent der Juden heiraten andere Juden: Die gesamte Umfrage ist hier zu finden. Interessant sind auch die anderen Vergleiche „Wer betet wie oft?“, „Wer wohnt wo?“…

08 Juni 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Noch mehr Reaktionen auf Obama

In der jüdischen Welt ist man geteilter Meinung über die Rede Obamas, einige wollen die Siedlungen unangetastet sehen, andere fanden sie aus anderen Gründen so naja, andere fanden die Rede hervorragend weil sie das Thema des Antisemitismus in den arabischen Ländern auch thematisierte und auch die Gewalt derer, die Busse mit Menschen in die Luft sprengen. Die Orthodox Union sieht Positives und Negatives (zeigte sich aber bereits zuvor besorgt wegen seiner Haltung zum Siedlungsbau - hier) und auch der Zentralratssekretär Stephan Kramer teilte in einer Pressemitteilung seinen Standpunkt mit, wird aber in der Presse nur zum Teil zitiert....

08 Juni 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Obamas Rede in Kairo

Der Fuchsbau machte auf einen Kommentar der Bildzeitung aufmerksam, in dem gefragt wird, warum Obama auf die islamische Welt zugehen solle und nicht umgekehrt (siehe hier). Die USA hätten niemals Krieg gegen den Islam geführt. Tatsächlich ist das so. Vielleicht ist es aber an der Zeit, dass jemand der das vernünftig artikulieren kann, auch tut. Das hat Obama getan und er hat sich direkt an diejenigen gewendet, die es in der Hand haben eine friedliche Wende herbeizuführen, ohne zu verschweigen, dass er die Regime im Nahen Osten missbilligt....

05 Juni 2009 · 32 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]