Ahawah Rabbah

Kürzlich berichtete ein Bekannter, dass man in seiner Gemeinde (Ja, in Deutschland) einen Einschub in das Gebet Ahawah Rabba macht. Statt lo nevosch – le’olam wa’ed sagt man in dieser Synagoge lo nevosch ve’lo nikalem ve’lo nikashel le’olam wa’ed. Die Formulierung kommt einem vielleicht bekannt vor, denn sie stammt aus dem s(e)fardischen Ahawat Olam. Also nicht aus Ahawah Rabba. Noch komplizierter: Die sfardische Variante des Ahawat Olam unterscheidet sich wiederum von der sefardischen Variante....

23 Jan. 2013 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kommende Dinge

Betrachtet dies als kleine Vorschau und die Erklärung für eine Woche Inaktivität hier.

19 Jan. 2013 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schehechejanu

Woher kommt der Segensspruch Schehechejanu? Zu welchen Gelegenheiten spricht man ihn: Also tatsächlich: Wieso, Weshalb, Warum? Ein kleiner Artikel zum Schehechejanu erschien bereits in der vergangenen Woche in der Jüdischen Allgemeinen. Der Text ist hier als Volltext verfügbar.

19 Jan. 2013 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Hobit - דער האביט

Nicht falsch geschrieben, nur Jiddisch umschrieben. »Der Hobit« ist die jiddische Übersetzung von J. R. R. Tolkiens »Der kleine Hobbit«. Diese hat Barry Goldstein im Alleingang erstellt, wie er im Podcast des Yiddish Book Centers erzählt (hier). Auf den Film, der nahezu zeitgleich startet geht er nicht ein. Vielleicht ist es tatsächlich ein Zufall, dass das Buch mit der Übersetzung in zeitlicher Nähe zum Kinostart des Films abgeschlossen wurde. Jedenfalls hat Barry Goldstein mit seiner Übersetzung, oder besser Übertragung, gezeigt, dass der Stoff eine ganz andere Wirkung entfaltet, wenn man ihn in die Sprache einer vollkommen anderen Kultur überträgt....

28 Dez. 2012 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Rollen von Qumran online

2008 kündigte die Israel Antiquities Authority an, die Qumran-Schriftrollen zu digitalisieren und vollständig im Internet zu veröffentlichen. Vier Jahre später ist es soweit. Das Projekt ist online! Es reicht ein Wort, um die neue Website deadseascrolls.org.il zu beschreiben: Smart. Statt sich in ein Archiv zu begeben und vielleicht gar nicht in der Lage zu sein, die Originale zu Gesicht zu bekommen, kann man jetzt die Dokumente am Bildschirm anschauen und lesen....

20 Dez. 2012 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Schamasch

Chanukka ist ohne Zweifel nicht unbeliebt. In immer mehr Städten werden die Lichter öffentlich gezündet und immer mehr Familien scheinen die Lichter zuhause zu entzünden (keine Kunst, wenn es so hervorragende Anleitungen gibt, wie diese hier). Darin taucht natürlich die Funktion des Schamasch auf. Wo kommt er her und seit wann benutzen wir ihn? Dieser Frage wird in meinem aktuellen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen nachgegangen. Er ist hier im Volltext verfügbar....

06 Dez. 2012 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neue Karte Israels selber gemacht

Wie sieht es nun aus mit den »Siedlungen«? Kann es einen Kompromiss geben? Welche Gebiete könnte ein zusammenhängender palästinensischer Staat umfassen? Müsste Israel ausgleichen? Mit welchen Gebieten? Ein wenig herumprobieren kann man mit einer interaktiven Anwendung namens Is Peace Possible? Dort kann man sich auch die Gegend um Ma’ale Adumim anschauen. Sie stand ja in letzter Zeit im Fokus der deutschen Medien. Man sieht auch indirekt den Bereich E1. Der Bereich E1 ist »Mewasseret Adumim«, ein 12 Quadratkilometer großes Gebiet in der Nähe von Ma’ale Adumim....

06 Dez. 2012 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

In Ulm und so weiter

In Ulm wurde am 2. Dezember eine Synagoge eröffnet - übrigens hat Chabad dort mit dem Aufbau einer Gemeinde begonnen. Das ist für die Gemeinde erfreulich und üblicherweise ist die Berichterstattung der lokalen Presse recht wohlwollend. Häufig sorgen Politprominenz und die Erföffnungsfeierlichkeiten für ausreichend Stoff zur Berichterstattung. Die Ulmer Südwest Presse übernimmt das in diesem Fall und ist nicht nur ein wenig überfordert von der Thematik: »Am Sonntag Umzug mit Tora und vielen Reliquien« - was eine Reliquie ist, kann man bei Wikipedia nachlesen....

04 Dez. 2012 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Und jetzt Ungarn?

Es gibt Phrasen, die sind reines sprachliches Füllmaterial, so etwa wie »die Menschen da abholen wo sie sind«, »wir dürfen uns keine Illusionen machen«, oder »Das ist von zentraler Bedeutung.« Man kann auch einfach sagen »1 plus 1 sind 2« das ist auch immer richtig oder man sagt ehrlicherweise auch mal »Ich weiß auch nicht genau was ich sagen soll«. Eine solche kuschlige, wohlige, vollkommen inhaltslose Phrase ist »Nie wieder!« die gerne zu Gedenktagen hervorgezaubert wird....

29 Nov. 2012 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nasir

Nasir - damit ist hier kein arabischer Vorname gemeint, auch wenn es sich so anhört. Es geht um den jüdischen Nasir. Das ist doch ein Phänomen aus grauester Vorzeit, dachte ich. Und wann immer der »Nasir« irgendwo genannt wurde, entweder jährlich wiederkehrend in der Torah, oder irgendwo als Begriff in Mischnah oder Talmud, dachte ich an langhaarige Asketen und hatte einen Sadhu vor Augen. Nur sehr viel weniger bunt. Wenn man sich jedoch ein wenig ausführlicher damit beschäftigt, ist es nicht uninteressant und theoretisch (!...

22 Nov. 2012 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]