Wer ist Evelyn Hecht-Galinski?

Natürlich wissen wir, wer Evelyn Hecht Galinski ist, nämlich Tochter des verdienten ehemaligen Zentralratsvorsitzenden Heinz Galinski, ehemalige Waldorfschülerin und selbsternannte Kritikerin des Zentralrats. Schon 2002 schrieb sie in einem Leserbrief an den STERN: Deshalb stört mich die Intoleranz des heutigen Zentralrats. Er betrachtet sich als die diplomatische Vertretung Israels in Deutschland und als Sprachrohr der Scharon-Regierung. Ich als Jüdin sage: Israels Besatzungs- und Siedlungspolitik ist unerträglicher und verabscheuungswürdiger Staatsterror. Stern 52, 2002...

05 Sept. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Transliteriert und linear übersetzt

Mehr geht eigentlich nicht und das erkennt man dann auch am Layout der Seite… Artscroll gehört zu den Pionieren jüdischer Verlagstätigkeit und die Siddurim hatten Vorbildcharakter für andere Veröffentlichungen (was nichts darüber aussagt, ob sie es besser gemacht haben. Im Prinzip ist es das gleiche wie früher, nur etwas schöner, dazu siehe auch meinen Blog-Eintrag hier- mit der großen Diskussion). Nun erschienen die Tehillim hebräisch, transliteriert, linear übersetzt und kommentiert: Die „Transliterated Linear - Seif Edition” (hier bei Artscroll anschauen) ist eines von vielen anderen Büchern auf dem Weg zu vollständig transliterierten Gebeten....

03 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der unheimliche Burkhard Müller

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich unter „Schalom Du Träumer” über den Wort am Sonntag Sprecher Dr. Burkhard Müller, der seine fragwürdigen Thesen zum israelisch-libanesischen Krieg zum Besten gab. Offenbar ist er aber ein medialer Allrounder. Tausendsassa passt möglicherweise besser, denn wie man nachlesen kann, wurde „Sa Sa“ als Hetzruf für Hunde verwendet (hier: Tausendsassa). Und ein Rufer ist auch Burkhard Müller. Jetzt ruft er morgens durchs Radio in die Meute der Israelkritiker:...

31 Aug. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die g-ttesdienstlichen Vorträge der Juden

„Die g-ttesdienstlichen Vortra?ge der Juden, historisch enwickelt” von Leopold Zunz ein wahrhafttiger Klassiker ist nun online lesbar und downloadbar (hier). Die google-Buchsuche macht zahlreiche Werke nun online verfügbar. Außerdem fand ich „Zur rabbinischen Spruchkunde: Eine Sammlung rabbinischer Sentenzen, Sprichwörter” von Leopold Dukes und „Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen” von Abraham Geiger. Ein seinerzeit gefeiertes Buch, bis Geiger die gleiche. Methode auf die christlichen Schriften anwandte (dazu auch hier).

31 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Simpsons-Talmud

Die Seite ist wohl schon längere Zeit online (seit 2001), deshalb weise ich hier auf nichts Neues hin, sondern etwas interessantes: Der Simpsons-Talmud: Er basiert auf der Simpsons-Folge „Like Father Like Clown” (die hier auch schon einmal Erwähnung fand), dort gab es eine Diskussion, die Noah Gradofsky talmudisch aufbereitet hat. In this episode, we find out that Krusty the clown is Jewish, and has been estranged from his father because he became a clown (which for whatever reason wasn’t seen as an honorable profession)....

30 Aug. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Livni und Keret in der ZEIT

Gleich zwei lesenswerte Artikel sind heute auf der Internetseite der ZEIT erschienen: ein Interview mit Tzipi Livni (deren Rede in Berlin man übrigens auf talmud.de nachlesen kann), dass mit „Wir sind Teil des Westens” überschrieben ist. Der andere Artikel „Böser Anfang, böses Ende” schildert den Libanon-Krieg aus der Sicht von Etgar Keret (in der ZEIT steht Etkar Keret, geschrieben wird das aber ??????? so wie ich das sehe). Er schließt mit einer wichtigen Folgerung:...

30 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mishkan Tfilah

Für Oktober 2006 ist die Veröffentlichung des neuen amerikanischen Reform-Siddurs „Mishkan T’filah” (Ihr werdet dann auf talmud.de darüber lesen können) geplant. Die CCAR möchte damit „Gates of Prayer” ablösen, an dem der Zahn des Zeigeistes doch schon sehr genagt hatte. Längst hat schon eine Rückorientierung auf die traditionelleren Texte der jüdischen Gebete begonnen, man entdeckt alte Riten neu und möchte das auch in einem neuen Siddur ausdrücken. Mehr lässt sich freilich erst nach der Veröffentlichung sagen....

29 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schalom Du Träumer!

Wiedereinmal wäre mir ohne die Judaismus-Gruppe ein rhetorisches Meisterwerk entgangen. In erster Linie nämlich, weil ich nicht zu den Stammsehern der Sendung „Das Wort zum Sonntag” gehöre. Dort sprach am vergangenen Samsta ein gewisser Dr. Burkhard Müller zum Thema „Israel”. Der Wortlaut ist hier nachlesbar Scham empfinde ich und Zorn über Israels gewalttätiges Wüten. Wäre ich Palästinenser: ich denke, dass ich zur Hamas gehörte. Wäre ich allerdings Israeli, würde ich bestimmt diese Militäreinsätze befürworten....

28 Aug. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gyorgy Konrad in der neuen Zürcher

Ich danke Elisabeth für den Hinweis auf den Text! Gestern (26. August 2006) veröffentliche die Neue Zürcher Zeitung einen Text von György Konrád zum Libanonkrieg, der auch noch einmal die wichtigsten Punkte liegen, die von vielen Gutmeinern gerne mal ausgeblendet werden: Daraus folgt, dass die Propaganda des islamistischen Jihad nicht erfolglos ist. Die Raketen mit Menschenleibern zu umgeben und die Getöteten, die Trümmer, die Trauernden, die Wehklagenden, die Bilder echten Schmerzes zu zeigen, all das ist imstande, den sensiblen Zuschauer, für den die Politik nur Worte sind, die Leichname dagegen Wirklichkeit, gegen Israel einzunehmen....

27 Aug. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Synagoge wird nicht rechtzeitig fertig

Am 23. November 2006 hätte die neues Synagoge (Blog-Eintrag zum Baubeginn hier) der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen feierlich eröffnet werden sollen. Ein Programm wurde bereits veröffentlicht bzw. ausgehängt, natürlich mit einem dezenten Hinweis darauf, dass nur geladene Gäste (ratet also, wer nicht bei der Eröffnung sein wird) an der Veranstaltung teilnehmen sollten. Am Montag wurde bekannt, dass die Erföffnung voraussichtlich am 01. Februar 2007 stattfinden wird. Die Gründe für die dreimonatige Verschiebung seien „bautechnischer” Art....

25 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]