Luach 5772 verteilen

Im Internet gibt es mittlerweile mit hebcal und KaLuach einfache Möglichkeiten, etwas über das jüdische Jahr zu erfahren. Dennoch erfreuen sich gedruckte jüdische Kalender einer gewissen Beliebtheit. Man braucht halt manchmal etwas zum Nachschlagen. Einige Gemeinden geben eigene heraus (mit lokalen Terminen und halachischen Zeiten), der Keren Kayemeth rückt einen heraus, wenn man eine gewisse Summe spendet (was man sowieso tun sollte) und es gibt mindestens zwei weitere, die vollgepackt sind mit Adressen und weiterführenden Informationen die man auch recht schnell bei google finden kann....

21 Aug. 2011 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Aufgepasst Klezmer-Menschen

Wann hat man die nichtjüdischen Deutschen eigentlich zur Seite genommen und ihnen erklärt, dass Klezmer die jüdische Musik sei? Deshalb hier noch einmal auf den Punkt gebracht: Es ist die Musik der osteuropäischen Juden. Keinesfalls zogen Klezmorim früher durch deutsche Städte und besuchten die Synagogen. Vermutlich hätten die Besucher des Tempels von Hamburg sich eher gewundert über die seltsame Musik. Es ist vermutlich nicht falsch zu behaupten, dass man das Klischee vom osteuropäischen Klezmermusiker im westeuropäischen Judentum vor der Schoah rundherum ablehnte....

15 Aug. 2011 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Gemeinden und Gruppen bei facebook

Jüdische Gemeinden und Gruppen aus Deutschland tummeln sich mittlerweile einige bei facebook. Viele haben auch recht viele Freunde oder Fans. Doch einige machen auch kapitale Fehler bei der Erstellung ihrer Präsenz. So ist etwa die Jüdische Gemeinde Berlin erfolgreich unterwegs. Allerdings unter der Gefahr, dass facebook die Seite entfernt. Denn die Gemeinde ist keine Person, aber als solche angemeldet. Wieder andere senden täglich neue Meldungen, sogar im Minutentakt und nervt die Nutzer, oder gibt ihnen keine Möglichkeit, auf einen Eintrag zu reagieren....

27 Juli 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gut gemeint - mehr nicht

Ein Kommentator schrieb einst hier »Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint«. Ähnliches fällt der Israelititschen Kultusgemeinde Wien wohl auch zu einer Plakataktion in Wien ein: Wie »Die Presse« berichtet, ist die Kultusgemeinde nicht sehr begeistert über die Plakataktion der Aktion Mensch Österreich (ist offenbar keine Sektion der Organisation in Deutschland). Das Motiv stammt von Walther Salvenmoser von der Agentur Lowe GGK. Kleiner Tipp: Die Schrift hätte besser rechtsbündig gesetzt werden sollen – ist ja Hebräisch....

20 Juli 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Maimonides - muslimischer Gelehrter

Eine Nachricht sickert momentan durch die jüdische Blogosphäre. Die UNESCO habe jetzt Maimonides zum Muslim erklärt. Es ist nicht bemerkenswert, dass Mosche ben Maimon (oder auch Musa ibn Maimun ???? ?? ?????) in arabischer Sprache schrieb, weil er ja in arabischsprachigen Ländern gelebt hat. So hat er auch in Fez (Marokko) gelebt. Am 19.07.2011 schrieb Giulio Meotti auf ynet.com einen Bericht über die Behandlung Israels durch die UNESCO. In einem kleinen Absatz schreibt er unter anderem:...

20 Juli 2011 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Siddur richtig gut kennen

Seinen Siddur kennt man im Laufe der Zeit eigentlich recht gut. Weiß so ungefähr, was man wann und wo aufschlägt. Niemand blättert lange herum, der sein Exemplar regelmäßig verwendet. Noch bevor es das Internet gab, kaufte ich mir in Golders Green (als Schüler noch) einen ArtScroll Siddur, der nach Jahren der Dauernutzung auch dementsprechend aussah (sieht man im Artikelbild). Rabbi ArtScroll löste Sefat Emet ab. Instinktiv wusste ich natürlich irgendwann, wann man wo welche Seite aufschlagen musste....

14 Juli 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Kameradin

Nach dem Abi geht es für jüdische Schüler zuerst nach Israel. In der Regel meldet man sich für Wehrdienst in der Tzahal. Besonders die Schüler der Jüdischen Oberschule Berlin interessieren sich dafür. Wie ich auf diese gewagte Aussage komme? Ich habe einen aktuellen Artikel zu einer jüdischen Soldatin bei der Bundeswehr gelesen und dessen Geschichte verfolgt: Jüdische Soldaten in der Bundeswehr gibt es nicht viele, aber es ist nicht so, als sei das ein vollkommen neues Phänomen....

12 Juli 2011 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Online-Minjan?

google plus ist der neue Facebook-Verfolger und euphorisiert viele Nutzer. Auch weil man nun zwischen den Freunden unterscheiden kann: Familie, Bekannte, Freunde-Freunde. Nicht alle können alles mitlesen und man muss nicht zwangsläufig mit jemanden befreundet sein, um seine öffentlichen Meldungen verfolgen zu können. Wer mehr darüber erfahren will, kann irgendeinen Menschen fragen, der Zugang hat. Der wird begeistert berichten. Ein großes Feature ist Hangout. Ein Video-(Konferenz-)Chat für bis zu (und jetzt wird es interessant) 10 Teilnehmer....

12 Juli 2011 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ein kostspieliges Geschenk

Mit einem Hinweis, des Historikers Dan Diner, schließt Michael Wuliger seine Rezension zur siebenbändigen »Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur«. Diner meint, die Enzyklopädie sei ein ideales Geschenk zur Bar- oder Batmizwa. Bei uns steht demnächst eine ins Haus. Wenn Herr Diner uns eine schenken möchte, sehr gern. Doch gestattet mir die Zwischenfrage: Sind Bar Mitzwah-Kinder die Zielgruppe? Wer ist die Zielgruppe? Der Metzler-Verlag teilt jedenfalls folgendes im Prospekt mit »bietet Wissenschaftlern und Interessierten neue Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur« da würden für mich jetzt Jugendliche schon einmal wegfallen (ich sollte nicht so viel auf diesem Argument herumreiten, ich weiß), aber auch einige interessierte Laien....

10 Juli 2011 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gut zugelangt

Das war ein denkwürdiger Kiddusch. Vor allem, weil ich mich an den Rückweg von der Synagoge bis zum Hotel kaum noch, oder nur noch sehr schemenhaft erinnern kann. Eine klare und detaillierte Erinnerung habe ich erst wieder an den Anruf meiner Frau, die mir eine gute Woche wünschte. Da waren nicht nur drei Sterne am Himmel, sondern ungefähr alle. Ein sehr extremes Beispiel von Schabbesschlaf war das. Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen…hier

07 Juli 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]