In zwei Sätzen alles gesagt

In Moers sollen Stolpersteine verlegt werden. Die Argumente gegen die Aktion, oder für sie diskutiert die Rheinische Post. Dabei ist die Einleitung des Textes interessanter, als der Text selbst. Er sagt sehr viel über die Wahrnehmung des Journalisten über deutsche Juden aus: Gedenktafeln auf dem Bürgersteig sollen an ermordete Juden erinnern. Die jüdische Theologin Dr. Edna Brocke sieht ihre Landsleute mit Füßen getreten. Der Autor des Artikels hat die Juden der Stadt schon einmal ausgebürgert — vielleicht sollte man hier zunächst Geld in politische Bildung investieren?...

26 Sept. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Koren Machzor

Eine weitere, ausführliche Rezension mit anderen Schwerpunkten, ebenfalls meinerseits, ist auch in der Jüdischen Allgemeinen erscheinen. Hier online zu finden. Genau genommen heißt der Machzor natürlich »Koren Sacks Rosch HaSchana Machzor«, weil der britische Oberrabbiner Jonathan Sacks die Übersetzung und den ausführlichen Kommentar angefertigt hat und da sind wir schon genau im Thema. Dies hatte er auch beim Koren Siddur getan, der 2009 auf den Markt kam und gleich viel Bewegung in den Markt brachte, denn vor allem die jüngeren Juden, die auf zeitgemäße Gestaltung setzten, hatten nun etwas anspruchsvolleres....

26 Sept. 2011 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbiner aus dem Ruhrgebiet nach Emmendingen

Die Jüdische Gemeinde Emmendingen (unweit von Freiburg – Homepage) ist eine recht neue Gemeinde. Sie gibt es erst seit 16 Jahren. Auf der Gemeindeseite des Zentralrats ist zu lesen, die Gemeinde sei orthodox ausgerichtet und so überrascht es vielleicht ein wenig, dass der neue Rabbiner nicht aus diese Ecke kommt. Rabbiner Mosche Navon hat bisher in Bochum gearbeitet, hat dann eine liberale Gruppe in Unna betreut und ist jetzt der neue Rabbiner der kleinen Gemeinde Emmendingen, wie die Badische Zeitung berichtet....

22 Sept. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tefilla, Zedaka und Tschuwa

»Tefilla, Zedaka und Tschuwa« (m)eine etwas andere Sicht auf Rosch haSchanah und Unetane Tokef. In der Print- und Onlineausgabe (in der Printausgabe auch in russischer Sprache) von »jüdisches berlin«, dem Gemeindemagazin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Hier klicken.

20 Sept. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mein Rabbi gehört mir

»Mein Rabbi gehört mir« – der neueste Beitrag in der Kolumne »Neulich beim Kiddusch«. Den Text gibt es hier online.

15 Sept. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neuer Rabbiner für München - ein Blogger

Die Israelitische Kultusgemeinde München (und Oberbayern) hat einen neuen Rabbiner: Rabbiner Arie Folger. Damit ist eine Stelle in einer prominente Gemeinde mit einem Rabbiner besetzt, der viel darauf setzt, Menschen auch zu erreichen. Unter anderem bloggt er regelmäßig – was bedeutet, dass er nicht nur Draschot ins Internet stellt. Siehe etwa diesen Beitrag, in dem er ein aktuelles Thema aufgreift und daraus eine Betrachtung zum Judentum macht. In Belgien geboren, studierte er an der Jeschiwa Mesivta Rabbi Chaim Berlin, war Smichaprogramm des Rabbi Isaac Elchanan Theological Seminary, lernte aber auch etwas weltliches an der Stern School of Business der New York University....

13 Sept. 2011 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gute Juden - schlechte Juden

Michael Friedman ist, um es vorsichtig auszudrücken, polarisierend. Eloquent, oft polemisch und mit einer guten Auffassungsgabe ausgestattet. Häufiger Gast in politischen Diskussionsrunden, eben weil er polarisiert und so zumindest smart eine andere Auffassung vertreten kann. Nach einem öffentlich dokumentierten Absturz zog er sich zurück und trat von allen Ämtern zurück. So ist er heute auch nicht mehr im Zentralrat der Juden aktiv. Auf der anderen Seite ist er offenbar jemand, der von der Öffentlichkeit nur als der Jude wahrgenommen wird und so wundert es nicht, dass hier die üblichen Stereotype bedient werden, wenn er in der Öffentlichkeit Thema ist....

10 Sept. 2011 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das jüdische Jahr in Glas

Die Fenster des alten Betsaals der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen schilderten das jüdische Jahr in nucem und gaben die wichtigsten Symbole des Jahres sehr gut wieder. Nach dem Umzug der Gemeinde in das Gebäude der Neuen Synagoge, hängen sie nun direkt vor dem eigentlichen Synagogenraum und haben dort, bei entsprechender Ausleuchtung noch eine ganz andere Wirkung. Ein Bericht in der Lokalzeitung (und eine daraus resultierende Anfrage) erinnerte mich daran, dass sie natürlich auch für eine breitere Öffentlichkeit interessant sein könnten....

09 Sept. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neuer Transfer - Ruhe für Freiburg

Bleiben wir einfach in der Analogie zum Transfermarkt zur Bundesliga, wenn wir über die Gemeinden und ihre Rabbiner sprechen: Ein neuer (kann man durchaus in zwei Lesarten verstehen) Rabbiner bringt jetzt etwas Sicherheit in die Israelitische Kultusgemeinde Freiburg, nachdem diese ihren letzten Rabbiner gekündigt hatte (siehe auch hier). Rabbiner Avraham Radbil (Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz) wechselt von Köln nach Freiburg und steigt in die großen Fußstapfen, die sein Amtsvorgänger dort hinterlassen hat....

08 Sept. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rosch haSchanah und Fußball

Schalke 04 hat sich für die Gruppenphase der UEFA Europa League qualifiziert. Das freut mich natürlich sowieso, mehr noch aber, dass erneut eine israelische Mannschaft in Gelsenkirchen spielen wird (in diesem Jahr war es bereits HaPoel Tel Aviv), nämlich Maccabi Haifa. Das Spiel wird am 29. September 2011 stattfinden und das ist: Rosch haSchanah. Das scheint für den Verein und die Spieler kein Problem zu sein, denn bisher wurde das öffentlich nirgends kommentiert....

29 Aug. 2011 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]