Potsdam mit neuer Synagoge oder ohne?

Synagoge von Algiers „Juden wollen keine Synagoge in Potsdam” titelte die tageszeitung. Eine Überschrift die aufmerken lässt, aber im einleitenden Text wird es konkreter: Zentralrat stellt sich gegen Projekt für neues Gotteshaus, weil die brandenburgischen Gemeinden hoch verschuldet sind. Vor Ort ist man entsetzt und verweist auf die Möglichkeit, Neubau und Betrieb mit Spendengeldern zu finanzieren. von hier Die Geschichte ist scheinbar kurz erzählt: In Potsdam soll eine neue Synagoge gebaut werden, der Landesverband der jüdischen Gemeinden hat aber kein Geld, aus diesem Grund sieht der Zentralrat keine Möglichkeit ein 3-4 Millionen Euro teures Projekt zu unterstützen:...

29 Dez. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mal andere Saiten aufziehen...

Nun ist es soweit, die barmherzigen Christen, die uns zu unserem Wohl missionieren wollen, ziehen andere Saiten auf, denn jetzt wird der deutsche Staat bemüht um gegen jüdische Kritiker der Missionare vorzugehen. Man droht mit Klagen und Polizei bzw. reicht Klage ein. Mikhail Goldshteyn von einem russischsprachigen, antimissionarischem Blog schreibt unter der Überschrift „??? ????????? ???????? ??????” - „_Hat man uns den kalten Krieg erklärt?_”, er habe bereits einen Brief von der Berliner „Beit Sar Schalom” bekommen, solutix-Herausgeber Roman Gorbachov bekam einen Brief des Anwalts von Herrn Kirill Swiderski (Pastor der messianischen Gemeinde Düsseldorf), mit der Forderung von Sage und Schreibe 10....

27 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mehr davon! Spiel des Friedens

Heute Abend spielte Andalusien (eine Auswahl andalusischer Spieler aus der Primera Division) gegen eine israelisch-palästinensische Mannschaft in Sevilla. Erwartungsgemäß hat die hat die palästinensisch-israelische Auswahl 1:3 verloren, dennoch war allein die Tatsache, dass beide Seiten in einer Mannschaft spielen schon bemerkenswert. Natürlich wird nirgends darüber berichtet, weil es den schlechten Nachrichten und Stereotypen widerspricht. Der Sender Europsport hat das Spiel übrigens live übertragen. Initiiert wurde das Spiel durch Shimon Peres und sein „Peres Center for Peace”....

27 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Grausige Riten im dunklen Tempel

So wie die Überschrift dieses Beitrags lautet, hätte der lange Titel-Artikel des SPIEGEL lauten müssen, denn der ist eigentlich eine Abhandlung darüber, wie ungut das Judentum ist. Wer die Möglichkeit hat, sich einen SPIEGEL auszuleihen, sollte das tun, kaufen aber bitte nicht. Zudem enthält der Artikel den G-ttesnamen in christlicher Interpretation… Der Artikel heißt „G-tt kam aus Ägypten” und soll wohl die christlichen Leser des SPIEGELs pünktlich zu Weihnachten in die Wunderwelt der Bibel einführen, in erster Linie durch Dekonstruktion....

25 Dez. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Reminder

Ich folge dem Beispiel von Adis Blog und reiche die Rundmail per Blog weiter: It is now more than 60 years after the Second World War in Europe ended. This e-mail is being sent as a memorial chain, in memory of the six million Jews who were massacred. Now, more than ever, with Iran , among others, claiming the Holocaust to be “a myth,” it is imperative to make sure the world never forgets....

22 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chanu... was?

Schade, so schnell kann ich nicht lesen… Werbung muß leider sein, wenn sich niemand findet, der die laufenden Kosten für eine Domain bestreitet (also taucht auf talmud.de auch Werbung in kleiner Dosis auf, die die Kosten des Webhosters decken soll) und so haben viele Nutzer natürlich auch Verständnis dafür. Doch diesmal wirkt sich die Werbung auf hagalil (die sowieso auf jeder Seite aufspringt) sogar auf den Seiteninhalt aus, denn man kann nichts mehr sehen:...

21 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Von Irren und Suchern

Jewsweek veröffentlichte einige bemerkenswerte Artikel, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, so erzählt ein Artikel über Yisroel Dovid Weiss aus Monsey, der auch als „Rabbiner” der Neturej Karte in den Iran flog um an der „assembly of the deranged” teilzunehmen, wie Bruce Ticker, der Autor des Artikels die Versammlung nennt (völlig zu Recht natürlich). Auch dieser „Rabbiner” macht gemeinsame Sache mit Antisemiten und Rassisten: An Orthodox rabbi, a white supremacist, and a Jew-hating Islamist sit down together for coffee....

21 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Einheitsgemeinde aufs Korn genommen?

Die Einheitsgemeinde und ihre Auswirkungen waren in diesem Blog und den Kommentaren zu den verschiedensten Gelegenheiten schon häufiger irgendwie Thema, meist ging es dabei um die Reibereien zwischen der UPJ und dem Zentralrat, der ja die Einheitsgemeinden vertritt bzw. vertreten soll. Jüdinnen und Juden wissen, dass die Einheitsgemeinde, obwohl manchmal die einzige jüdische Vereinigung vor Ort, nicht immer der Ort ist, an den sie gehen wollen, weil die Strukturen - naja, sagen wir „festgefahren” sind....

19 Dez. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zwei Monate Deutschland

Jerusalem Post Journalist David Byers verbrachte zwei Monate in Berlin und schildert nun seine Eindrücke in seiner Zeitung. Wirklich neues erfahren wir nicht, interessant ist es aber dennoch zu lesen: When I was offered a one-off grant by the German-based Internationale Journalisten-Programme to work for two months as a reporter at the daily Der Tagesspiegel in Berlin back in October, I did so partly because of simple journalistic interest and a desire to improve my mediocre German - and partly because I wanted to embark upon a personal journey into my family’s history....

19 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schulchan Aruch übersetzt online

Ganz so, wie die Überschrift verspricht ist es nun doch nicht :-) Tatsächlich ist es so, dass es auf Wikisource Teile des Schulchan Aruch im hebräischen Original nebst englischer Übersetzung gibt. Da anzunehmen ist, dass das Projekt weiterhin wächst, sei also an dieser Stelle darauf hingewiesen. Ein guter Platz, um Informationen schnell abzugreifen. In gleicher Weise (hebräisch-englisch) gibt es unter Wikisource auch die Mischna.

18 Dez. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]