Schalter ist kein Schalter

So kurz vor Schabbat macht ein Artikel in der aktuellen Jüdischen Allgemeinen meinen Schabbat viel leichter. In einem Artikel über die letzten Arbeiten vor Einweihung der Gelsenkirchener Synagoge, heißt es nämlich, der Aufzug/Lift im Gemeindehaus sei am Schabbat benutzbar, weil er nicht durch Schalter, sondern über Lichtschranken gesteuert werde… dann werde ich mal langsam beginnen, meine Tastatur mit Lichtschranken zu versehen, dann kann ich den Rechner auch am Schabbes benutzen… Prima!...

26 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rethinking Synagogues

Rethinking Synagogues (bei amazon.de) ist der Titel eines Buches von Rabbiner Lawrence A. Hoffman. Darin beschreibt er die neuen Herausforderungen und Aufgaben, denen amerikanische Synagogen sich stellen müssen und wie man es möglicherweise anstellen kann, die Synagogen in lebendige Gemeindezentren zu verwandeln. Bevor ich das Buch und seinen Nachfolgeband _The Spirituality of Welcoming - How to Transform Your Congregation Into a Sacred Community _ von Ron Wolfson für die hiesige Lektüre und Anwendung empfehle, noch einige kurze Worte zur Situation hier: Es ist bekannt, dass die verschiedenen US-amerikanischen Gemeinden in einer völlig anderen Situation sind, als die hiesigen jüdischen Gemeinden....

25 Jan. 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kabbale und Demos

Eines ist völlig klar und offensichtlich: Dieser Hamman’dinedschad muß gestoppt werden, seine Rhetorik ist nicht bloß eine verbale Kraftmeierei, sondern offenbart einen tief gehegten Wunsch: Die „zionistische Entität” vom Erdboden verschwinden zu lassen. Was das heißt ist völlig klar: Völkermord -und das nicht im rhetorischen Sinne. Oft wird dieser Begriff ja im Zusammenhang mit der Nahostpolitik Israels verwendet, nur dass die Gruppe, die diesen Begriff auf sich bezieht, nicht dezimiert wird, sondern anwächst....

23 Jan. 2007 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbi werden mit Skype

So einfach ist die Welt - da soll jemand sagen, die liberalen und konservativen Juden würden es sich einfach machen. Wie die JTA meldete, haben drei Studenten aus Deutschland ihre Internetausbildung beendet und wurden nun in Jeruschalajim mit einer Smichah ausgestattet, mit der sie nun zurückkehrten nach Deutschland. Die Smichah scheint durch die Orthodoxe Rabbinerkonferenz anerkannt zu sein, sind doch mindestens zwei ihrer Vertreter auch auf dem Bild zu sehen:...

23 Jan. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Haftarot-Liste

Vor einiger Zeit warf ich in der tikschoret-Liste die Frage auf, ob es auch mögliche Alternativen (wie etwa die wenigen liberalen Alternativen) zu den Haftarot gäbe. Die Antworten darauf waren bunt gemischt, eine wahre Alternative ergab sich nicht, also durchsuchte ich das Web nach allem, was zu diesem Thema listenartig zusammengestellt worden war und generierte eine Tabelle, die Ihr in Form einer (hebräischen) pdf-Datei herunterladen könnt. Die Liste berücksichtigt die meisten Minhagim, allerdings fehlen hier die liberalen Änderungen: Liste der Haftarot...

22 Jan. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kaufbefehl: Diaspora

Copyright © Frédéric Brenner, courtesy Howard Greenberg Gallery. Wieder ist es der Onlineshop von Zweitausendeins, der ein hervorragendes Buch zu einem mehr als hervorragendem Preis verkauft: „Diaspora” von Frédéric Brenner. es erschien bereits 2003 und zeigte die Vielfältigkeit der jüdischen Diaspora und zwar buchstäblich überall auf der Welt. So finden wir Bilder aus Frankreich, den USA, Afrika und aber auch China und den arktischen Regionen. Ein ganz guten Vorgeschmack bietet die Internetseite zum Buch diaspora homelands in exile....

18 Jan. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wenigstens ein Fitzelchen Gerechtigkeit

Derjenige „Rabbiner” der Neturei Karta, der zu Hamman’dinedschads „Konferenz” gefahren ist und dort diesem küssend um den Hals gefallen ist, wurde nun von seiner Frau verlassen. Sie hat die Scheidung eingereicht. Mosche Friedmann (aus Wien) muß sich nun wieder alleine durchs Leben schlagen: Moshe Aryeh Friedman, a senior Neturei Karta member, who passionately kissed Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, will now be forced to look for a woman who will agree to kiss him, as his wife has decided to leave him following his participation in the Holocaust denial conference which took place in Tehran about a month ago....

16 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das erste Mal Gegenwind

Als bekannt wurde, dass die Jüdische Gemeinde Potsdam eine neue Synagoge plane, meldete sich umgehend und öffentlich der Zentralratsgeneralsekretär Stephan Kramer zu Wort (siehe auch: Potsdam mit neuer Synagoge oder ohne?) und bezweifelte, dass die Gemeinde überhaupt eine Synagoge brauche. Übrigens wurde das auch in der Diskussion zu Potsdam mit neuer Synagoge oder ohne? diskutiert. Die Kritik war jedoch etwas vorschnell, denn offenbar teilt zumindest die Zentralratsvorsitzende den Standpunkt Kramers nicht....

15 Jan. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die andere Seite

Über die Siedler war eigentlich in diesem Blog mit dem Beitrag zur Räumnung von Amona alles gesagt; damals stellte ich fest, dass diese Leute keinesfalls die samtenen, mitfühlen, observanten Menschen sind, für die sie sich gerne ausgeben. Damals gehörte ich zu den wenigen Bloggern, die den Abzug generell befürwortet haben - allerdings ohne die Illusion, dass sich sofort die Dinge zum besseren ändern würden. Es war klar, dass die Hardliner den Abzug als Sieg über den Staat Israel feiern würden....

15 Jan. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Offener Brief des Ägyptologen Jan Assmann

an den SPIEGEL, mit dem er auf den Artikel des SPIEGELS aus der „Weihnachtsausgabe” reagiert (siehe hier: Grausige Riten im dunklen Tempel): Sehr geehrte Spiegel-Redaktion, der Artikel von Matthias Schulz, »Das Testament des Pharao« erweckt durch verschiedene Zitate und ein in seinen Zusammenhang gestelltes Interview den Eindruck, weitgehend auf meiner Sicht der biblischen Religionsgeschichte zu basieren. Das ist jedoch in keiner Weise der Fall. Vor allem von drei Punkten, die meiner Sichtweise besonders kraß widersprechen, möchte ich mich in aller Schärfe distanzieren:...

12 Jan. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]