Wenigstens ein Fitzelchen Gerechtigkeit

Derjenige „Rabbiner” der Neturei Karta, der zu Hamman’dinedschads „Konferenz” gefahren ist und dort diesem küssend um den Hals gefallen ist, wurde nun von seiner Frau verlassen. Sie hat die Scheidung eingereicht. Mosche Friedmann (aus Wien) muß sich nun wieder alleine durchs Leben schlagen: Moshe Aryeh Friedman, a senior Neturei Karta member, who passionately kissed Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, will now be forced to look for a woman who will agree to kiss him, as his wife has decided to leave him following his participation in the Holocaust denial conference which took place in Tehran about a month ago....

16 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das erste Mal Gegenwind

Als bekannt wurde, dass die Jüdische Gemeinde Potsdam eine neue Synagoge plane, meldete sich umgehend und öffentlich der Zentralratsgeneralsekretär Stephan Kramer zu Wort (siehe auch: Potsdam mit neuer Synagoge oder ohne?) und bezweifelte, dass die Gemeinde überhaupt eine Synagoge brauche. Übrigens wurde das auch in der Diskussion zu Potsdam mit neuer Synagoge oder ohne? diskutiert. Die Kritik war jedoch etwas vorschnell, denn offenbar teilt zumindest die Zentralratsvorsitzende den Standpunkt Kramers nicht....

15 Jan. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die andere Seite

Über die Siedler war eigentlich in diesem Blog mit dem Beitrag zur Räumnung von Amona alles gesagt; damals stellte ich fest, dass diese Leute keinesfalls die samtenen, mitfühlen, observanten Menschen sind, für die sie sich gerne ausgeben. Damals gehörte ich zu den wenigen Bloggern, die den Abzug generell befürwortet haben - allerdings ohne die Illusion, dass sich sofort die Dinge zum besseren ändern würden. Es war klar, dass die Hardliner den Abzug als Sieg über den Staat Israel feiern würden....

15 Jan. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Offener Brief des Ägyptologen Jan Assmann

an den SPIEGEL, mit dem er auf den Artikel des SPIEGELS aus der „Weihnachtsausgabe” reagiert (siehe hier: Grausige Riten im dunklen Tempel): Sehr geehrte Spiegel-Redaktion, der Artikel von Matthias Schulz, »Das Testament des Pharao« erweckt durch verschiedene Zitate und ein in seinen Zusammenhang gestelltes Interview den Eindruck, weitgehend auf meiner Sicht der biblischen Religionsgeschichte zu basieren. Das ist jedoch in keiner Weise der Fall. Vor allem von drei Punkten, die meiner Sichtweise besonders kraß widersprechen, möchte ich mich in aller Schärfe distanzieren:...

12 Jan. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Einfache Lösungen...

So langsam beginne ich, die Evangelische Nachrichtenagentur idea wirklich zu mögen. Die seltsamen Nachrichten, die dort über den Ticker gehen, sind von herzzerreißender Naivität. So präsentiert man heute eine fantastisch einfache Lösung für den Nahostkonflikt (hier): Unter der Überschrift „Wie Juden und Araber Freunde werden” wird folgende Lösung angepriesen: Auf der Grundlage des Glaubens an Jesus Christus können Juden und Araber ihre Feindschaft überwinden. von hier Diese Meldung spricht für sich, weiter muß ich das gar nicht kommentieren :eek:

09 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ein neuer deutschsprachiger Siddur?

In der aktuellen „Jüdischen Zeitung” erschien ein kurzer Artikel über einen neuen deutschsprachigen (liberalen) Siddur, an dem die Familie Nachama und Rabbiner Sievers gearbeitet haben. Dieser soll, wie der Seder ha Teffilot, im Gütersloher Verlagshaus erscheinen und für die Gemeinden gedacht sein, die nicht dem Seder ha Teffilot aus diesem oder jenem Grund folgen wollen. Die beiden Siddurim werden in dem Artikel klar voneinander getrennt und interessanterweise folgt der unbekannte Autor meiner Argumentation -> Siddur mit sefardischem Hintergrund gegen Siddur mit deutschem liberalen Hintergrund (Einheitsgebetbuch)....

08 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Einweihung in Gelsenkirchen

Am 1. Februar 2007, also in etwa drei Wochen, soll die neue Synagoge von Gelsenkirchen eingeweiht werden. Frau Knobloch, die Zentralratsvorsitzende kommt natürlich auch. Wie ist der Stand heute? Ich bin zwar Gemeindemitglied, habe aber keinen blassen Schimmer. Obwohl man sich für die „Einweihung” auf einer Liste eintragen konnte, habe ich keine Einladung erhalten, werde also auch nichts darüber berichten können. Die Seite mit den Bildern der alten Synagoge, den Spendendaten und Kontaktdaten des Fördervereins musste ich ebenfalls aus dem Netz nehmen....

08 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die ZEIT mag ihn nicht...

den neuen Film von Dani Levy über Hitler, gespielt von Helge Schneider. Ein Film, der vor allem eine Antwort auf „Der Untergang” ist, wie er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verriet. Harald Martenstein hat den Film für die ZEIT gesehen und meint, in der Popkultur, sei der Führer schon längst eine Witzfigur. Der Regisseur Dani Levy hat eine Komödie über Adolf Hitler gedreht. Dani Levy ist in der Schweiz aufgewachsen, und zwar als Jude, eine Tatsache, die beim Thema Hitler vermutlich nicht länger als zehn Zeilen unerwähnt bleiben sollte....

04 Jan. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Demo in Berlin

:this: Kleine Ergänzung nach zahlreichen Anfragen per Mail: Nein, ich finde das Design des Plakats in keinster Weise gut. Die Bedrohung an sich ist schon ein schrecklicher Fakt, da bedarf es keiner Verstärkung durch das Tor von Auschwitz. Die neueste „Enthüllung” aus dem Dunstfeld von Ahmadinedschad ist, dass Hitler angeblich Jude gewesen sei und praktisch eingesetzt worden ist, um den Staat Israel zu gründen: Just when you thought the Iranian leadership could stoop no further: MEMRI (Middle East Media Research Institute) reported that a top advisor to Iranian President Mahmoud Ahmadinejad claimed in an interview with Iranian website Baztab that Nazi leader Adolf Hitler’s parents were both Jewish and that Hitler himself was one of the founders of the State of Israel....

03 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Memoiren der Glückel von Hameln

… gibt es jetzt online, nämlich auf wikisource. Den Tipp gab es unter diesem älteren Eintrag von ap (Vielen Dank dafür!). Das ist jedoch so interessant, dass es nicht untergehen sollte und deshalb sei hier also nochmals auf diesen interessanten Text hingewiesen, der von Bertha Pappenheim übertragen worden ist. Im Jahre 1691 beginne ich dieses zu schreiben, aus vielen Sorgen und Nöten und Herzeleid, wie weiter folgen wird. G-tt aber erfreue uns so lange Zeit, als er uns plagte, und schicke unseren Messias und Erlöser bald....

02 Jan. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]