Chabad.org auf Deutsch

Wenn man über Outreach sprach - sofern man das in Deutschland überhaupt gemacht hat- so sprach man in der Vergangenheit in der Regel von Chabad. Heute haben viele andere Strömungen auch einige Outreachprogramme, man kann aber behaupten, Chabad war ein Vorreiter. Wollte man sich in der „Frühzeit” des Internets über Judentum informieren, so landete man bestimmt bald auf einer Internetpräsenz von Chabad (später auch von Aish haTorah). Zunächst in englischer Sprache, dann vieles auf Russisch und wenig auf Deutsch....

22 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Debatten und Nichtdebatten

Im August 2006 gab es den Ansatz einer Diskussion um die israelische Politik in Deutschland. Nun ging dieser offene Brief selbst einigen Unterstützern der israelischen Friedensbewegung etwas zu hart ins Gericht und ohnehin ging der Zentralrat sehr hart mit ihm ins Gericht ohne dass es tatsächlich eine inhaltliche Diskussion irgendwo und irgendwann gegeben hätte. Auf der Internetseite zur „Berliner Erklärung” kann man sich den Stand der Resolution anschauen. Das wäre unproblmatisch und ein lebendiger Diskurs wäre fein, wenn er nicht in die nichtjüdische Öffentlichkeit hinausgetragen werden würde....

20 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Shulshopper online!

Shulshopper ist ein interessantes Internetprojekt und irgendwie die Fortführung des Kehille-Tests mit demokratischen Mitteln: Jeder Nutzer der Seite kann seine oder eine andere jüdische Gemeinde oder Gruppe anlegen und andere Nutzer können diese bewerten. Zudem kann man sehen, welche Mitglieder der Seite zu welcher Gemeinde gehören. Welche Ausrichtung hat die Gemeinde? Welcher Dachorganisation gehört sie an? Gelistet werden Gruppen und Gemeinde jeder Ausrichtung, eigentlich ohne geographische Grenzen, obwohl der Fokus bisher natürlich auf den USA und Israel liegt....

18 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ritualmordlegenden sind immer en vogue

Ritualmordlegenden sind immer aktuell, ganz gleich, wie weit die Rationalisierung unserer Gesellschaft voranschreitet. So liest man heute im Blog von Clemens Wergin, in Italien habe man gerade eine alte Legende dieser Art wieder aufgewärmt. Es geht um Simon von Trient. Eine Legende, die das »Ökumenische Heiligenlexikon« so umschreibt: Die Geschichte des Simon ist die Übelste der im blutigen Antisemitismus jener Zeit verbreiteten Horrorgeschichten über „jüdische Ritualmorde“, die die Begründung für grausame Verfolgungen von Juden bildeten....

15 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wie kommt ein Jude in den Himmel?

steht über dem Artikel in der aktuellen Ausgabe der ZEIT, aber nicht Thema des Artikels gleichen Namens. Thema des Artikels ist das Judentum. Die ZEIT hat in der vergangenen Woche eine Serie über Religionen begonnen und widmet sich in dieser Aufgabe dem Judentum. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen (man erinnert sich ja nicht gern an den SPIEGEL-Artikel zum Jahreswechsel) und vermeidet (eigentlich vollständig) Klischees. ZEIT-Mitherausgeber Josef Joffe hat dazu einen gelungenen Text verfasst, der dabei einige zentrale Fragen des Judentums erläutert....

15 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jeschiwah in Lublin wiedereröffnet

Lublin war einst eines der Zentren des Judentums in Osteuropa. Vor der Schoah lebten 40 000 Juden in der Stadt. 1930 gründete Rabbi Meir Schapiro (der „Erfinder” des Daf Yomi) die große Jeschiva Chachmei. Nach der Ermordung fast aller jüdischen Bewohner der Stadt Lublin wurde die Stadt nun gestern Zeuge eines regelrechten Wunders: Gestern (am 11. Februar) wurde die Jeschiwah wieder eröffnet! Polens Oberrabbiner Schudrich mischte seine Freude mit einem Blick auf die Vergangenheit:...

12 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Keine guten Zahlen

Irgendwie sind die Zahlen nichts neues, dennoch sei hier auf sie hingewiesen. Die Welt veröffentlichte heute Untersuchungsergebnisse einer Studie in der es auch um das Verhältnis der Deutschen zum Nationalsozialismus und zu den im Lande lebenden Juden und Juden überhaupt geht. Interessant fand ich die Formulierung: Zwar ist die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) nicht antisemitisch eingestellt. von hier Was im Umkehrschluß bedeutet, 44 Prozent der Bundesbürger sind Antisemiten. Das ist kein besonders positives Ergebnis, wenn man von fast der Hälfte aller Menschen gehasst wird… Weiter:...

11 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Literatur

Einige Zeilen zur jüdischen Literatur, erwartet also keine „Meinung zum Mitnehmen” „On Jewish Writing” von Hugh Behm-Steinberg auf Zeek.net wirft Hugh Behm-Steinberg die Frage auf, wann man sagen kann, Literatur sei jüdisch - angesichts der Tatsache, dass es nicht mal eine unproblematische Definition dessen gibt, was Literatur nun eigentlich ist, bzw. was der Begriff Literatur alles umfasst. Ich kenne Personen die Michel Houellebecqs Roman sofort der Literatur zurechnen würden, andere wenden sich angewiedert ab (zu Unrecht, wie ich finde)....

09 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Juden essen nicht kein Fleisch -?

Matthue von jewschool erzählte heute in einem Blogbeitrag davon: Vegetarier sein ist unjüdisch, so behauptet es Rabbi Benjamin Blech von der Chabadseite askmoses.com. Lassen wir zunächst Matthue zu Wort kommen: Rabbi Benjamin Blech (insert clever joke about last name here), in an article about Jewish food, makes a number of disturbing, shtupped-up slurs about vegetarians, and says that the Talmud says he can eat meat, so anyone who doesn’t is an asshole....

08 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Erster Schabbes & Tag der Offenen Tür

Das erste richtige Gemeindegebet in der neuen Synagoge und im neuen Gemeindezentrum Gelsenkirchens zeigte ganz deutlich einige Vorteile eines neuen Zentrums: Der Raum ist hell, das ist wichtig für die Konzentration - der alte Betraum war eher dunkel gehalten, dunkle Bänke und Bücherpulte und nur wenige Lichtquellen. Die (sehr schönen) bunten Fenster schluckten auch viel Licht und so war das Licht meist etwas schwach und ich schon 30 Minuten nach Beginn der Tfilah schon wieder müde, dieses Mal war das nicht der Fall… überhaupt sorgte der neue und große Bau in der Mitte der Innenstadt dafür, dass die Besucher etwas selbstbewußter nach draußen treten....

04 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]