Blog über ArtScroll

Eigentlich kaum zu glauben, dass ich das Blog What’s bothering Artscroll heute erst entdeckt habe… wie der Name schon vermuten lässt, werden dort Entwicklungen rund um die ArtScroll Veröffentlichungen (durchaus kritisch) beschrieben bzw. begleitet. Der aktuelle Post beschäftigt sich mit dem Transliterationssystem in den ArtScroll Siddurim: In the introduction of many Artscroll products the following is written, or something similar: Transliteration presents a problem in all works of this sort. Ashkenazi, pure Sephardi, current Israeli, and generally accepted scholarly useages frequently diverge, and such familiar names as Isaac, Jacob, and Moses differs from them all....

31 Okt. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wieso dieser Hype?

Schon wieder! Ich dachte, es sei ein kurzzeitiger Hype, aber da ist sie schon wieder: Lena Gorelik. Auf jetzt.de schreibt sie über sich und die Sicht anderer auf sich - also ihr Lieblingsthema. Jüdisch, per Zufall, weil so geboren, so wie ich als Frau geboren wurde. Ich kann nichts dafür. Wann immer ich es sage, meistens in einem Nebensatz, weil es einfach nicht wichtig ist, wann immer das Wort jüdisch fällt, spüre ich diese Blicke....

29 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Deutschland verrät Israel

So übertitelte die ZEIT online heute einen Beitrag von Wolf Biermann der so erschreckend deutlich ist, dass ich mich gefragt habe, ob ich vielleicht träume. Er teilt die Beobachtung, dass die meisten deutschen Medien eher voreingenommen (um das milde auszudrücken) an die Nahostberichterstattung herangehen und bietet auch einen interessanten Grund an: Die simpleren Durchschnittsdeutschen ergreifen Partei für die Araber. Es wird wieder der Refrain des alten Liedes geschwiegen, geknurrt und geplärrt: Die Juden sind an allem schuld!...

26 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Klingt gut...

Adi berichtet in seinem (neuen) Blog ausführlich und interessant über seinen Besuch in der, ebenfalls recht neuen, sefardischen Synagoge in Berlin und verrät uns nebenher mehr über andere Synagogen: ich war zum ersten mal dort und es war ein wunderschönes erlebnis. zuerst aber ein hinweis an die frauen unter meinen leserInnen. es handelt sich dabei um eine orthodoxe gemeinde, d.h. seperat sitzen und passiv sein, aber der frauenbereich ist so zentral in der synagoge, dass frau mittem im geschehen sitzt und zumindest alles perfekt sehen kann (der einizig negative Epunkt in der synagogenbewertung)....

25 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbi Lior sagt Nein zu Klal Jisrael

Rabbiner Dov Lior aus Kirjat Arba und Rabbiner Juval Scherlo aus Petach Tikvah schaffen es, gleich mehrere Tritte gegen ihre „Gegner” zu platzieren, um Klal Jisrael ganz weit nach vorne zu bringen: Ynet berichtete gestern: A new Halacha ruling issued by Rabbi Dov Lior of Kiryat Arba instructs Orthodox Jews to steer clear of participating in any events held by Reform Jews and prohibits entering their synagogues. These new restrictions have turned the attitude towards Reform Judaism into one less tolerant than extended to Islam....

25 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Im Deutschlandfunk

sagt ein Mann namens Dr. Paul Oesterreicher, Pfarrer Leiter des Friedenszentrums in Coventry: „Viele Juden schämen sich Israels” und spielt den Schlustrichziehern weiter in die Hände: Aus sehr verständlichen Gründen ist es wahnsinnig schwer, auf deutschem Boden angesichts dessen, was Auschwitz bedeutet, offen kritisch die Verbrechen Israels wirklich ehrlich anzusprechen. Und dazu darf man nicht schweigen. In den 30er Jahren haben anständige Deutsche, die keine Judenhasser waren, sondern die Politik Hitlers gegenüber den Juden schlecht fanden, sie hatten Angst, Philosemiten genannt zu werden, und sie schwiegen....

24 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das PresenTense Magazin

Das Magazin PresenTense ist eine neue, unabhängige Initiative aus New York. In der aktuellen Nullausgabe wird gezeigt, wohin die Reise geht. Nicht nur in die USA, sondern auch über die Grenzen der USA hinweg: Holland: Between Dutch Success and Jewish Loss Panama: New Life Along the Canal Toronto: Off Bathurst Street As an open marketplace of ideas, PresenTense seeks to serve young Jews by providing them with a space to encounter Imageand engender innovative ideas, initiatives and communities....

23 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schluß mit lustig?

In der vergangenen Woche hat das Europäische Zentrum für Antiziganismusforschung Strafanzeige gegen den britischen Juden Sasha Baron Cohen gestellt. Das Zentrum wirft ihm Volksverhetzung und Aufruf zur Gewalt gegen Sinti und Roma. Auslöser ist sein neuer Film über sein alter ego Borat. In diesem besucht der fiktive kasachische „Journalist” Borat die USA und unterhält sich mit Menschen die nicht ausgedacht sind: Mit ganz normalen US-Amerikanern, Supermarktmitarbeitern, Polizisten und aber auch Politikern....

22 Okt. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Aufgemerkt!

In jeder Woche erhalte ich im Durchschnitt zwei Mails die nach der genauen Stelle im Talmud fragen, unter der die Fragenden folgendes Zitat finden können: Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. Langsam ist es also Zeit, darauf zu reagieren!...

10 Okt. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

So ist das gedacht...

Wie würde Franz Beckenbauer sagen? „So hat sich der lieber G-tt die Welt vorgestellt”. Jewschool berichtet über ein gemeinsames Fastenbrechen von Juden und Muslimen (Ramadan und Tzom Gedalja - zum Zusammenfallen von Rosch haSchanah und Ramadan hier: „Schanah Tovah und Ramadan Mubarak”), das Mut macht und ein gutes Beispiel ist: It was a unique event, first in that it marked an unusual instance in which a Jewish and Muslim fast fell upon the same day, and secondly, because it was a wonderful opportunity for we of divergent ethnicities and faiths to come together and share our cultures, stories, laughter, and above all else, a meal!...

29 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]