Ahawah rabba

Warum aschkenasische Juden offensichtlich Freunde von Kompromissen sind und sefardische sich definitiv entscheiden, beleuchte ich zu einem kleinen Teil in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Hier vollständig abrufbar. Thema ist das Gebet Ahawah Rabba, dessen verschiedene Textausformungen hier bereits Thema waren.

15 Apr. 2013 · 1 Minute

Rund um Pessach

In den vergangenen Jahren gab es hier schon einige Beiträge zu Pessach. Einige sind möglicherweise auch heute noch interessant. Deshalb hier eine kleine (kommentierte) Liste derjenigen Einträge, die einen Aspekt von Pessach beleuchten – die Beiträge mit den Grüßen zu Pessach verlinke ich natürlich nicht: Ysop und Chol haMo’ed Was könnte Ysop sein und was ist Chol haMo’ed Haggadah onlineDie Haggadah online auf talmud.de im Volltext Kitnijot – Chametz oder etwa nicht?...

16 März 2013 · 1 Minute

Salz

Im Buch WaJikra werden direkt am Anfang viele viele Vorschriften für die Opfer aufgezählt. Da überliest man leicht etwas. Etwa den »Bund des Salzes«, von dem zwischendurch in einem Satz (2,13) die Rede ist. Was das bedeuten soll, beleuchte ich zu einem kleinen Teil in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Hier vollständig abrufbar.

14 März 2013 · 1 Minute

Schomre Hadas Antwerpen

Die Israelitische Gemeinde Antwerpen Schomre Hadas ist eine von zwei großen Gemeinden Antwerpens. Zahlreiche kleine Gemeinden und Gruppen gibt es außerdem. Für irgendwie observante Juden aus dem Ruhrgebiet und Düsseldorf, war Antwerpen lange Zeit die erste Wahl, wenn man auf eine funktionierende jüdische Infrastruktur zugreifen musste. Mittlerweile gibt es jedoch auch koschere Geschäfte in Düsseldorf und Dortmund. Allerdings keine Geschäfte für jüdische Bücher, die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und einfach mal eine jüdische Zeitung einzupacken, in die koschere Bäckerei zu gehen, oder einfach mal an einem Werktag zum Morgengebet zu gehen....

14 März 2013 · 1 Minute

Bimah

Die Bimah in der Hurva Synagoge: By Utilisateur:Djampa - User:Djampa (Own work - Travail personnel) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons Die Bimah befindet sich in Deutschland bei nicht wenigen Syangogen vorne. Direkt vor dem Schrank, in dem die Torahrollen aufbewahrt werden. Das ist für Gäste ein false friend, wie das im Bezug auf Sprachen heißt: Etwas, was so ähnlich ausschaut, wie eine Sache, die man kennt. Also wird die Bimah nicht selten als Altar bezeichnet....

04 März 2013 · 1 Minute

Jüdischer Friedhof in Dortmund-Hörde

Im Ruhrgebiet trifft man auf Spuren jüdischen Lebens vor der Schoah, wenn man genau hinschaut. Zwischen, oder in, Wohngegenden jeweils kleine Zeugnisse. In vielen Fällen sind es Friedhöfe. Häufig verschlossen. Vor allem in den Städten, die aus mehreren kleineren Ortschaften zusammenwuchsen, können es mehrere sein. In Dortmund etwa. Der Stadtteil Hörde ist ein solcher Fall. Hier wohnte, urkundlich erwähnt, um 1500 mindestens eine jüdische Familie. 1911 entstand im Hörder Kampweg ein Friedhof, der einen wesentlich älteren ersetzte....

27 Feb. 2013 · 1 Minute

Sein Tscholent komme über sie

Am Morgen wachte Schmulik schweißnass auf. Zitternd griff er nach der ersten Zigarette des Tages. Er hatte vollkommen wirr geträumt. Irgendeines der Wodka-Gläser am Abend, musste eines zu viel gewesen sein. Nachdem er die Fernsehdiskussion »Die Deutschen wollen keine jüdischen Nachbarn – sind sie deshalb Antisemiten?« gesehen hatte, wollte er die schlechte Performance seines Bruders in der Sendung runterspülen. Seit Rachel ausgezogen war und sich mit dem Satz »Ich brauche meinen Freiraum« verabschiedet hatte, fand Schmulik wieder den tiefsten Schlaf, den er sich vorstellen konnte....

26 Feb. 2013 · 2 Minuten

Purim? Aufpassen!

Wer hätte das gedacht? Mann soll jetzt Purim doch nicht so sehr viel trinken? Vielleicht ist es nur ein Purim-Scherz? Wer solche Anzeigen schaltet, weiß vermutlich, warum. (Oben Hebräisch, unten Englisch)

20 Feb. 2013 · 1 Minute

Die Rabbinerkonferenzen - Freunde?

Eine ganze Zeit lang gab es in Deutschland zwei Rabbinerkonferenzen. Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz der orthodoxen Rabbiner und die Allgemeine Rabbinerkonferenz für die meisten Rabbiner, die nicht Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz sind oder waren und zu verschiedenen Strömungen des Judentums gehören. Wenn man gewisse Spannungen erwartet hätte, hätte man sie natürlich hier erwartet. Doch mit der wachsenden Anzahl von Chabad-Rabbinern, wurde eine weitere Rabbinerkonferenz begründet, die allerdings Deutscher Rabbinerrat heißt. Weil von der wachsenden Anzahl von Chabad-Rabbinern die Rede war, ist klar, zu welcher Strömung die Mitglieder dieser Konferenz größtenteils gehören: Zu Chabad....

13 Feb. 2013 · 3 Minuten

Ungelöste Probleme an der Kotel

Bild von Juan Reyero (flick.com) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons HaKotel - die Westmauer. _Früher_beteten da Frauen und Männer gemeinsam und später wurde eine Mechitze eingezogen. Seitdem beten Frauen und Männer schön getrennt. Das wird nicht unbedingt in Frage gestellt, vielmehr die Tatsache, wer auf dem Platz vor der Westmauer bestimmt, was geschieht. Besser gesagt: Welche religiöse Gruppe entscheidet, wie man sich dort zu verhalten hat? Ein Name, der einem ständig in diesem Zusammenhang begegnet ist, Anat Hoffman....

11 Feb. 2013 · 2 Minuten