Haschisch und Halacha

Eine bessere Alliteration kann einem ja zu dem Thema gar nicht einfallen. Judentum und Drogen sind ein interessantes Spannungsfeld, weil es kaum aktuelle und bekannte Stellungnahmen zu diesem Thema gibt. Für die Jüdische Allgemeine habe ich versucht, den gegenwärtigen Stand zu Cannabis zusammenzufassen. Den Artikel gibt es hier.

17 Nov. 2010 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neue Torah in Düsseldorf

In Düsseldorf wurde eine neue Torahrolle eingeführt.Chabad Düsseldorf hat am Sonntag die letzten Buchstaben durch die Spenderfamilie Tugendhaft in die Torahrolle schreiben lassen und sie dann in das Chabad-Bildungszentrum gebracht. Die Großeltern bzw. Vorfahren der Familie Tugendhaft war eine in Düsseldorf ansässige Familie, die es nur zum Teil geschafft hat, der Schoah zu entrinnen. 50 Nachkommen der Familie nahmen an den Feierlichkeiten teil und widmeten sowohl Torah, als auch die Veranstaltungen Schaul Dov haKohen und Paka Tugendhaft....

15 Nov. 2010 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gewissenlose Antisemiten

Als kürzlich der Baal Korej, also derjenige, der sich um die Toralesung kümmert, recht beiläufig erwähnte, er fühle sich nicht wohl, habe ich mir nichts Besonderes dabei gedacht. Eine Woche später wusste ich, dass es auch einmal ganz gut ist, keinen Aufruf zur Tora zu bekommen. Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen…hier

11 Nov. 2010 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gebet für Eltern neugeborener Kinder

Aurora Mendelsohn hat das HaMapil adaptiert und eine Variante für die Eltern neugeborener Kinder geschaffen. Es ist so ein Gebet für den sicheren Schlaf des Neugeborenen entstanden. Freundlicherweise hat sie die Texte (hebräisch und englische Übersetzung unter eine Creative Commons Lizenz gestellt und bei OpenSiddur.org zur Verfügung gestellt. Nun gibt es dort auch eine deutsche Übersetzung des Gebets – mein Beitrag für OpenSiddur.org. Den Text kann man hier herunterladen. Ist vielleicht nicht perfekt, aber frei verfügbar für alle unter der Creative Commons Lizenz ....

09 Nov. 2010 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gedenken an jüdische Soldaten in Frankfurt

Eine Veranstaltung, über die kaum eine deutsche Zeitung berichtete. In Frankfurt gedachten jüdische Bundeswehrsoldaten den gefallenen jüdischen Soldaten des Ersten Weltkriegs. Während des Krieges fielen ungefähr 12 000 deutsche Juden und 50 000 schlossen sich später dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten an. Die Veranstaltung wurde durchgeführt vom Bund jüdischer Soldaten (umfangreiche Webpräsenz) , dieses Jahr unter Beteiligung der jüdischen Gemeinde Frankfurt und politischen Vertretern. Die New York Times hat einen recht langen Artikel dazu veröffentlicht:...

08 Nov. 2010 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mitordiniert

In der vergangenen Woche erhielten drei Absolventen des Abraham Geiger Kollegs ihre Smichah und Deutschland hat drei neue Rabbiner. Liberale Rabbiner, oder anders und komplizierter ausgedrückt: Zwei Rabbiner und eine Rabbinerin. Das ist für das Abraham Geiger Kolleg natürlich ein Glücksfall, dass die Ordination der weiblichen Absolventin ein so großes Medienecho ausgelöst hat. Es dürften ungefähr 150 Artikel zusammengekommen (Beispiele: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) sein und zahlreiche Erwähnungen im Radio und in diversen TV-Nachrichten....

07 Nov. 2010 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Lauder-Jeschiwah will gefördert werden

Die Lauder-Foundation hat mit beharrlicher Arbeit in Berlin eine orthodoxe Infrastruktur geschaffen und praktisch außerhalb der jüdischen Gemeinde, neben Chabad, alles organisiert, was man für ein Gemeindeleben benötigt. Auch die Machanot für Jugendliche und junge Leute aus dem gesamten Bundesgebiet sind überaus erfolgreich und tragen die Idee von Lauder auch in kleinere Gemeinden. Auch ohne Mittel aus dem Kirchen-/Kultussteuertopf funktionierte das und öffentliche Fördermittel hat man auch nicht erhalten - was die Errungenschaften noch viel bewundernswerter macht....

02 Nov. 2010 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chajm im Glück

Die Flucht aus den Umständen scheint in der Fiktion der Garant dafür zu sein, dass man glücklich werden kann. Dann geht es ab in die Länder, in denen sich die Menschen nicht die Frage stellen können, ob sie mal woanders nach dem Sinn des Lebens forschen können. Der Film Eat. Pray. Love ist ein willkommener Anlass, sich mit dem Grundthema Glück zu beschäftigen: Essen, Beten, Lieben (Eat, Pray, Love) könnte die Kurzformel oder Zusammenfassung aller jüdischen Feiertage sein, allerdings stimmt die Reihenfolge nicht ganz....

27 Okt. 2010 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das jüdisch-christliche Abendland?

Im Zusammenhang mit der Hysterie um die Rede von Bundespräsident Christian Wulff zum Tag der deutschen Einheit, kam wieder ein interessanter Begriff im Schlagabtausch der Meinungen auf. Der Begriff von einer christlich-jüdischen Tradition in Deutschland. Um nur ein populäres (leider) Beispiel zu nennen; Hugo Müller-Vogg von der Bild: Unser Verständnis von Freiheit und Menschenwürde gründet auf unserer christlich-jüdischen Tradition und der Aufklärung. von hier Mir kommt es ein wenig so vor, als möchte man doch »christliche« Tradition schreiben, aber neuerdings hat man diese »jüdisch-christliche« oder »christlich-jüdische« Tradition entdeckt und niemand kann so recht sagen, woher dieser Begriff eigentlich stammt....

13 Okt. 2010 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Hickhack in Hamburg

Eine Villa in Hamburg sorgt für eine Reihe von Verwicklungen. Zunächst warf sie jahrzehntelang ein recht ungutes Licht auf die GEW, nun fällt ein kleiner Schatten auf die jüdische Gemeinde. Doch der Reihe nach: Die Villa an der Rothenbaumchausse 19 (nicht die schlechteste Hamburger Lage) befand sich bis 1935 in jüdischem Besitz und wurde in diesem Jahr für einen lächerlich niedrigen Preis für ein Lehrervereinshaus gekauft und nach 1945 der GEW zugesprochen und erst seit 2005 wurde überprüft, ob es nicht vielleicht doch Arisierung gewesen sein könnte, die dazu führte, dass die früheren Besitzer sich für einen recht kleinen Betrag vom Haus trennten....

12 Okt. 2010 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]