Jüdische Einwanderung heute. Ein Reizwort?

Es ist gut, wenn sich in der Region, in der man lebt, auch einmal etwas tut. So wird in Gelsenkirchen am kommenden Sonntag eine Veranstaltung stattfinden, in der über die Realitäten der Einwanderung aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion geht. Obwohl die Einwanderung faktisch nicht mehr stattfindet, haben die vergangenen zwei Dezennien das Gesicht der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland nachhaltig und fundamental verändert. Dabei sind verschiedene Ansprüche aufeinander getroffen, die einen erwarteten eine Wiederbelebung des Gemeindelebens, die anderen waren sich dieser Mission nicht bewusst, mit der wir sie unterbewusst betraut hatten....

17 Nov. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Auch mal lokal gehandelt

Die Geschichte der Gemeinde in der man lebt sollte man auch im Blick haben, so habe ich in einem lokalen Forum namens Gelsenkirchener Geschichten gelesen, es gäbe Bedarf zu Informationen zur Geschichte der Juden in der Stadt. Diese habe ich dann in Fleißarbeit zusammengefasst (hier im Forum) und hier auf eine Website auf talmud.de gepackt, nämlich talmud.de/gelsenkirchen. Bei der Charakterisierung der deutschen Orthodoxie, wie sie heute in heute noch in den USA gelebt wird, als Vertreter würde ich Rabbiner Schimon Schwab nennen, hatte ich Probleme....

16 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eine ägyptische Stimme zur Befried(ig)ung des Nahen Ostens

Ägypten als Staat ist offiziell Partner eines Friedensvertrages mit Israel, dennoch tauchen im Staatsfernsehen Gestalten auf, die ungeheuerliche Dinge vorschlagen, wenn es um den Nachbarstaat Israel geht. So schlägt die Rechtsanwältin Najla al-Iman vor, man könnte im Kampf gegen die Besetzung Palästinas - womit mit sie den gesamten Staat Israel meint - „zionistische Mädchen” vergewaltigen. Man könnte auch behaupten, sie ruft dazu auf. G7Yun11eTIU Interessant, welches Menschenbild dahinter steckt, wenn eine Frau zu Vergewaltigungen aufruft, oder sie in irgendeiner Form gut heißt....

14 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdischer Alltag in Deutschland - ungeschönt

Die Mahn- und Versöhnungsreden vom vergangenen Sonntag hallen noch nach, da wird das Echo durch Sergey Lagodinsky geschluckt und die hässlichen Fakten auf den Tisch gepackt. Kanzlerin Dr. Angela Merkel betonte in ihrem Video-Podcast dass der 9. November ein Tag des Gedenkens sei, der dazu verpflichtet, die Zukunft verantwortlich zu gestalten. Bei den Synagogeneröffnungen, denen ich in der letzten Zeit beiwohnen durfte, wurde häufig betont, wie sicher Deutschland für Juden sei und was für eine Auszeichnung, dass man heute wieder jüdisches Leben in Deutschland sehen könne....

11 Nov. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mal wörtlich genommen

Reichskristallnacht ist eine euphemisierende Beschreibung der Pogrome vom 9. November 1938. Nennt es einen dummen Zufall, aber ausgerechnet heute gab es bei QVC eine Verkaussendung mit dem Titel Kunst mit Kristallen am Abend.

09 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Meet the Rabbi

Rabbiner Dr. Henry Brandt ist Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz. Vor einiger Zeit begleitete ihn ein Fernsehteam. Auch im Internet ist die Dokumentation nun zu sehen: rg9LIZoICzo Der zweite Teil des Films ist hier.

09 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Noch besser beten mit besseren Siddurim

Unter der Kategorie Siddur findet man hier seit längerer Zeit alles mögliche zu allen möglichen Siddurim. Die Frage die darin immer wieder auftaucht ist, wie man gute Siddurim finden kann. In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen (hier) kratze ich diese Frage an und stelle drei Siddurim kurz nebeneinander (Sefat Emet, Schma Kolenu, ArtScroll).

06 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbinerausbildung in Deutschland vor dem Aus?

Kaum sind die ersten Rabbiner ordiniert, da steht das Abraham-Geiger-Kolleg vor dem Aus. Die Finanzkrise verschuldet auch eine stetige Abnahme von Spenden aus dem Ausland und stellt nun die Zukunft dieser Institution in Frage. Zur Ordination am 14. September 2006 gratulierte noch Bundeskanzlerin Angela Merkel, so ist es nun ist es ruhiger geworden; jedoch nicht besser. Dankenswerterweise hat einer der Studenten für talmud.de formuliert, was ihn zum Studium gebracht hat und warum es weitergehen soll:...

05 Nov. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

13 Jahre zurück

13 Jahre zurück: Der Spiegel veröffentlicht einen Beitrag über die neuen Ostjuden und meint damit die Einwanderer aus den GUS-Staaten. Da sind sie also, die Leute die mit gefälschten Papieren nach Deutschland gekommen sind um hier nicht in die Synagogen zu gehen, was ja dann eigentlich folgerichtig wäre… Der Artikel wäre, wenn er etwas besser und weniger voreingenommen verfasst wäre, fast so etwas wie eine Momentaufnahme der Berliner Gemeinde in der Hauptzeit der Einwanderung....

03 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Drei Tafeln

Drei Luchot Avanim - steinernde Tafeln brachte Mosche offenbar mit zum Volk Jisrael, welches am Fuße des Berges lagerte. Das Denkmal zur Erinnerung an die elf ermordeten Juden ist in einem stählernen Sockel verankert. Die drei Tafeln sollen an die Tafeln von Moses mit den zehn Geboten erinnern. von hier Fast könnte man eine Serie daraus machen: Tolerantes Österreich (siehe hier), denn im Burgenland (im Ort Lockenhaus) war es ganz offenbar nicht selbstverständlich, dass man ein Schoah-Denkmal aufstellt und enthüllt:...

03 Nov. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]