Chag Chanukkah Sameach!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs (und von talmud.de) Chag Chanukah Sameach! ?? ????? ??? ?? ????? ??? Einiges wesentliches zu Chanukkah habe ich ja bereits in diesem Beitrag geschrieben. Ein Bericht über die „Chanukkah-Feier” in meiner Gemeinde sollte ich lieber nicht verfassen - jedenfalls keinen ausführlichen (siehe Bericht aus dem Jahr 2005). Eine Neuerung gab es gegenüber 2005 schon: Die Feier begann um 17:00 Uhr statt um 15:00 Uhr. Zunächst hieß es, „wegen Schabbes”, im Laufe der Woche stellte sich aber heraus, dass es im Wesentlichen war, weil die Weihnachtsfeier des russischen Integrationsvereines bis 14:00 Uhr andauerte… Kurz: Weniger Leute als im letzten Jahr, die Chanukkia rückt immer weiter in die Peripherie, der Chanukkazeitanteil lag bei etwa 15 Minuten (die Vorführung der Kinder)....

17 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Weiter? Wie denn?

Über die „neuen Dimensionen” des Antisemitismus, vor allem in der Hauptstadt, wurde schon allerorts berichtet. Interessanterweise sind diese empörten Berichte und Beiträge einfach verpufft. Die gezogene Lehre war lediglich: „Morgen wird eine andere Sau durchs Dorf gejagt”. Große Demonstrationen? Fehlanzeige! Der Rücktritt des Innenministers wird gefordert, weil man 2006 Juden durch die Straßen Deutschlands hetzen kann? Fehlanzeige! Wo bleiben die Demonstrationen!? Statt dessen wird wieder lamentiert, warum die uns wohl hassen könnten und wie wir das vermeiden könnten....

17 Dez. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Verrückte Juden...

Die sogenannte Holocaust-Konferenz im Iran, die nochmal unterstreichen soll, welchen antisemitischen Charakter die Regierung des Irans hat (nicht die Bevölkerung, das wurde in diesem Blog schon ausgiebig dargestellt), hat auch in den hiesigen Medien große Aufmerksamkeit bekommen. Besonders aber die Tatsache, dass auch „Rabbiner” an der „Konferenz” teilnahmen, wurde besonders ins Bild gesetzt. Klar, dass es sich hier um die Kasperköpfe von der Neturej-Karta ging, die haben schon im März den Iran besucht und es scheint ihnen dort zu gefallen....

12 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Beten wie Du willst...

In einem Forum, zu dem ein Leser unter diesem Beitrag verlinkt hat, wird bzw. wurde (ganze Teile des Themas wurden durch einen umsichtigen Administrator entfernt) von den Diskutierenden in den Raum hinein behauptet, Juden und Israelis insbesondere, würden Muslime per se hassen. Nun, viele werden wissen, dass diese Behauptung Blödsinn ist und das schlaue Menschen schon hätten merken können, dass an dieser Behauptung nichts dran ist. Ich verweise auf folgende Beiträge aus diesem Blog: Schanah Tovah und Ramadan Mubarak!...

11 Dez. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neue Dimension des Antisemitismus

Dieser Post ist in gewisser Weise (leider) eine Aktualisierung des Beitrages „Stellvertreterkrieg”. Dort wurde in den Kommentaren auf einen aktuellen Artikel auf SPIEGEL-online aufmerksam gemacht. „Jüdische Schüler fliehen vor Nazis und aggressiven Muslimen” heißt er unb beschreibt die Situation in den Schulen der Hauptstadt recht schonungslos: Die Vorfälle in Kreuzberg sind besonders drastisch, doch keine Ausnahme: Der Berliner Senat listet in seiner Studie “Gewaltsignale an Berliner Schulen 2004/2005” unter dem Stichwort “(Rechts-)Extremismus” 62 gemeldete Vorfälle auf, ein starker Anstieg gegenüber dem Vorjahr, in dem nur 39 Fälle gemeldet wurden....

08 Dez. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Vom Antisemiten zum Juden

Die österreichische Zeitung „Die Presse” brachte heute eine bemerkenswerte Geschichte über einen jungen polnischen Mann: Vom prügelnden Skinhead zum gläubigen Juden Polen. Pawel war 23, als er entdeckte, dass er eigentlich Jude ist. Heute heißt er Pinchas und wacht in der jüdischen Gemeinde Warschaus über die Einhaltung der Speisevorschriften. Diese Geschichte ist ein Hinweis darauf, dass in Polen mehr jüdische Menschen leben, als offiziell bekannt ist, so schreibt auch „Die Presse”, man könne von etwa 30000 Menschen ausgehen:...

06 Dez. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Stellvertreterkrieg?

Im Blog „Jüdisches Berlin” wurde Ende letzten Monats darüber berichtet: Jüdische Kinder müssen unter Polizeischutz gestellt werden, weil es antisemitische Übergriffe gibt, vorwiegend durch andere Schüler mit arabischem Familienhintergrund. Ursprünglich hatte der Sender Berlin-Brandenburg darüber berichtet: Anne (Name geändert) „Und dann hat ein Junge rein gerufen: ‚Wer ist denn hier die Jüdin?’ und dann habe ich schon ein bisschen Angst bekommen und mich nicht getraut, irgendwie was zu sagen und dann hat er angefangen zu schreien und richtig aggressiv gefragt, wer die Jüdin ist und dann habe ich gesagt, ich....

05 Dez. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das Manifest in Frage gestellt...

Am 16. November wurde hier (in diesem Blog also) über das „Manifest der 25” berichtet, dass die Frankfurter Rundschau vollständig veröffentlichte. Gerade durch die Lauffeuerartige Verbreitung über das Internet, muß einiges an Kritik an dem Text laut geworden sein. Nun (am 25.November 2006) legte die Frankfurter Rundschau nach und veröffentlichte eine Gegenrede von Markus Weingardt, der sich mit dem Thema auch tatsächlich auskennt. Er ist Autor des Werks „Deutsche Israel- und Nahostpolitik....

27 Nov. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wer hätte das gedacht?

In Wien wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag die jüdische Schule von Chabad und Lauder durch einen Einzeltäter verwüstet. Als Grund, wer hätte das gedacht, gab er an, er möge Juden nicht: Der Mann, der in der Nacht auf Sonntag die jüdische Schule am Rabbiner Schneerson-Platz in Wien-Leopoldstadt verwüstete, habe bei seiner Einvernahmen durch Beamte des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) erklärt, „dass er Juden nicht möge“. Das sagte ein Sprecher der Wiener Polizei am Montag....

27 Nov. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Site unseen

„Sight site unseen” ist der Titel der Ausstellung von Shirley Wegner in der Theatergalerie am Museum X in Mönchengladbach. Shirley Wegner ist eine israelische Künstlerin, die sechs Monate als Stipendiatin der Stadt Mönchengladbach und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung in Mönchengladbach gelebt und gearbeitet hat. Eine ihrer großen, raumfüllenden, Installationen führt mich gleich auf den Holzweg. Aus Kiefernholz hat sie einen stürzenden Wachturm gebaut (siehe mein Bild). Sofort sage ich zu ihr, ein hölzerner Wachturm erinnere mich sofort an Konzentrationslager, sie antwortet, das sei „zum Teil provoziert” und fordert mich auf, die „konstruierte Sicht auf die Wirklichkeit” aufzugeben beziehungsweise sie arbeite mit der Annahme, unsere Sicht auf die Dinge sei konstruiert....

26 Nov. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]