Sukkot - nicht nur bei anderen

Sukkot gilt oft als umständliches Fest, weil man vieles selber machen muss und tatsächlich etwas Arbeit dahinter steckt. Aber es ist ein sehr haptisches Fest, weil man viele seiner Symbole anfassen und erleben kann. Vielleicht ist es gerade deshalb wichtig, mehr Leute dazu zu bringen, Sukkot tatsächlich auch selber zu feiern und zu gestalten. Auf talmud.de habe ich nun die Langfassung eines Artikels veröffentlicht, der im vergangenen Jahr für das (mittlerweile eingegangene) Magazin Familienmentsch entstand....

01 Okt. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Auf der anderen Seite

Einige, persönliche, introspektive Gedanken nach Jom Kippur. Auf der anderen Seite von Jom Kippur angekommen… ich hoffe, alle anderen Leserinnen und Leser auch. Dieser Jom Kippur war für mich ein Novum, weil ich das erste Mal die Neilah nicht erlebt habe. Kurz vorher demonstrierte der Körper, dass er seine eigene Meinung zum Ausbleiben von Speis und Trank hatte und ermöglichte seinem Bewohner eine horizontale Perspektive. Vollständiger Kollaps. Sehr unangenehm. Angenehm war es zuvor in der Synagoge....

29 Sept. 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Einladungen zum Kiddusch

Wenn man Bekannte trifft und meint, sie könnten zum Kiddusch oder zum Erew Schabbat kommen, dann lädt man sie natürlich ein. Das ist auch passiert. Wie die Geschichte genau war, kann man unter Neulich beim Kiddusch in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen nachlesen. Den Text gibt es hier.

24 Sept. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdisches Gebetbuch für Schabbat und Werktage

Er ist da! Er ist lieferbar und als physisches Werk verfügbar! Ende 2006 in der „Jüdischen Zeitung“ angekündigt, herausgegeben von den Rabbinern Sievers und Nachama, hier häufig angezweifelt, ob das Projekt eines Tages zum Abschluss käme, ist letztendlich doch der erste Band lieferbar. Nun ist er da, der Siddur, der traditionsorientierte liberale Gruppen und Gemeinden mit einer, zu ihnen passenden, Ordnung der Gebete versorgt. Er orientiert sich am „Liberalen Einheitsgebetbuch“, dem „Tfilot lechol haSchanah – Gebetbuch für das ganze Jahr; im Auftrag des Liberalen Kultus-Aussschusses des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden” von Seligmann, Elbogen und Vogelstein....

23 Sept. 2009 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Noch ein Gruß zu Rosch haSchanah

Auch US Präsident Obama richtete eine Grußbotschaft an diejenigen, die Rosch haSchanah feiern: Bundespräsident Horst Köhler verteilte ebenfalls eine Grußbotschaft (und übergab Henning Wallander unlängst einen Preis): “Liebe Mitglieder der jüdischen Gemeinden in Deutschland, zum jüdischen Neujahrsfest grüße ich Sie alle, auch im Namen meiner Frau, und wünsche Ihnen mit dem traditionellen Gruß “Shana tova!” ein gutes Jahr 5770 und schöne Feiertage. Wir können im zurückliegenden Jahr auf ein gemeinsames Fest zurückblicken....

22 Sept. 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rosch haShanah 5770

Rosch haShanah 5770, ursprünglich hochgeladen von Chajm Rosch haSchanah ist vorüber. Wir schauen auf den nächsten Punkt - Jom Kippur. Wie man sehen kann, gab es im Hause des Ba’al ha Blog natürlich gefillte Fisch und jede Menge interessanter Dinge und ein recht aufschlussreiches Schacharit am ersten Tag Rosch haSchanah (nicht im Hause natürlich). Zugleich möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Mechilah zu erbitten für den Einsatz der falschen Worte oder gar Taten!...

21 Sept. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Verloren

Verloren ist ein Film der Jewish Angency, Thema ist, grob gesagt, die Tatsache, dass eine recht hohe Zahl von Juden Nichtjuden heiratet. Der Spot ruft Israelis dazu auf, die Jewish Agency über junge Menschen zu verständigen, die eine bessere Bindung zum Land Israel aufbauen sollten. Halt! Hier geht es doch um die Gefahr, durch Assimilation zu verschwinden. Da müsste man doch ein Judentum und ein Umfeld fordern, in dem das nicht geschieht....

14 Sept. 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Paraschah: Keine Ausreden möglich

Das ist schon bei der Übergabe der Torah „bedacht“ worden, dass es Menschen gibt, gab und geben wird, die sagen „Ach was - die Torah bezieht sich doch nur auf die Gesellschaft ihrer Zeit“ oder „Das ist ja vollkommen illusorisch. Kein Mensch kann sich daran halten“. Im (Doppel-)Wochenabschnitt Nitzawim-Wajelech wird genau dies thematisiert. Mein Artikel in der aktuellen Jüdischen Allgemeinen gibt es hier.

11 Sept. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nach Ma'aleh Adumim

Ein junger Mann arbeitet in Ma’aleh Adumim, also in einem Ort der gerne als Siedlung beschrieben wird, tatsächlich aber eine Stadt in der Nähe von Jeruschalajim ist. Recht häufig fahren Menschen von dort nach Jeruschalajim um zu arbeiten, unser Mann fährt in die Gegenrichtung. Was hier folgt ist aber kein Bericht, sondern inhaltliches etwas vollkommen anderes als das, was es hier sonst gibt. Eine Kurzgeschichte. Sie ist nicht für das Blog entstanden, wird aber nun exklusiv hier veröffentlicht....

07 Sept. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Über den Wiederaufbau

Vor kurzer Zeit schrieb ich hier über den möglichen Niedergang des Judentums und als es um den Zentralrat ging, fiel mir wieder Harry Maor (Biographie hier, 1914 - 1982) ein, der den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinden detailliert und fundiert beschrieben hat. Wenn man seine Analyse (die er im Rahmen seiner Dissertation anfertigte) liest, spricht man nicht vom Wiederaufbau des Judentums, denn das war es in erster Linie nicht. Man spricht zunächst vom Wiederaufbau der Gemeinden....

31 Aug. 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]