Shulshopper online!

Shulshopper ist ein interessantes Internetprojekt und irgendwie die Fortführung des Kehille-Tests mit demokratischen Mitteln: Jeder Nutzer der Seite kann seine oder eine andere jüdische Gemeinde oder Gruppe anlegen und andere Nutzer können diese bewerten. Zudem kann man sehen, welche Mitglieder der Seite zu welcher Gemeinde gehören. Welche Ausrichtung hat die Gemeinde? Welcher Dachorganisation gehört sie an? Gelistet werden Gruppen und Gemeinde jeder Ausrichtung, eigentlich ohne geographische Grenzen, obwohl der Fokus bisher natürlich auf den USA und Israel liegt....

18 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ritualmordlegenden sind immer en vogue

Ritualmordlegenden sind immer aktuell, ganz gleich, wie weit die Rationalisierung unserer Gesellschaft voranschreitet. So liest man heute im Blog von Clemens Wergin, in Italien habe man gerade eine alte Legende dieser Art wieder aufgewärmt. Es geht um Simon von Trient. Eine Legende, die das »Ökumenische Heiligenlexikon« so umschreibt: Die Geschichte des Simon ist die Übelste der im blutigen Antisemitismus jener Zeit verbreiteten Horrorgeschichten über „jüdische Ritualmorde“, die die Begründung für grausame Verfolgungen von Juden bildeten....

15 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wie kommt ein Jude in den Himmel?

steht über dem Artikel in der aktuellen Ausgabe der ZEIT, aber nicht Thema des Artikels gleichen Namens. Thema des Artikels ist das Judentum. Die ZEIT hat in der vergangenen Woche eine Serie über Religionen begonnen und widmet sich in dieser Aufgabe dem Judentum. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen (man erinnert sich ja nicht gern an den SPIEGEL-Artikel zum Jahreswechsel) und vermeidet (eigentlich vollständig) Klischees. ZEIT-Mitherausgeber Josef Joffe hat dazu einen gelungenen Text verfasst, der dabei einige zentrale Fragen des Judentums erläutert....

15 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jeschiwah in Lublin wiedereröffnet

Lublin war einst eines der Zentren des Judentums in Osteuropa. Vor der Schoah lebten 40 000 Juden in der Stadt. 1930 gründete Rabbi Meir Schapiro (der „Erfinder” des Daf Yomi) die große Jeschiva Chachmei. Nach der Ermordung fast aller jüdischen Bewohner der Stadt Lublin wurde die Stadt nun gestern Zeuge eines regelrechten Wunders: Gestern (am 11. Februar) wurde die Jeschiwah wieder eröffnet! Polens Oberrabbiner Schudrich mischte seine Freude mit einem Blick auf die Vergangenheit:...

12 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Keine guten Zahlen

Irgendwie sind die Zahlen nichts neues, dennoch sei hier auf sie hingewiesen. Die Welt veröffentlichte heute Untersuchungsergebnisse einer Studie in der es auch um das Verhältnis der Deutschen zum Nationalsozialismus und zu den im Lande lebenden Juden und Juden überhaupt geht. Interessant fand ich die Formulierung: Zwar ist die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) nicht antisemitisch eingestellt. von hier Was im Umkehrschluß bedeutet, 44 Prozent der Bundesbürger sind Antisemiten. Das ist kein besonders positives Ergebnis, wenn man von fast der Hälfte aller Menschen gehasst wird… Weiter:...

11 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Literatur

Einige Zeilen zur jüdischen Literatur, erwartet also keine „Meinung zum Mitnehmen” „On Jewish Writing” von Hugh Behm-Steinberg auf Zeek.net wirft Hugh Behm-Steinberg die Frage auf, wann man sagen kann, Literatur sei jüdisch - angesichts der Tatsache, dass es nicht mal eine unproblematische Definition dessen gibt, was Literatur nun eigentlich ist, bzw. was der Begriff Literatur alles umfasst. Ich kenne Personen die Michel Houellebecqs Roman sofort der Literatur zurechnen würden, andere wenden sich angewiedert ab (zu Unrecht, wie ich finde)....

09 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Juden essen nicht kein Fleisch -?

Matthue von jewschool erzählte heute in einem Blogbeitrag davon: Vegetarier sein ist unjüdisch, so behauptet es Rabbi Benjamin Blech von der Chabadseite askmoses.com. Lassen wir zunächst Matthue zu Wort kommen: Rabbi Benjamin Blech (insert clever joke about last name here), in an article about Jewish food, makes a number of disturbing, shtupped-up slurs about vegetarians, and says that the Talmud says he can eat meat, so anyone who doesn’t is an asshole....

08 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Erster Schabbes & Tag der Offenen Tür

Das erste richtige Gemeindegebet in der neuen Synagoge und im neuen Gemeindezentrum Gelsenkirchens zeigte ganz deutlich einige Vorteile eines neuen Zentrums: Der Raum ist hell, das ist wichtig für die Konzentration - der alte Betraum war eher dunkel gehalten, dunkle Bänke und Bücherpulte und nur wenige Lichtquellen. Die (sehr schönen) bunten Fenster schluckten auch viel Licht und so war das Licht meist etwas schwach und ich schon 30 Minuten nach Beginn der Tfilah schon wieder müde, dieses Mal war das nicht der Fall… überhaupt sorgte der neue und große Bau in der Mitte der Innenstadt dafür, dass die Besucher etwas selbstbewußter nach draußen treten....

04 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Synagogeneinweihung in Gelsenkirchen

Den regelmässigen Lesern des Blogs sei mitgeteilt: Doch! Am vergangenen Schabbat erreichte mich eine Karte für die Einweihung der Synagoge in Gelsenkirchen. Aus diesem Grund kann ich also auch aus erster Hand berichten: Am Morgen, in der alten Synagoge, stellte sich heraus, dass der geladene Musiker Giora Feidman nicht kommen würde und dass die angekündigtem Klezmorim keine nichtjüdische Gruppe von engagierten Musikern war, sondern eine Gruppe namens Klezmer Chidesch aus Berlin....

01 Feb. 2007 · 7 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Taschentalmud

Artscroll ist Herausgeber einer ambitionierten englischen Übersetzung des Talmud Bavli, die eine ausführliche Erklärung enthält (wenngleich auch aus der Sicht von „Reb Artscoll”) und aber auch Tabellen und grafische Elemente. Wenig später gab Artscroll auch eine hebräische Version der vielen Bände heraus und dann begann man mit der Übersetzung des Talmud Jeruschalmi. Nun hat sich der Verlag etwas neues einfallen lassen: Die Schottenstein-Edition (mit englischer Übersetzung und Erklärungen) im Taschenformat (Travelsize)!...

30 Jan. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]