Deutschsprachige Jüdische Blogs — Super Projekte und schlechte Nachrichten

Beginnen wir mit Wien! Sarah Egger, die von Wien aus über jüdisches bloggt und damit die extrem übersichtliche deutschsprachige jüdische Blogosphäre (verwendet man das Wort überhaupt noch?) aus Österreich verstärkt, hat beschlossen, dass man mehr jüdischen Kitsch kaufen können darf. Aus der besten Motivation, die man sich denken kann - nein nicht Geld - sie fand selber nichts »in der Nähe«. Damit möchte sie lokal loslegen, aber ich denke, wenn sie Unterstützung erfährt und zahlreiche Kunden findet, kann man dazu zwingen, auch ins deutschsprachige Ausland (Deutschland) zu expandieren....

20 Jan. 2019 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Was ein neues Buch von Houellebecq wirklich bedeutet

[caption id=“attachment_9797” align=“aligncenter” width=“640”] Katalog der Houellebecq Ausstellung, kuratiert von Michel Houellebecq – also phrasenfrei, Foto vom Ba’al haBlog[/caption] Ein neues Buch von Michel Houellebecq. Natürlich bedeutet es, dass Houellebecq sowohl die Feuilletons triggert, als auch eingefleischte Hater und dabei noch einen gewissen Erfolg haben dürfte. Aber es bedeutet auch, dass zahlreiche Rezensenten in ihrer Hilflosigkeit mit Formulierungen von der Stange arbeiten müssen und uns mit Phrasen aus dem Houellebecq-Phras-O-Maten beleidigen....

10 Jan. 2019 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Körper der Weisen

Die Weisen des Talmuds waren (zu Großteil Männer, sorry, ist einfach so). Keine älteren Herren mit langen weißen Bärten, sondern durchaus Männer im besten Alter. Offenbar wurde da auch mal über körperliches gesprochen. Natürlich hat auch das der Talmud mitprotokolliert. Bis hin zum Vergleich bestimmter Körperteile. Für die Jüdische Allgemeine habe ich einige Details beschrieben: Talmudisches – Der Körper der Weisen

07 Jan. 2019 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Antisemitismus Top-Ten

In jedem Jahr veröffentlicht das Simon Wiesenthal Center eine Top-Ten Liste mit antisemitischen Personen, Vorfällen oder Einrichtungen. Jakob Augstein wird die Liste kennen. In diesem Jahr findet man auf der Liste Louis Farrakhan, Airbnb, Hakenkreuze an US-Universitäten, die British Labour Party, Roger Waters und die Bank für Sozialwirtschaft. Die Liste wird viel zitiert, erhält extrem viel mediale Aufmerksamkeit und steht offenbar in der Tradition der Jahresrückblicke. Aber die Liste ist vor allem eines: Einfach nur eine Liste....

29 Dez. 2018 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kein Grund für sinnlosen Optimismus – Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur

Vor nur einer Woche gab es ein Gespräch mit dem WDR über den Rückgang der Mitgliederzahlen der Jüdischen Gemeinden mit einem besonderen Blick auf Nordrhein-Westfalen. Nun gab es für die Sendung »Aus der Jüdischen Welt« von Deutschlandfunk Kultur ein Gespräch über den Rückgang mit einem Blick auf die Gesamtentwicklung in Deutschland. Gibt es Grund für Optimismus? Was könnte/sollte man jetzt tun? Interessanterweise hat der Sender das Interview mit »Kein Grund für sinnlosen Optimismus« betitelt und das trifft es eigentlich auch ganz gut....

08 Dez. 2018 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chanukkah: Drejdel und Ratsche

Drejdel Es gibt zu fast jedem Brauch eine Deutung, die über die Angabe der Herkunft hinausgeht. Kürzlich stolperte ich über diese Gegenüberstellung zweier Symbole von Chanukkah und Purim: Rabbi Avraham Jitzchak Sperling, in Ta’amei HaMinhagim 859, der das Buch »Korban Ani« des HaRitza zitiert: Aus folgendem Grund spielt man mit dem Drejdel zu Chanukkah und zu Purim mit der Ratsche: Zu Chanukkah war der stete Gnadenstrom, der vom Himmel zur Erde und von der Erde zum Himmel fließt, unterbrochen: es stieg keine Erhebung von unten auf, alles geschah durch die Gnade von oben....

03 Dez. 2018 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Im Gespräch mit dem WDR: Kleinere Gemeinden werden schließen müssen.

Die Folgen des Mitgliederverlustes der Jüdischen Gemeinden werden schwerwiegend sein. Einige Maßnahmen (die nur die Folgen mildern können, aber den Trend schwerlich aufhalten) schilderte ich hier. In einem Interview mit dem WDR, für die Sendung »Jüdisches Leben«, habe ich die Situation für Nordrhein-Westfalen geschildert - oder besser - über die gegenwärtige Situation gesprochen: Das Interview könnt Ihr hier nachhören.

03 Dez. 2018 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Quelle der Lehre nennen

Den Weisen des Talmuds waren es wichtig, stets zu sagen, woher man eine Lehre hat, die man weitergeben möchte. Für die Jüdische Allgemeine habe ich kurz erläutert, aus welchem Grund das auch sehr richtig ist: Talmudisches – Wer die Quelle kennt

23 Nov. 2018 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Hunde und Antisemitismus

Die Idee kam ihnen irgendwann in der Synagoge. Rabbi Silberzwajg hatte wieder erzählt, dass der Talmud die Hundehaltung verbietet. Daniel meinte, genau das sei der Grund, warum ja wohl kaum eine deutsche Nichtjüdin für ihn zum Judentum übertreten würde: »Die werden doch hier nicht auf einen Hund verzichten? Überleg mal!? Auf Kinder vielleicht. Aber auf Hunde? Dabei sind das Probleme auf vier Pfoten. Eine Erfindung der Tierarzt-Lobby, damit die Leute mit sozialen Problemen abziehen können....

13 Nov. 2018 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unfassbare Bilder der Pogromnacht

In der Synagoge (Fürth?) während des Novemberpogroms. Bilder von Elisheva Avital auf Twitter Bei Twitter wurden zum 9. November unfassbare Bilder der Pogromnacht gepostet. Ein »Blick hinter die Kulissen« der Vorgänge um die Zerstörung der Synagoge, der Plünderung und Demütigung von jüdischen Familien in der Stadt. Es könnte die Synagoge von Fürth sein. Die Bilder stammen von einem Fotografen aus Nürnberg. Grinsende Männer plündern eine Wohnung (in Fürth?) während des Novemberpogroms....

10 Nov. 2018 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]