Der Sanhedrin und der Islam

Daß die Juden seit der Zerstörung Jerusalems, das heißt, seit mehr als 1700 Jahren, ohne Vaterland und ohne Bürgerrecht auf der ganzen Erde in der Zerstreuung leben, daß die meisten von ihnen, ohne selber etwas Nützliches zu arbeiten, sich von den arbeitenden Einwohnern eines Landes nähren, daß sie daher auch an vielen Orten als Fremdlinge verachtet, mißhandelt und verfolgt werden, ist G-tt bekannt und leid. – Mancher sagt daher im Unverstand: »Man sollte sie alle aus dem Lande jagen....

02 Juli 2007 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Stop Darfur or close down the Holocaust memorials

Darfur hat nicht nur besondere Aufmerksamkeit verdient, sondern eigentlich unsere gesamte Empörung und das der Genozid nicht jeden Tag Thema in den Nachrichten ist, ist ein Skandal. Jewcy hat nun eine spezielle Seite mit Inhalten nur zu Darfur veröffentlicht, darunter ein Artikel von Joey Kurtzman über Ruth Messinger: If there is one Jewish-American who has done more than any other to ensure that the spirit of “Never Again” be made flesh, that the ethical lessons of the Holocaust be extended into today’s world, it is Ruth Messinger....

29 Juni 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Achse des Bösen als Bildschirmschoner

Die Achse des Bösen gibt es nun auch als Bildschirmschoner für die politisch informierten PC-Arbeitsplätze. Während also der Nutzer den Rechner nicht verwendet, zeigt dieser die Länder der Achse mit einem Gradmesser für Übelkeit des jeweiligen Staates. Herunterladen kann die ganze Geschichte hier. Der Schoner ist ein Werbegimmick für das Buch „Bad Lands” von Tony Wheeler, der all diese bösen Länder bereist hat und gleich ein, wahrscheinlich sehr interessantes, Buch daraus gemacht hat:...

26 Juni 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schön massenkompatibel weißgewaschen

Der Journalist Daniel Pearl wurde am 23. Januar 2002 in einem Verschlag in Pakistan von einer Gruppe namens „Nationale Bewegung zur Wiederherstellung der pakistanischen Souveränität“ entführt und etwa eine Woche später durch Enthauptung ermordet. Über die Motive des Mords schweigt sich Chalid Scheich Mohammed nicht aus: «Mit meiner gesegneten rechten Hand habe ich den Kopf des amerikanischen Juden Daniel Pearl in Karachi in Pakistan abgeschlagen» zitiert nach der Basler Zeitung...

26 Juni 2007 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

The Authorised Daily Prayer Book

In den Kommentaren zum Beitrag „ArtScrolls Mission” erwähnte Yonatan, dass es für die britischen (orthodoxen) Gemeinden einen neuen Siddur gäbe, es handelt sich dabei um „The Authorised Daily Prayer Book of the United Hebrew Congregations of the Commonwealth” mit einem Kommentar, sowie einer überarbeiteten Übersetzung des britischen Oberrabbiners Sir Jonathan Sacks. 926 Seiten neuer Siddur - der sich jedoch als Weiterführung des „Singers’s Siddur” versteht - 926 Seiten neues Layout (von Jerusalem Typesetting), 926 Seiten neue Typographie und 926 neuer Kommentar, „neue” Texte erwartet man ja von einem orthodoxen Siddur ja eher weniger, dafür liegt hier der Augenmerk auf Vollständigkeit und Arrangement....

24 Juni 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Vom Leben und Überleben des Judentums in Deutschland

Dr. Grigori Pantijelew fragt sich hier, was wohl aus den Juden in Deutschland wird und liefert eine, durchaus zutreffende, Zustandsbeschreibung der Gemeinden für beide Seiten des jüdischen Deutschlands. Er betrachtet die russischsprachigen Gemeindemitglieder und die, so genannten, Alteingesessenen: Mir geht es eher darum, die Verbindung zwischen vorhandenen Strömungen zu fördern. Wie erreicht man die Immigranten, die kaum Zeitungen lesen und dem Mainstream der deutschen bzw. russischen TV-Medien ausgeliefert sind? Wer will und kann vermitteln - die jüdische Tradition, die Kultur, auch die der Diskussion?...

20 Juni 2007 · 6 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eruv in Münster

Wie die Welt heute berichtet, gibt es im Rahmen der Skulptur Projekte in Münster nun einen Eruv, bzw. eine Installation, die Eruv-ähnlich das Stadtzentrum umschließt. Der britische Künstler Mark Wallinger schuf einen für die Stadt Münster, wobei er es war, den Begriff Eruv ins Spiel brachte und damit durchbricht er ja gewissermaßen auch eine Grenze, nämlich eine religiöse indem er mit Symbolen einer Religion spielt. Das Gebiet innerhalb eines Eruvs wird durch diesen zu gemeinsamem Besitz der Gemeinde, die innerhalb dieses Eruvs lebt....

19 Juni 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Golan ist israelisch

Der Fuchsbau bringt einen interessanten Artikel von Nadav Schragai aus Ha’aretz vom 17.6.2007. Weil der Artikel einige Dinge sehr treffend erklärt und vielleicht auch polarisiert, mache ich es dem Fuchsbau gleich und gebe den übersetzten Artikel hier wieder: Von Nadav Shragai Es ist beinahe schon politisch inkorrekt, ja ketzerisch, heutzutage zu behaupten, dass der Golan weder wirklich syrisch noch ein Pfand oder eine Trumpfkarte bei Verhandlungen ist. Doch es ist Zeit, dies jenen israelischen Politikern zu sagen, die versuchen, das Bewusstsein der Öffentlichkeit in diesem Punkt zu trüben....

18 Juni 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Let Hamas govern

„Let Hamas govern” ist eine Forderug von Samir El-youssef (hier) im Comment is free Bereich auf den Seiten des guardian: Hamas won the Palestinian parliamentary elections of 2006 and it’s about time that Abbas and the Fatah leadership admit defeat and hand over power - government as much as foreign policy, security forces and civil services - to the elected party. It was originally their failure to do so which has led to the current situation....

18 Juni 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

ArtScrolls Mission

Über die Mission des emsigsten Verlagshauses für Siddurim und Judaica gibt der Leiter Rabbiner Nosson Scherman in einem Interview mit der Jewish Press Auskunft (hier). Das Interview ist insofern interessant, als dass nicht nur Erfolgsgeschichten abgefragt werden, sondern auch kritische Fragen zur „ideologischen Ausrichtung” gestellt werden: Some people claim that ArtScroll does not quote rabbis from certain camps in their works. For instance, I’ve heard complaints in Chabad circles that the Lubavitcher Rebbeisn’t quoted....

15 Juni 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]