Hat das Reformjudentum in Russland versagt?

David Shneer schreibt auf jewcy darüber, was die Gründe dafür sein könnten, dass das Reformjudentum in Russland nicht übermäßig erfolgreich ist, Chabad aber schon. Natürlich ist das in erster Linie ein Vergleich der Arbeitsweise der beiden Strömungen und es ist kein Geheimnis, dass Chabad hervorragende Kontakte in den Kreml hat und von den richtigen Leuten finanziert wird. As I and my co-author Caryn Aviv write in our recent book, New Jews, for most of the 1980s, while most American Jews were chanting “Let My People Go” in order to “save” Soviet Jewry, Chabad was already building an underground infrastructure for Jewish life in the Soviet Union....

18 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kleiner Lagebericht zur Spaltung der Gemeinde Berlin

Der Stern ist Schuld an den neuesten Spaltungsgeschichten aus der Gemeinde Berlin, denn der hat mit Albert Meyer und Julius Schoeps gesprochen. Meyer sagt dort: „Wir wollen nicht länger akzeptieren, dass die jetzige Führung aus der alten traditionsreichen Berliner Gemeinde einen russischsprachigen Kulturverein machen wollen. Und wir werden nicht länger akzeptieren, dass eine Clique aus egoistischen, machtorientierten Menschen mit zum Teil stalinistischen Methoden alle anderen verdrängen und rausekeln, die für die deutsch-jüdische Tradition und die Rolle der Gemeinde als Glaubensgemeinschaft eintreten....

15 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Komm her - geh weg

Die größte jüdische Gemeinde im Landesverband Westfalen-Lippe ist die Gemeinde in Dortmund mit fast 3500 Mitgliedern so etwas wie ein jüdisches Zentrum im Ruhrgebiet. Unter anderem natürlich auch, weil Dortmund lange Zeit Sitz des Landesrabbinates war. Ein Amt das 9 Jahre lang Rabbiner Dr. Henry Brandt inne hatte und die Besucher aus den Nachbargemeinden fühlten sich fast nie oder selten deplatziert und wurden freundlich aufgenommen. Nach dem Weggang von Rabbiner Dr....

12 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nachtrag zu Zions Erben

Nun gibt es die Geschichte und zahlreiche Fotografien auch online auf Zeit.de: Die Bilderserie findet man hier und den gesamten Artikel findet man hier. Wer sich matern will, der kann auch die Leserkommentare durcharbeiten… Unter anderem wird dort, wenngleich etwas durch die Blume, die Zerstörung des Staates Israel herbeigewünscht: „Die Kolonisatoren Afrikas haben genauso argumentiert. Die Tatsache, dass in Afrika keine einzige Kolonie mehr existiert, macht Hoffnung für Palästina.” (siehe hier)...

11 Apr. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zions Erben

Wolfgang Büscher reiste durch Israel und verfasste für das Dossier der ZEIT(leider wohl noch nicht online verfügbar) einen ausführlicheren Reisebericht: Nicht sensationslüsternd, sondern jeweils auf einen bestimmten Ausschnitt der israelischen Gesellschaft fokussierten Teil bezugnehmend, durchschneidet er die Demographie Israels und zeigt jeweils einen Ausschnitt. Nicht Besetzer und Besetzte, nicht Mitleid und Hass, sondern viel mehr Menschen in ihren jeweiligen Umgebungen, Verpflichtungen und Sichtweisen. Für viele, die englisch- und deutschsprachige Blogs aus Israelvielleicht nichts neues, für diejenigen, die nicht diese Sichtweise einnehmen können, sind Figuren außerhalb der medialen Stereotypen (je nach politischem Gusto) vielleicht sogar überfordernd und so ist man vielleicht versucht, sich eine Identifikationsfigur zu suchen „Das ist meine Meinung” oder „So sollte es sein” sagen wollend....

06 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chag Pessach Sameach! ?? ??? ???

?? ??? ??? allen Leserinnen und Lesern! In diesem Jahr poste ich nicht erneut das Bild der jungen Dame, die nichts anderes am Körper hat, als eine einzige Mazze - obwohl dieses Bild unstreitig zu den beliebtesten dieses Blogs gehört… Vielmehr harre ich der Berichte vom Korban Pessach, das nun heute irgendwann stattfinden soll und verweise Euch auf eine interessante Auslassung in den Tfillot für die „Pilgerfeste”: Im Schacharit von Pessach (und den anderen Pilgerfesten) begegnen wir den 13 Eigenschaften G-ttes, den schlosch essre Middot (Exodus 34, 6-7)....

02 Apr. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Post aus Iran

… so betitelt die Titanic ihre Beiträge zur Berichterstattung über die Gefangennahme der britischen Soldaten durch iranische Soldaten und offenbart dabei mehr über die Motive des Irans als die Medien hierzulande sich trauen zu schreiben. Wie der Guradian heute schreibt, hätte die Gefangenen bereits ausgepackt bzw. all ihre „Verbrechen” zugegeben: All 15 of the British service personnel held in Iran have confessed to having illegally entered the country’s waters, an Iranian state-run television channel said today....

02 Apr. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Warum war es in der DDR so schwer, Jude zu sein?

„Warum war es in der DDR so schwer, Jude zu sein? ” ist eine der Fragen, die Wolf Biermann dem Magazin Cicero beantwortet, etwas konfus jedoch das ganze und mit einer etwas übertriebenen Lockerheit. Sich um Kopf und Kragen reden, kann man das wohl nennen, denn in seiner Antwort auf die Frage „Sie haben einmal behauptet, dass Sie keine jüdische Identität haben.” nennt er die Halachah „dumm” und das ist doch ein wenig zu respektlos:...

27 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Oberrabbiner Israels in Deutschland

Vom 23. März bis zum 25. März 2007 besuchten die beiden Oberrabbiner Israels, der sefardische Schlomo Mosche Amar (siehe auch hier) und der aschkenasische Rabbiner Jonah Metzger Deutschland. Sie reisten zunächst nach Frankfurt um das dortige Bejt Din zu besuchen und dann weiter nach Berlin, wo sie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel trafen. Das Hamburger Abendblatt berichtet (hier): Die ganze Palette des wieder auflebenden deutschen Judentums ist vertreten - so stakst neben einigen Ultraorthodoxen mit Schläfenlocken eine atemberaubende junge Schönheit auf zehn Zentimeter hohen Stilettos vorbei....

26 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kitnijot und Pessach

Weil schon nächste Woche Schabbat haGadol ist, schon einmal ein kleiner Text der sich mit Pessach beschäftigt und dem aschkenasischen Minhag ( Brauch ) noch viel mehr Dinge zu meiden, als unbedingt nötig… Wenn Du aschkenasischer Jude oder aschkenasische Jüdin bist, dann hast Du es, wenn man es mit dem aschkenasischen Brauch genau nimmt, an Pessach nicht gerade leicht. Zum verbotenen Chametz (Gesäuertem), zu dem Weizen , Gerste , Dinkel , Roggen und Hafer gehören, kommt dann nämlich eine weitere Kategorie verbotener Nahrungsmittel hinzu: Kitnijot:...

25 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]