Die Zeit: Juden Jena Sprüche sind ein Skandal!

Endlich ist das seltsame Verhalten einiger Fußballfans in den Medien angekommen. Zeit Kolumnist Steffen Dobbert hat einen Kommentar zu den Verhältnissen in deutschen Stadien verfasst: Einen schwerwiegenderen, leider auch nicht einmaligen Skandal, gab es aber tatsächlich vor Kurzem im deutschen Fußball. Vor etwa einer Woche kam es in der Oberliga im Spiel zwischen dem Halleschen FC (HFC) und dem FC Carl Zeiss Jena II allerdings zu keinem Spielabbruch. HFC-Fans hatten immer wieder antisemitische Parolen gebrüllt....

07 Apr. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mehr koschere Metzger für Italien

Mehr koschere Metzger für Italien und eine Preisaufsicht, um koscheres Fleisch erschwinglich zu machen, versprach der neue Mann an der Spitze der Juden Roms Riccardo Pacifici (44). Er wurde am Sonntag gewählt und gehört der „Pro Israel” Liste an, die für einen Kampf gegen Antisemitismus steht und sich für den Staat Israel einsetzt. Über seine Pläne sprach er am 1.April in der Zeitung Il Messaggero, darunter die neue Initiative, koscheres Fleisch für die 15....

02 Apr. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Westliche Bürger für die Theokratie

Es gibt ein Land, in dessen Sprache das Wort für „Frau” wörtlich übersetzt bedeutet „von niederer Geburt” und das Wort für „Mann” dementsprechend „Wesen höherer Geburt”. In diesem Land ist der Besuch vieler heiliger Stätten Männern vorbehalten. In der Religionsauslegung dieses Staates ist seine Religion die einzig richtige. Das ist eigentlich keine Kultur, mit der man sich hierzulande unkritisch auseinandersetzen würde: Dennoch hissten gestern zahllose Gemeinden und Städte vollkommen unkritisch die Fahne des Landes....

01 Apr. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Holländische Juden gegen Geert Wilders und seinen Film

Um eine Menge Aufmerksamkeit abernten zu können, rief der niederländische Abgeordnete Geert Wilders zunächst laut nach einem Verbot des Koran „Genoeg is genoeg: verbied de Koran”. De Koran is een fascistisch boek dat oproept tot geweld, schrijft Geert Wilders. Daarom moet dat boek, net als Mein Kampf, worden verboden. von hier Das brachte nicht den gewünschten Erfolg und so schon Wilders den Film „Fidna” nach. Dieser Film ist die westliche Variante eines islamistischen Propagandavideos, mit den gleichen widerlichen Filmaufnahmen von zerfetzten Körpern, abgetrennten Köpfen und in Szene gesetzten Hilferufen aus dem World Trade Center....

31 März 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zum Geburtstag vier Filme im ZDF

Der sechzigste Geburtstag Israels ist für das ZDF Anlass, vier israelische Filme zu zeigen: Nun zeigen wir vier Filme dieser Zusammenarbeit, die seit dem Ausbruch der ersten Intifada entstanden sind. Vier subjektive Einblicke in den Alltag eines Landes, das geprägt ist von Einwanderungswellen und der Sehnsucht nach Frieden. Aber auch von den Auswirkungen der vielen Kriege und der Besetzung der palästinensischen Gebiete. von hier Die Filme und Termine: Montag, 31. März 2008, 00....

31 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Den Torahmantel anziehen

Den Torahmantel nicht der Torah anziehen, an einem Schabbat, Montag oder Donnerstag, sondern Menschen daraus Kleidung zu machen, mag vielen von uns abwegig erscheinen. Aber was ist schon abwegig, wenn jemand Torahrollen zerschneidet um dann bei ebay die einzelnen Blätter zu verkaufen? Auf die Idee mit dem Torahmantel kam Ex-Chabadnik Levi Okunov, der nun Fashion Designer ist. Er hat aus dem Me’il den Bestandteil eines Kleidungsstücks gemacht und im New York Jewish Museum dem Publikum präsentiert....

30 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbiner Teitelbaum hat Köln verlassen

Diese Meldung war tatsächlich eine Überraschung: Rabbiner Teitelbaum hat die Gemeinde Köln verlassen und ist nach Israel zurückgekehrt. Dies meldete der Kölner Stadtanzeiger: Natanel Teitelbaum hat die Gemeinde überraschend verlassen und ist bereits nach Israel zurückgekehrt. „Wir haben das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst“, bestätigte Gemeinde-Vorstandsmitglied Abraham Lehrer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Der Rabbiner gehe aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen. von hier Seine Stelle wird zunächst Rabbiner David Bollag einnehmen; seine Vorstandsmitgliedschaft in der Orthodoxen Rabbinerkonferenz wäre somit vakant....

30 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Knesset in Jerusalem

J5acwMq89To Sehr geehrter Herr Staatspräsident, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Premierminister, sehr geehrte Frau Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, sehr geehrte Mitglieder der Knesset, sehr geehrte Damen und Herren, Frau Präsidentin, Anni modda lachem sche-nittan li le-dabber ellechem kaan bebait mechubad se. Se kawod gadol awuri. Ich danke Ihnen, hier zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich empfinde dies als eine große Ehre. Ich danke allen Abgeordneten der Knesset dafür. Ich danke allen, dass ich in meiner Muttersprache heute zu Ihnen sprechen darf....

18 März 2008 · 12 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Seit der Römerzeit

leben Juden in Österreich. Archäologen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien vermuten, dies nachgewiesen zu haben. In einem Gräberfeld in Halbturn, in einem römischen Kindergrab aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. fanden sie ein Amulett, das mit dem Schma Jisrael beschriftet ist. Bei dem 2,2 Zentimeter langen Goldblech handelt es sich um das älteste Zeugnis jüdischen Lebens auf heute österreichischem Boden. Dieses Amulett könnte ein Hinweis darauf sein, dass bereits in der römischen Kaiserzeit Juden in Österreich lebten....

18 März 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tricksereien

Das etwas undurchsichtige Verhalten der Gemeinden in Halle hat die Politik erreicht. In Halle gibt es eine Einheitsgemeinde und eine liberale Gemeinde („Synagogengemeinde Halle”). Beide kämpfen mit harten Bandagen (siehe hier und hier) um die Landesmittel. Schon 2004 bescheinigte der Landesrechnungshof der Einheitsgemeinde Misswirtschaft mit öffentlichen Mitteln (siehe hier). Gebessert haben sich die Dinge ganz offensichtlich nicht. Heute heißt es in der Volksstimme: Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des neuen Staatsvertrages mit der Jüdischen Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt gibt es weiter erhebliche Probleme bei der Verteilung und dem Verwendungsnachweis staatlicher Fördergelder....

17 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]