Radiointerview zu Chanukka

Holzschnitt Chanukkah aus einem Frankfurter Minhagim Buch Chanukka steht kurz bevor! In diesem Jahr fällt das Anzünden der ersten Kerze mit dem Beginn von Weihnachten zusammen. Das kann man idealisieren, romantisieren oder einfach ganz praktisch sehen: Mehr Zeit für Chanukka. Während der Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester wird das öffentliche Leben ja ganz ordentlich zurückgefahren. Dafür beginnt in den Innenstädten die Zeit des Umtauschs und der Hektik. Weihnachten und Chanukka: Zwei Feste, die etwas mit »Licht« zu tun haben, aber darüber hinaus inhaltlich eher weniger....

21 Dez. 2016 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Alle Haftarot!

Die Haftarah, also die Lesung aus den Propheten nach der Lesung der Torah, ist häufig der Anhang von gedruckten Torahausgaben für die Synagoge. Die Funktion wird natürlich auch erfüllt: Man kann die Haftarah mitlesen, aber die Haftarah bleibt hier - in der Präsentation - ein Anhang und ist deshalb, bezogen auf den Umfang, limitiert. Als ich 2014 eine kommentierte Torah als ebook und gedrucktes Buch herausgab, stand ich vor der Entscheidung, die Haftarot aufzunehmen und den Umfang der Ausgabe auf 700 Seiten auszudehnen....

04 Dez. 2016 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbiner Jonathan Sacks über Leonard Cohen und die Paraschah WaJera

Großartige Draschah von Rabbiner Jonathan Sacks über die Opferung Jitzchaks und einen Song von Leonard Cohen

18 Nov. 2016 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Freiburg: Eine Synagoge wird entsorgt

In der Innenstadt Freiburgs soll ein Brunnen in Form des Grundrisses der ehemaligen Synagoge enstehen. Genau dort, wo die Synagoge bis zum 10. November 1938 stand. Bei den Bauarbeiten wurden dann Mauern der Synagoge im Boden gefunden. Was ab diesem Zeitpunkt passierte, ist ein Lehrstück dafür, wie eine Stadt nicht mit ihrem jüdischen Erbe und der lokalen jüdischen Gemeinde umgehen sollte. Die Reste wurden während der Hohen Feiertage gefunden. Die Gemeinde sollte ihre Position während dieser Tage an die Stadtverwaltung übermitteln....

06 Nov. 2016 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unwürdig

In jüngster Zeit gelangen wieder Rangeleien zwischen nichtorthodoxen und orthodoxen »Betern« in die (jüdischen Medien). So wurde dieser Tweet populär: Beter steht nicht zufällig in Anführungszeichen. Es geht dort um das Gebet. Das ist nicht der geeignete Ort für Demonstrationen jedweder Art. Regelmäßig versuchen jetzt Frauengruppen am Rosch Chodesch, dem Beginn des jüdischen Monats, dort Gruppen zu organisieren, die auch aus der Torah lesen. Vielleicht zur Verärgerung oder Verwunderung anderer Frauen, die das vielleicht nicht wollen....

03 Nov. 2016 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ein unverantwortliches Buch?

Armin Langer war Rabbinerstudent am Abraham Geiger Kolleg und ist Mitbegründer einer Gruppe namens »Salaam-Schalom Initiative«. Im Frühjahr überwarf sich Langer dann mit dem Abraham Geiger Kolleg. An diesem hatte er seine rabbinische Ausbildung begonnen. Jedoch nicht wegen seiner »Meinung« oder seinen Aktivitäten im jüdisch-muslimischen Dialog, sondern weil er, wie das Kolleg berichtete (siehe auch hier), Absprachen zur Außenkommunikation nicht eingehalten hatte. Dass er den Zentralrat der Juden als »rassistisch« bezeichnet hatte (und sich später für die Wortwahl entschuldigte), war also nicht der Auslöser, auch wenn das häufig so gesehen wird....

31 Okt. 2016 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Vorinstallierter jüdischer Kalender unter iOS

Vielleicht wissen es einige Leser bereits, aber sicherlich nicht alle. Wer zwischendurch (oder ständig) auch das jüdische Datum (oder islamische) des Tages sehen möchte, benötigt für iPhones und iPads keine weitere App. Er muss nur eine Einstellung ändern und hat dann den Vorteil, dass das hebräische Datum überall dort gezeigt wird, wo es um Daten geht. Sowohl im Kalender, als auch im Sperrbildschirm. Kalender auf dem IPhone mit jüdischem Datum...

25 Okt. 2016 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kol Nidrej – Was ist das eigentlich

Am Dienstagabend (11. Oktober 2016) ist »Kol Nidrej« – aber was ist dieses »Kol Nidrej« eigentlich und warum hat es so einen großen emotionalen Stellenwert? Was das sein soll, habe ich für die Jüdische Allgemeine aufgeschrieben. Den Artikel kann man hier finden: Wieso Weshalb Warum – Jom Kippur

10 Okt. 2016 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Über Juden sprechen geht ohne Juden einfach besser?

»Klagemauer« Köln Wer bis zum Ende des Jahres 2015 mit dem Zug nach Köln kam und sich vor den Dom stellte, musste früher oder später Notiz von der »Klagemauer« nehmen. Sie stand am bekanntesten Platz der Stadt und stimmte die Besucher auf den Aufenthalt in der Stadt ein. Die »Klagemauer« wandte sich gegen den Staat Israel und das tat sie in einer Form, die wenig Zweifel daran ließ, dass derjenige, der diese Art des Protests in die Stadtmitte trug, den Staat Israel deshalb ablehnte, weil er der Staat Israel war – der Jude unter den Völkern....

05 Okt. 2016 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unterwegs

In Hessen gibt es zahlreiche Orte mit Friedhöfen, die zumindest teilweise die Zeiten überdauert haben. In nahezu jeder Ortschaft scheint es eine Mikweh gegeben zu haben. Einige davon, wurden erst jüngst wieder entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mein Streifzug zeigte in erster Linie all die Dinge, die nicht mehr da sind und wie sehr sich das Leben auf »dem Land« vom Leben in den Ballungsräumen unterschied. Keine Grundrisse von Reformsynagogen, sondern traditionelle aschkenasische Synagogen....

28 Sept. 2016 · 7 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]