Mit dem Maschiach kommt ein Siddur

Im Dezember 2006 wurde in der „Jüdischen Zeitung“ ein neuer deutschsprachiger Siddur angekündigt (mein Bericht hier). Herausgegeben von den Rabbiner Sievers und Nachama. Dieser soll, wie der Siddur von EtzAmi (hier die Details), am „Liberalen Einheitsgebetbuch“ orientieren, dem „Tfilot lechol haSchanah - Gebetbuch für das ganze Jahr; im Auftrag des Liberalen Kultus-Aussschusses des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden” von Seligmann, Elbogen und Vogelstein. Auf der Website der Gütersloher Verlagsanstalt wird die Auflage auch als „1....

30 März 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Keine abstrusen Vergleiche

Irgendwann erzählte mir jemand voller Überzeugung, er esse nur Obst, welches von selbst auf den Boden gefallen sei und schon gar nichts, was irgendwo gezüchtet worden sei. Heute weiß ich, dass diese Menschen sich wohl Frutarier (wird zusammen gesprochen, also nicht Frut-Arier) nennen. Es soll nichts verzehrt werden, was die Zerstörung einer Pflanze beinhaltet. Fand ich seltsam, war aber bis dahin in Ordnung. Das Konzept fand ich seltsam, aber nicht verwerflich....

26 März 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Vielfältigkeit

Es geht nicht um den jüdischen Pluralismus und wie er sich in verschiedenen Strömungen ausformt. Dieses Mal geht es um die Verschiedenartigkeit jüdischen Lebens auf der Welt. Das Projekt „Scattered among the nations“ sammelt Bilder und Informationen über diese Verschiedenartigkeit und präsentiert diese in Ausstellungen und Büchern. Auch konkrete Hilfe wird in Projekten organisiert. So erfahren wir über ein Hilfprojekt für die „Inca Jews“ in Peru (hier). Auch ein europäischer Ort ist dabei....

23 März 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Welche jüdische Website liegt vorn?

Instinktiv nahm ich stets an, die Website von Chabad hätte die Nase vorn. Ganz so ist es jedoch nicht. Trends schätzt ungefähre Werte (wie gut die Schätzung ist, kann ich nicht einordnen).Weiter vorn liegt Aish ha Torah. Deren Seiten gibt es schon seit den Anfängen des allgemein zugänglichen Internets. Hinter Aish ha Torah steckt eine Outreachorganisation aus Israel. Von einigen Journalisten wird Aish ha Torah übrigens als extremistische Organisation eingestuft....

19 März 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nächstes jüdisches Printmedium wird eingestellt

Mit der letzten Ausgabe der „Jüdischen Zeitung“ (Domain zur Zeit noch erreichbar) informierte der Verleger und Verlagseigner der herausgebenden Werner Media, Nicholas Werner, die Leser darüber, dass die „Jüdischen Zeitung“ im Frühjahr „zunächst“ auf Eis gelegt wird. Die Rede ist von zwei Monaten Pause (ähnlich der kreativen Pause von Harald Schmidt?). Begründet wurde das mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Autoren und Redakteure schauen einstweilen in die Röhre. Der „Jüdischen Allgemeinen“ zu der sie inoffiziell in Konkurrenz stand, konnte sie den Rang im Bezug auf die Verbreitung nicht ablaufen....

16 März 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nichtkochend in den Frühling

Frühling wird es langsam und DAS Fest des Frühjahrs kommt erst noch: Pessach. Obwohl Purim auch eines war - irgendwie. Und dann? Was macht den Frühling aus? Antworten darauf habe ich versucht in meinem Artikel für die Jüdische Allgemeine zu finden hier online. Im Literaturspezial schreibe ich über das Kinderkochbuch „Ima, darf ich helfen?“. Von diesem Artikel gibt es auch eine lange Fassung. Diese wird wohl zu gegebener Zeit auch hier im Blog erscheinen....

12 März 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Purimspil in Linz

Wer mich etwas näher kennt weiß, dass ich gewisse Vorbehalte gegenüber den Bewohnern der österreichischen Republik habe, weil mir bei mehreren Wienaufenthalten (und einem in Graz) mehr als einmal mitgeteilt wurde, dass „Fremde“ eigentlich nicht nach Österreich gehörten. Natürlich traf das nicht auf alle Österreicher zu, die kennenlernen durfte. Unter diese Kategorie der „Fremden“ fielen natürlich auch Juden. Dabei war Wien einmal Hauptstadt eines unglaublich multiethnischen Staates und ist eine sehr schöne Stadt und der Stadttempel ist beeindruckend....

12 März 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Veranstaltung: Fest des jüdischen Buches

Seit 2006 gibt es in Duisburg das Fest des Jüdischen Buches in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen. In diesem Jahr ist es am 15. März und beginnt ab 11.00 Uhr. Eine Anfahrtsbeschreibung findet man hier. Mit dabei sind unter anderem bekannte Namen wie Ellen Presser, Noemi Staszewski, Assaf Gavron. Mit dabei auch, unvermeidlich, Lena Gorelik, noch immer hoch gehandelt. Was eigentlich viel über den Zustand jüdischer Literatur in Deutschland aussagt....

08 März 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ausgemistete Fotokiste

Erinnern wir uns an das Thema in dem es um Fotografien von Schoahopfern mit den lächelnden Soldaten ging (Opas Fotokiste ausmisten)? Das Thema war nicht unwichtig, denn in diesem Monat hat sich auch das ARD Magazin Titel Thesen Temperamente diesem angenommen und darüber berichtet. Das Thema bekam also eine angemessene Aufmerksamkeit. Erst danach erreichte das Thema ebay und wird dort nun im Sicherheitsforum diskutiert. Dabei wurde ich auf einen anderen Zusammenhang aufmerksam....

26 Feb. 2009 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Birkat haChamah - mit Siddur

Nur alle 28 Jahre haben wir die Gelegenheit Birkat haChamah zu sprechen, die Brachah über die Sonne (bei der englischen Wikipedia). Dieses Jahr ist es am 8. April soweit - am Tag vor Pessach. Weil das so selten ist, ist auch in kaum einem Siddur eine entsprechende Ordnung der Gebete hinterlegt. Diese habe ich zusammengestellt und biete sie ab sofort zum Download an! Das Dokument gibt es hier. Feedback ist natürlich herzlich willkommen!...

24 Feb. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]