Familienmentsch im Januar

Im Oktober 2007 ging das Magazin Familienmentsch (Bericht von damals hier) an den Start. Diese war erwartungsgemäß schnell ausverkauft und die Nachfrage wohl auch recht groß. Das Jüdische Elternmagazin hat auch in der Januarausgabe einen thematischen Schwerpunkt. Dieses Mal sind es jüdische Kitas und da glänzt das Magazin, weil es alle (vermutlich) jüdischen Kindergärten und Kitas in einem Serviceteil auflistet. Von liberal bis Chabad (Inhaltsverzeichnis hier). Ein Artikel zum Thema TuBischwat ist jedoch auch enthalten und damit knüpft der Familienmentsch an den Jahreszyklus an....

15 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Noch ein Staat Israel

Das haben wir schon immer geahnt: Es wäre besser, diejenigen die einen Staat wollen, der ausschließlich nach halachischen (in einer, mehr oder weniger strikten Auslegung) Gesetzen regiert wird, auch einen bekommen – allerdings nicht den gesamten modernen Staat Israel. Was wäre besser als ein Staat Israel? Vollkommen richtig! Zwei Israels! Yves Kugelmann, Chefredakteur der schweizerischen jüdischen Wochenzeitung „Tachles” hat sich genau darüber Gedanken gemacht und schlägt die Gründung eines zweiten Staats Israel vor, jedoch nicht als Heimat für die Freunde einer Theokratie, sondern als Heimat für Juden die einem jüdischen Staat leben wollen:...

12 Jan. 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wenn der Wind sich dreht

Ich weiß um die Verantwortung, die mit einer solchen Auszeichnung einhergeht. Für mich heißt das vor allem dreierlei: Erstens: Dauerhaft dafür einzustehen, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland und in Europa nie wieder Fuß fassen. Am 6. November erst sagte Angela Merkel dies. Anlass war die Verleihung des Leo Baeck Preises an sie für das, was man von einem deutschen Bundeskanzler/einer Bundeskanzlerin erwarten kann. Charlotte Knobloch zur Preisverleihung:...

09 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Bo

Mein Beitrag zur Paraschah Bo ist etwas ungewöhnlich, denn ich beziehe mich nur über ein Bild auf Jirmejahu, der als Haftarah zu Bo gelesen wird. Wir haben dieses Buch „Newiim weKetuvim” zuhause, schätzungsweise 15 cm hoch, ohne Druckdatum oder sonstigen Hinweis auf seine Herkunft. Es ist mit aus Russland nach Deutschland gekommen und lag hier lange recht unbeachtet zwischen unseren Büchern bis ich die klare Schrift und die Bilder entdeckte....

07 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Noch mehr Bochum

Die „Jüdische Zeitung” bringt in ihrer Print-Ausgabe für den Monat Januar meinen ausfühlicheren Bericht über die Feierlichkeiten in Bochum gleich in zwei Teilen. Da der Printartikel (noch?) nicht online ist, hier also noch ein paar Auszüge: Unterstützt wird die Wirkung des Gebäudekomplexes durch eine kleine Erhebung auf der er liegt. Man muss hinaufschauen zur Synagoge und dann erkennt man an ihren Außenwänden Davidsterne die um das Gebäude herum gruppiert sind und zugleich als Fenster dienen....

05 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

David Einhorns Siddur

Rabbiner Dr. David Einhorn (1809-1879) war offenbar kein Mann der Kompromisse und einer der früheren Reformer der noch eine Ausbildung an einer Jeschivah genoss. Das verband ihn mit vielen Rabbinern der frühen Reform. Bei der Rabbinerversammlung von 1845 in Frankfurt gehörte er zu den Unterstützern des Gebets in Landessprache (gegen die Position von Zacharias Frankel), zur gleichen Zeit wandte er sich gegen den Frankfurter Reformverein, dessen Ideen er missbilligte. Nach einigen Rückschlägen in Kontroversen die er führte, wie gesagt - er war wohl kein Mann der Kompromisse - ging er in die USA und wurde 1855 Rabbiner der Gemeinde Har Sinai in Baltimore....

01 Jan. 2008 · 3 Minuten · Chajm Guski

Rabbiner sind begehrt in Deutschland

Jedenfalls titel die Frankfurter Rundschau „Schalom, begehrte Rabbiner” und bringt einen recht umfangreichen Bericht über die Möglichkeit, dass man nun (?) an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg mit dem Ziel studieren kann, Rabbiner zu werden. Laut neuer Studienordnung der HJFS kann man zunächst einen B.A. in Gemeindearbeit (Community Affairs) machen und anschließend wohl seinen Master in Rabbinat (Rabbinical Affairs) machen. Die Smichah soll dann von der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) oder dem Schechter College in Jeruschalajim (Masorti) erhalten....

27 Dez. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Reformänderungen

Rabbiner Eric Yoffie zeichnete auf der Versammlung der amerikanischen Reformgemeinden (Biennial) in seiner einstündigen Ansprache ein neues Bild des kommenden Reformjudentums in den USA (das sich bekanntermaßen von den liberalen Strömungen in Europa in einigen Punkten unterscheidet). So soll mehr für die Observanz des Schabbat getan werden: For most of us, it will not mean some kind of neo-frumkeit; it will not mean the Shabbat of eighteenth-century Europe; it will not mean an endless list of Shabbat prohibitions....

25 Dez. 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Trotzdem!

Eigentlich gehört zu dem „Trotzdem” aus der Überschrift noch eine lange Nase. In meinem Beitrag Das Kreuz mit dem Halbmond? habe ich mich nochmal mit Ralph Giordanos Position dem Islam gegenüber beschäftigt. Zeit Autor Jörg Lau hat das in seinem Blog aufgegriffen und zusammenfassend geschrieben, in dem Artikel stünde alles Wesentliche zur Phoenix-Sendung Das Kreuz mit dem Halbmond?. Die Kommentare zu diesem blog-Eintrag hatten es in sich. Selbsternannte Judentumsexperten wünschten sich eine größere Nähe vom Judentum zum Christentum herbei, andere brachten Lau in die Nähe des Antisemitismus, für viele „Islam-Kritiker” (so würden sich die Personen wohl nennen) scheint jedoch eines festzustehen: Der Islam gehört nicht nach Deutschland und das Judentum sei aus (irgendeinem Grunde) der natürliche Antagonist dazu....

23 Dez. 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Synagogeneinweihung in Bochum

Die neue Synagoge am Rande der Bochumer Innenstadt, in direkter Nachbarschaft des Zeiss-Planetariums, für die Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen ist noch nicht in allen Details fertig (so fehlen einige kleine bauliche Kleinigkeiten), so wurde sie doch am heutigen Sonntag der Gemeinde übergeben und die drei Torahrollen der Gemeinde durch die Rabbiner Apel, Brandt und Soussan in den Aron haKodesch eingebracht. Damit hatten wir auch wichtige Vertreter des modernen Judentums in Deutschlands beisammen. Die Rabbiner Apel und Soussan als Verteter einer modernen Orthodoxie und Rabbiner Brandt als Vertreter der traditionsverbundenen liberaleren Strömung....

16 Dez. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]