Der Challeoptimierer
Der Challeoptimierer bin natürlich ich. Wie das gemacht wird und wie das endet, kann man in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen nachlesen, hier.
Der Challeoptimierer bin natürlich ich. Wie das gemacht wird und wie das endet, kann man in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen nachlesen, hier.
In einer Diskussion bzw. einem Kommentar zu einem Artikel in diesem Blog, nannte ich die Idee, die nun eine libanesische Tageszeitung präsentiert, eine interessante (das ist keine positive oder negative Wertung) Idee. Zu einer großen Wahrscheinlichkeit wird sie undurchführbar sein, weil das Misstrauen einfach zu groß ist: Akram Baker vom »Daily Star« schreibt nämlich: Allow Israeli settlers to become Palestinian citizens und führt die Idee weiter aus (übersehen wir mal die Landraubrhetorik):...
und mit Kippot Antisemiten. In den Niederlanden hat man die Faxen dicke und arbeitet nun mit ‘lok-Joden’ (könnte das Wort des Jahres werden, auch wenn es Niederländisch ist). Weil die Polizei in den Niederlanden offensiv gegen Antisemiten vorgehen will, werden lok-Joden eingesetzt. Also Polizeibeamte, die sich wie (religiöse) Juden kleiden und dann bei Pöbeleien direkt die gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Das vermeldet die Amsterdamer Zeitung Parool. Offenbar, so erzählt der britische Telegraph, können in bestimmten Stadtbezirken Amsterdams Juden nicht mehr (als solche erkennbar) auf die Straße....
Hamburg Hauptbahnhof. Ich steige aus dem Zug, fahre die Rolltreppe herauf und verlasse das Gebäude nach draußen in Richtung der Taxis. Dort kommt ein Mann auf mich zu. Im Vorübergehen flüstert er: »Valiumderivate«. Ich verstehe zunächst nicht genau, was er meint und rufe: »Was?« hinterher. Zum vollständigen Artikel aus der Reihe »Neulich beim Kiddusch«, hier.
Im vergangenen Jahr kündigte das Rabbinical Council of America einen neuen Siddur an. Dabei dürfte es sich um einen neuen Siddur aus dem Hause ArtScroll handeln und ArtScroll hat vermutlich schwer am Korensiddur zu knacken. Bei dem neuen Siddur wird es sich aber auch um einer überarbeitete Fassung des bereits existierenden Siddurs des RCA sein. Im Gegensatz zu den anderen ArtScroll Siddurim findet man hier einzelne Gebete für den Staat Israel und im kommenden Siddur auch für Feiertage, die den Staat Israel betreffen....
Eine Art Innehalten im Meer der antiisraelischen Reflexe in den Medien: Der (große) israelische Autor David Grossman erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in diesem Jahr. Eine gute Gelegenheit für die Öffentlichkeit, auf den Diskurs in Israel zu blicken. Vielleicht geschieht das ja in den nächsten Tagen, wenn über David Grossman berichtet werden wird. Alle Artikel zu David Grossman in diesem Blog findet man hier.
Seit dem 15. März 2010 strahlt die Hurva Synagoge im jüdischen Viertel Jeruschalajims wieder im alten Glanz. Seitdem die Synagoge 1948 von jordanischen Soldaten gesprengt wurde, stand sie als Ruine in der Altstadt und erst 2005 wurde der Beschluss gefasst, die Synagoge nach den alten Originalplänen wieder aufzubauen. Schon drei Jahre vor Fertigstellung der Synagoge, im Februar 2007 wurde Rabbi Simcha HaCohen Kook zum Rabbiner erklärt. Da es sich hier um ein historisches Monument handelt, war recht schnell klar, dass auch der israelische Staat sich an den Baukosten beteiligen würde, ursprünglich sollte der Staat Israel etwa 5 Millionen Euro beitragen, was in etwa 85% der Baukosten abdecken sollte....
Für die Leser gibt es nun auch mal ein richtiges Geschenk! Ein kleines Büchlein mit dem Birkat haMazon(für Werktage)! Der einzige Knackpunkt: Ausdrucken müssen die Leser es selbst. Dafür gibt es hier eine Anleitung, wie man aus dem Ausdruck (einseitig, dafür speziell vorbereitet) ein Büchlein faltet. Die Datei gibt es hier: Faltsiddur Birkat haMazon. und so wird es gemacht: Nach dem Ausdruck sollte das Blatt dann ungefähr so ausschauen: und sollte dann in der Mitte gefaltet werden: Nun schneidet man die schwarze, gepunktete, Linie ein:...
Die Eurokrise ist da, und so wie es aussieht, sind wir Juden dieses Mal nicht als erste zum Sündenbock gemacht worden. Nun ja, einige Griechen meinen allerdings, dass zumindest ein paar Juden daran schuld seien, dass der Euro jetzt eine ungebremste Talfahrt hinlegt. Dass mit der griechischen Weltanschauung nicht alles ganz koscher ist, wussten schon die Makkabäer und haben Anhänger derselben deshalb höflich gebeten, ihre politischen Ambitionen in Israel zu überdenken....
Die Emotionen zum Flottillendesaster schlagen hoch, in großer Geschwindigkeit. In einer Geschwindigkeit und Intensität wie sie nur dann erleben, wenn Israel beteiligt ist - jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, dass die Bombardierung der Tanklastzüge bei Kunduz mit ungefähr 140 Toten zu solch heftigen Reaktionen geführt hat. Hier wurden gerade die Auswirkungen verglichen, nicht die Umstände! Da werden heftigst Argumente ausgetauscht: Hatte die Marine das Recht auf die Erstürmung des Bootes?...