Die jüdische Kefije

Die Kefije, auch Palästinensertuch genannt, wird hierzulande (eigentlich überall in der westlichen Welt) gerne als modisches Accesoire von linksgerichteten Jugendlichen getragen, dabei ist es aber in seiner ursprünglichen Intention eigentlich ein Symbol für den Kampf gegen Israel. Manchmal wird sie diffus als „Symbol für den Widerstand” verstanden, in erster Linie steht sie aber, wie bereits beschrieben, für den Kampf gegen Israel. Die FAZ beschreibt, wie das Tuch nach Deutschland kam:...

23 Nov. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Sich weiter einmauern...

Die israelische Orthodoxie sieht ihre Pfründe schwinden, deshalb (vgl. Rabbi Lior sagt Nein zu Klal Jisrael) kommt der sefardische Oberrabbiner Shlmoh Amar nun mit einem neuen Vorschlag um die Ecke - wie die Jerusalem Post berichtete, strebt er eine Änderung des Rückkehrgesetzes an. So soll es so modifiziert werden, dass ausländische Übertritte nicht mehr in der Form anerkannt werden, dass mit ihnen die israelische Staatsbürgerschaft erlangt werden kann. “We don’t want a situation where the Law of Return and the rights that it grants are being used indiscriminately,” Amar said....

21 Nov. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wem gehört Diebesgut wohl?

Nur wenige (aber aufgeregte) Sätze über die rezente Raubkunstberichterstattung: Hat der Dieb eine moralische Verpflichtung seinem Diebesgut gegenüber? Oder der Hehler? So kommt es einem vor, wenn man dieDiksu Diskussion um die sogenannte Raubkunst verfolgt. Die Sachverhalte sind eigentlich einfach: Die Nazis enteigneten jüdische Familien, arisierten ihren Besitz. In der Nachkriegszeit finden wir die Gemälde, Bilder und andere Kunstgegenstände in Museen und Galerien. Später wurde in der Washingtoner Erklärung festgelegt, dass eine Rückgabe der geraubten Kunstwerke durchaus erstrebenswert sei....

21 Nov. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Dreckig

Man muß einfach zum Zyniker werden, angesichts der jüngsten Ereignisse deren Berichterstattung allein schon fragwürdig ist. Ach ja richtig, es geht um die neue hässliche Waffe der Kombattanten in Gaza die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet und ein wenig auch gegen Israel: Menschliche Schutzschilder. Selbst in der Wikipedia findet man unter Menschlicher Schutzschild eine sachliche Definition: Ein menschlicher Schutzschild ist das Platzieren von Zivilisten in der Nähe oder vor einem militärischen Ziel....

20 Nov. 2006 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Manifest der 25 - und jetzt?

Zunächst gilt mein Dank Elisabeth (die hier stets durch gute Kommentare auffällt), die meine Aufmerksamkeit auf den Text „Freundschaft und Kritik” in der Frankfurter Rundschau, gelenkt hat. 25 deutsche Akademiker kommentieren (und lamentieren) über die besonderen Beziehungen Deutschlands zu Israel und die derzeitige politische Situation. Aufhänger ist ein Interview mit der israelischen Außenministerin Tzipi Livni mit der ZEIT im August 2006: ZEIT: Sind die Beziehungen zwischen Berlin und Jerusalem heute besser als früher?...

16 Nov. 2006 · 8 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Dame Edna bloggt

Bisher durfte Edna Brocke sporadisch für die WAZ „jüdisches” kommentieren und nutzte die Chance auch gleich, um „den Liberalen” ihre Meinung zu sagen (siehe bsp. hier, ein Kommentar zu diesem Artikel führte mich auch auf „die Fährte”), nun hat die Leiterin der Alten Synagoge Essen und Hannah Arendt-Nichte ein erweitertes Betätigungsfeld erhalten: Sie bloggt für die Zeitung, vielmehr: sie schreibt Kommentare für den Internetteil der WAZ, denn Interaktivität findet eigentlich nicht statt....

14 Nov. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schir haJam

Das „Schir haJam”, das Lied von Mosche am Schilfmeer (2. Buch Mosche 14:30-15:19) ist Bestandteil aller orthodoxen und konservativen Siddurim, in zahlreichen liberalen ist es nicht mehr vorhanden und doch, bei EtzAmi wird es zu jedem Schacharit Schabbat gelesen und das meist in deutscher Sprache - mit Ausnahme des letzten Satzes, der auch in hebräischer Sprache gesagt wird. In der Vorlage den EtzAmi Siddur, dem „Gebetbuch für das ganze Jahr” (von Elbogen,Seligmann und Vogelstein) aus dem Jahr 1929, gibt es eine ganz gute Übersetzung des Textes, die man eher als Nachdichtung bezeichnen kann und die ich längst einmal einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren wollte....

14 Nov. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kol haKavod Lila!

?? ????? Lilas Blog wurde hier oft zitiert, insbesondere wenn es um die politische und gesellschaftliche Situation im Staat Israel ging, insbesondere deshalb, weil sie sich nicht theoretisch und angelesen damit auseinandersetzen muß, sondern tatsächlich in Israel lebt und somit aus erster Reihe berichtet. Nun wurde ihr Blog von der Deutschen Welle zum „Besten deutschsprachigen Blog” ausgezeichnet. Selbst heise.de berichtete darüber: Bestes deutschsprachiges Weblog ist Letters from Rungholt aus Israel. Internetnutzer aus der ganzen Welt hatten mehr als 5500 Vorschläge für den Preis der Internet-Redaktion der Deutschen Welle eingereicht....

13 Nov. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Israel hat keinen König- Grossman auf Deutsch

Die Rede von David Grossman, auf die ich hier hinwies, hat die ZEIT (ja, es war tatsächlich die ZEIT) nun ins Deutsche übersetzt auch ins Internet gestellt: “Wir sind Opfer unserer Ängste” Ein Krieg ohne Plan, eine Regierung ohne Moral, eine Armee ohne Führung – Israel hat Grund, an sich selbst zu verzweifeln. Der israelische Schriftsteller David Grossman hält eine Klagerede am Jahrestag des Attentats auf Premier Jitzhak Rabin Die alljährliche Gedenkfeier für Jitzhak Rabin ist der Moment, in dem wir ein wenig innehalten, uns an Rabin als Mensch und Staatsmann erinnern und den Blick auch auf uns lenken, auf die israelische Gesellschaft, ihre Führung, auf die nationale Stimmung, den Zustand des Friedensprozesses, unsere persönliche Situation innerhalb der großen, nationalen Ereignisse… weiter lesen…...

12 Nov. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

The Adventures of Rabbi Harvey

Eine sehr eigentümliche Art von Weisheit ist Rabbi Harvey zu eigen- ähnlich der Rabbiner in zahlreichen jiddischen Witzen und Anekdoten. Steve Sheinkin hat sich von diesen Geschichte beeinflussen lassen und die Cartoon-Figur Rabbi Harvey erschaffen. After finishing school in New York, Rabbi Harvey traveled west in search of adventure and, hopefully, work as a rabbi. His journey took him to Elk Spring, Colorado, a small town in the Rocky Mountains....

10 Nov. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]