Die Kluft zwischen Orthodoxie und Nicht-Orthodoxie wird größer

zumindest in den USA. Dies soll der neue Meinungsjahresbericht des American Jewish Committee aussagen. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden. Die präsentierte Sicht gilt natürlich nur für die jüdische Bevölkerung der USA. JewishJournal.com schreibt The AJCommittee’s 2007 Annual Survey of American Jewish Opinion focused mainly on the political preferences and concerns of Jews leading into this election season. It showed that while Jews across the religious spectrum have maintained their political party affiliation, on specific issues the Orthodox are becoming much more conservative than Jews who affiliate with the more liberal religious streams of Judaism....

10 Feb. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Was steht denn da?

Was das ist? Das ist das Schma Jisrael in arabischer Übersetzung. Tatsächlich gibt es ja nicht wenige Juden aus dem arabischen Sprachraum und Maimonides schrieb auch in arabischer Sprache. So außergewöhnlich ist es also nicht - aber wir mögen es als ungewöhnlich empfinden. Diese Übersetzung entstammt dem Siddur Farhi , einem hebräisch-arabischen Siddur aus den USA (im Print ausverkauft, nur noch „elektronisch” erhältlich). Vielleicht eine gute Quelle für Dialogs und Trialogtätige....

10 Feb. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

TV-Befehl: Zores

Am Dienstag, den 5. Februar läuft der Film „Zores” um 22:25 auf 3sat, der den gefeierten „Alles auf Zucker” schlecht aussehen lässt und Klischees nur nutzt um sie vorzuführen. Gleich zu Beginn des Films spielt eine Klezmergruppe im Gemeindehaus. Der jüdische Zuschauer ist also gleich genervt, doch noch bevor man umschalten kann, kommen die jüdischen Protagonisten ins Bild: „Klezmer” - „Ja, die da wollen das so.” und dann wird die nichtjüdische Delegation der örtlichen Stadtverwaltung gezeigt, die natürlich ganz hingerissen ist - mit diesem Spannungsfeld spielt der Film ganz charmant und führt mit mehr als einem Augenzwinkern vor....

31 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Antisemitisch oder nur völlig daneben?

Eines steht fest: wer sein Buch vermarkten will, der muss dafür sorgen, dass es diskutiert wird. Entweder über ein positives Extrem oder ein negatives Extrem. Der „freischaffende Philosoph” Schrägstrich „Schriftsteller” Dr. Michael Schmidt-Salomon hat so ein Buch verfasst und sorgt nun für entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. „Wo bitte geht’s zu G-tt? fragte das kleine Ferkel” heißt das Buch das auch die jüngsten zum Atheismus erziehen soll und dabei auf das Mittel der Verspottung setzt und dabei statt Spott auch Blödsinn erzählt....

30 Jan. 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tzniut extrem - Burkas in Bejt Schemesch

?? ?? ?????. ?? ??? ???„Das ist nicht Kabul - das ist Bejt Schemesch!” steht über einem Artikel von Ha’aretz. Das Bild in dem Artikel zeigt eine Frau (vermutlich) unter einer Burka - oder sagen wir besser - eine Burka unter der jemand steckt. Ha’aretz berichtet von einer neuen Auffassung von Tzinut, nämlich vollständig bedeckt. Besser sollte man wohl sagen, vollständig versteckt. Aber so wie es ausschaut, hat sich das nicht ein Mann ausgedacht....

28 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unsere Stunde Null: Deutsche und Juden nach 1945

Gottfried Wagner, Urenkel von Richard Wagner, liest am Donnerstag, 31. Januar 2008, in Nürnberg um 18 Uhr im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, aus seinem Buch „Unsere Stunde Null. Deutsche und Juden nach 1945. Familiengeschichte, Holocaust und Neubeginn“. Die Veranstaltung über den deutsch-jüdischen Dialog wird von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg ausgerichtet. Gottfried Wagner verfasste sein Buch gemeinsam mit Abraham Peck. Das ausgerechnet ein Verwandter Wagners liest, gibt dem ganzen eine gewissen Brisanz, denn die Familie Wagner war stark mit den Nazis verwoben....

28 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Schüler in Angst

„Jüdische Schüler in Angst” So titelte Polylux TV heute einen Beitrag über den Antisemitismus an deutschen Schulen - kein neues Phänomen (schon 2004 bloggte ich darüber). Es ist auch nichts neues, dass es vor allem muslimische Jugendliche aus sozial schwachen Familien sind, die einen offenen Antisemitismus an den Tag legen. In dem Polylux Beitrag kommen sie zu Wort. Ich hätte mir gewünscht, man würde die Gesichter der Kinder zeigen. Dann sollen sie schon in aller Öffentlichkeit dazu stehen....

24 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Bücher die wir wieder sehen wollen

Die Chance, David Einhorns Siddur recht schnell für die Allgemeinheit verfügbar zu machen, konnte ich, dank des Internets nutzen. Was früher einen erheblichen Aufwand bedeutet hätte, nämlich Druckerei finden, Binden lassen, Vorschuss zahlen, Lagerung übernehmen, den Versand organisieren, dem Geld hinterherlaufen etc. nimmt heute nur noch wenige Arbeitsschritte in Anspruch. Die Erstellung der Vorlage (wenn man Ahnung hat), die Korrektur (niemand möchte derbe Rechtschreibfehler in seinem Buch finden) und die „Verfügbarmachung” durchs Internet....

20 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Terrorwarnungen für Berlin

Was wir (wahrscheinlich) wissen: Nach einer Terrorwarnung sollen vor jüdischen Einrichtungen in Berlin Schutzmaßnahmen verstärkt werden. Das berichtet die „Berliner Morgenpost” am Montag und wird von den meisten Zeitungen zitiert: Handelsblatt, Spiegel Online, RP-Online und Welt-Online. An dem Artikel auf RP-Online ist interessant, dass gleich jemand kommentierte, ohne Synagogen wären keine Sicherheitsmaßnahmen nötig. An drei Einrichtungen sollen Betonsperren errichtet werden, um zu verhindern, dass Terroristen mit Fahrzeugen in die Gebäude eindringen können, so heißt es in dem Bericht....

20 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ephraim Moses Lilien

Die deutsche Ausgabe des Plaut Kommentars zur Torah enthält teilweise einige Illustrationen von Ephraim Moses Lilien (geboren 1874 in Drohobycz, gestorben 1925 in Badenweiler) und dort, im Plaut, entdeckte ich Liliens Zeichnungen auch das erste Mal für mich. Lilien zeichnete fast ausschließlich im Jugendstil mit fast esoterischen Einschlägen (gutes Beispiel die Königin Schabbat von der ich leider leider keine digitale Version habe) und schockierte wohl mit seinen Illustrationen des Buches „Die Bücher der Bibel”, welches von Ferdinand Rahlwes herausgegeben wurde (für Hinweise auf eine Quelle von der man das Buch „günstig” bekommen kann, wäre ich dankbar) die Leserinnen und Leser....

16 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]