Schanah Tovah und Ramadan Mubarak!

Allen bekannten und unbekannten Leserinnen und Lesern dieses Blogs (und talmud.de) auch auf diesem Wege „Schanah Towah“! ??? ???? ?????? ????? Und weil auch in diesem Jahr Rosch haSchanah mit Ramadan zusammenfällt, wünsche ich denjenigen die es betrifft deshalb auch „Ramadan Mubarak“! Vielleicht gelingt es uns in den kommenden, wichtigen, Tagen auf gemeinsame Werte zu besinnen und diese herauszustellen. Im vergangenen Jahr habe ich versucht, die Wichtigkeit dieses Dialoges zu unterstreichen und die Ereignisse in den Fokus zu rücken, die dafür wichtig waren....

22 Sept. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Siddur Rinat Israel

In den Kommentaren zu einem anderen Posting brachte ein Leser (Yonatan) hier den Siddur Rinat Israel ins Gespräch. Da es wohl keine ausreichenden Würdigungen dieses israelischen Standardsiddurs gibt, möchte ich kurz einige wenige Eigenschaften vorstellen: Schlomo Tal, der den Siddur bearbeitet hat, zog teilweise ältere Fassungen von Siddurim hinzu, um einen möglich genauen Text zu schaffen, zog also nicht nur einen x-beliebigen anderen Siddur zur Referenz hinzu. So war er (meine ich) der erste Bearbeiter, der in seinem Siddur zwischen langem und kurzem Qamats durch zwei unterschiedliche Symbole unterscheidet....

20 Sept. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

In München existiert jüdisches Leben nur als Luftblase

sagt der Münchner DJ und Musiker David Muallem in einem Text für das jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung: „In München existiert jüdisches Leben nur als Luftblase“, sagt David Muallem. „Es wird mehr von den Medien dazu gemacht, wenn ein Ereignis ansteht, als dass jüdische Kultur hier wirklich gelebt wird.“ … „Jüdische Kultur wird, wenn überhaupt, nur noch von der älteren Generation gelebt“, fährt er fort. „In meiner Generation nicht mehr, da gehen eigentlich alle weg aus München – so wie ich....

19 Sept. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Antwort aufs Kuriosum

lies nicht lange auf sich warten. Es ist allerings fraglich, ob man mit Beleidigungen reagieren sollte, wenn man sich selbst beleidigt fühlt und etwas richtig stellen möchte. Ich könnte jetzt auch hergehen und einen Leserbrief an den Verfasser dieses Leserbriefes richten: Herr Riebsamen: Ziehen Sie die neuen, kuschelweichen Juden den richtig Frommen vor? Begeistern auch Sie sich für das Judentum - Hauptsache es findet in der Vergangenheit statt odere wird vorsorglich auf Brauchtum und Kulturgut reduziert?...

14 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kuriosum Rabbiner

Die FAZ hat anlässlich der Ordination einen ausführlichen Artikel über die gegenwärtige „Rabbiner-Situation” in Deutschland veröffentlicht. Auch dort zielt man auf die Import-Problematik: …Menachem Halevi Klein wird dennoch geachtet wie man einen Rabbiner eben achtet. Aber als geistigen Führer der jüdischen Gemeinschaft betrachten ihn nur die wenigsten. Diese Rolle nehmen andere ein, moderne, eher einer intellektuellen, westlichen Tradition verbundene Persönlichkeiten wie der Gemeindevorsitzende Salomon Korn, der Vizepräsident des Zentralrats Dieter Graumann oder der Historiker und Holocaust-Überlebende Arno Lustiger....

13 Sept. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Finde den Fehler

Zum Thema des letzten Beitrages darf ich nun das Ergebnis meiner google-News Suche präsentieren. Ein Beweis dafür, dass 1.) Klischees immer gut sind um etwas dem Leser näherzubringen und 2.) die Nachrichtenauswertung durch Maschinen immer noch verbesserungsfähig ist. Der Mann auf dem Bild ist wohl kein Absolvent des Abraham-Geiger-Kollegs und es ist auch nicht der Rektor des gleichen. Wer ist es dann? Die Bebilderung für ganz dumme? Mann mit schwarzem Hut = Rabbiner?...

12 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das Wunder von Potsdam in Dresden

Am kommenden Donnerstag erhalten die ersten (drei) Absolventen des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam ihre Smichah (wird auch live im Fernsehen übertragen, leider nur auf dem MDR). Einer der drei geht nach München, einer in eine Einheitsgemeinde und einer (zurück) nach Südafrika. Obwohl es sich hier um ein tatsächlich wichtiges Ereignis handelt, wird es von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen (der Papstbesuch steht ja im Fokus der Öffentlichkeit). Die ZEIT widmete dem Ereignis und stellt in ihrem Artikel „Das Wunder von Potsdam” vor allem Tom Ku?...

11 Sept. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Hecht-Galinski tritt nach

Frau Hecht-Galinski kann offenbar nicht genug kriegen und setzt nochmals nach. In einem Regionalblatt der Region Kassel und Nordhessen HNA wurde gestern ein Interview mit ihr wiedergegeben. Darin sagt sie, dass alles noch viel schlimmer sei und die „anständigen Menschen” hätten ihr zugestimmt. Woher sie genau weiß, dass all die Menschen tatsächlich anständig sind, müsste sie mir allerdings mal erzählen: Evelyn Hecht-Galinski: Ich war überrascht. Ich bin überrannt worden mit positiven Reaktionen....

08 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Leon de Winter über die Protokolle und die Weltherrschaft

In seinem Blog (The free West) beschreibt Leon de Winter (abermals) ein interssantes Faktum über den politischen Islamismus: It’s always nice to see simple psychology at work. Especially projection. The Protocols of the Elders of Zion is a famous forgery, over a century old, produced by Russia’s secret police at a time when the tsarist regime had turned their focus on the Jews in order to divert attention away from their real problems....

08 Sept. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Fear - der polnische Antisemitismus

Ein großer Teil der Opfer der Schoah kam aus polnischen Gemeinden, viele polnische Städtenamen (des Polen vor 1939) sind fester Bestandteil der jüdischen Geschichte: Chelm (wenngleich in besonderer Weise), Lublin, Brody, Lodz und besonders natürlich Wilna. Die Wilnaer Ausgabe des Talmud ist maßgeblich. Der Krieg brach auch über die polnische Bevölkerung mit großer Härte herein und so wurde der zweite Weltkrieg auch für die polnische Nation ein besonderes Trauma. Nur zehn Prozent der jüdischen polnischen Bevölkerung überlebte die Schoah....

06 Sept. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]