In Polen hat die Reform Erfolg

Erst vor wenigen Tagen warf ich hier die Frage auf, ob die Reform in Rußland versagt hat (Artikel hier). Übersehen habe ich dabei eine Erfolgsmeldung aus Polen. Dort hat die Reform Erfolg! “There’s been a tremendous resurgence of (Progressive) Jewish life,” said Rabbi Joel Oseran, vice president of international development with the World Union for Progressive Judaism in Jerusalem. “We see young people searching for Jewish meaning, people who have come anew to their own Jewish identities....

25 Apr. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Magazin über virtuelles Judentum

Second Life ist als Trendthema ein wenig abgeflaut und die Artikel sind ein wenig versachlichter und zu schnell erregen andere Services das Aufsehen der Medien (wie etwa twitter.com). Im Februar vertrat ich in der Jüdischen Allgemeinen Seiten wie SecondLife brächten das Judentum nicht voran. Dieser Meinung bin ich nach wie vor, dennoch passiert einiges im jüdischen Teil von SecondLife, sogar soviel, dass es nun ein Magazin nur zu diesem Thema gibt und einen virtuellen Journalisten in der virtuellen Welt virtuelle Interviews führen lässt....

20 Apr. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Hat das Reformjudentum in Russland versagt?

David Shneer schreibt auf jewcy darüber, was die Gründe dafür sein könnten, dass das Reformjudentum in Russland nicht übermäßig erfolgreich ist, Chabad aber schon. Natürlich ist das in erster Linie ein Vergleich der Arbeitsweise der beiden Strömungen und es ist kein Geheimnis, dass Chabad hervorragende Kontakte in den Kreml hat und von den richtigen Leuten finanziert wird. As I and my co-author Caryn Aviv write in our recent book, New Jews, for most of the 1980s, while most American Jews were chanting “Let My People Go” in order to “save” Soviet Jewry, Chabad was already building an underground infrastructure for Jewish life in the Soviet Union....

18 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kleiner Lagebericht zur Spaltung der Gemeinde Berlin

Der Stern ist Schuld an den neuesten Spaltungsgeschichten aus der Gemeinde Berlin, denn der hat mit Albert Meyer und Julius Schoeps gesprochen. Meyer sagt dort: „Wir wollen nicht länger akzeptieren, dass die jetzige Führung aus der alten traditionsreichen Berliner Gemeinde einen russischsprachigen Kulturverein machen wollen. Und wir werden nicht länger akzeptieren, dass eine Clique aus egoistischen, machtorientierten Menschen mit zum Teil stalinistischen Methoden alle anderen verdrängen und rausekeln, die für die deutsch-jüdische Tradition und die Rolle der Gemeinde als Glaubensgemeinschaft eintreten....

15 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Komm her - geh weg

Die größte jüdische Gemeinde im Landesverband Westfalen-Lippe ist die Gemeinde in Dortmund mit fast 3500 Mitgliedern so etwas wie ein jüdisches Zentrum im Ruhrgebiet. Unter anderem natürlich auch, weil Dortmund lange Zeit Sitz des Landesrabbinates war. Ein Amt das 9 Jahre lang Rabbiner Dr. Henry Brandt inne hatte und die Besucher aus den Nachbargemeinden fühlten sich fast nie oder selten deplatziert und wurden freundlich aufgenommen. Nach dem Weggang von Rabbiner Dr....

12 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chag Pessach Sameach! ?? ??? ???

?? ??? ??? allen Leserinnen und Lesern! In diesem Jahr poste ich nicht erneut das Bild der jungen Dame, die nichts anderes am Körper hat, als eine einzige Mazze - obwohl dieses Bild unstreitig zu den beliebtesten dieses Blogs gehört… Vielmehr harre ich der Berichte vom Korban Pessach, das nun heute irgendwann stattfinden soll und verweise Euch auf eine interessante Auslassung in den Tfillot für die „Pilgerfeste”: Im Schacharit von Pessach (und den anderen Pilgerfesten) begegnen wir den 13 Eigenschaften G-ttes, den schlosch essre Middot (Exodus 34, 6-7)....

02 Apr. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Warum war es in der DDR so schwer, Jude zu sein?

„Warum war es in der DDR so schwer, Jude zu sein? ” ist eine der Fragen, die Wolf Biermann dem Magazin Cicero beantwortet, etwas konfus jedoch das ganze und mit einer etwas übertriebenen Lockerheit. Sich um Kopf und Kragen reden, kann man das wohl nennen, denn in seiner Antwort auf die Frage „Sie haben einmal behauptet, dass Sie keine jüdische Identität haben.” nennt er die Halachah „dumm” und das ist doch ein wenig zu respektlos:...

27 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Oberrabbiner Israels in Deutschland

Vom 23. März bis zum 25. März 2007 besuchten die beiden Oberrabbiner Israels, der sefardische Schlomo Mosche Amar (siehe auch hier) und der aschkenasische Rabbiner Jonah Metzger Deutschland. Sie reisten zunächst nach Frankfurt um das dortige Bejt Din zu besuchen und dann weiter nach Berlin, wo sie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel trafen. Das Hamburger Abendblatt berichtet (hier): Die ganze Palette des wieder auflebenden deutschen Judentums ist vertreten - so stakst neben einigen Ultraorthodoxen mit Schläfenlocken eine atemberaubende junge Schönheit auf zehn Zentimeter hohen Stilettos vorbei....

26 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kitnijot und Pessach

Weil schon nächste Woche Schabbat haGadol ist, schon einmal ein kleiner Text der sich mit Pessach beschäftigt und dem aschkenasischen Minhag ( Brauch ) noch viel mehr Dinge zu meiden, als unbedingt nötig… Wenn Du aschkenasischer Jude oder aschkenasische Jüdin bist, dann hast Du es, wenn man es mit dem aschkenasischen Brauch genau nimmt, an Pessach nicht gerade leicht. Zum verbotenen Chametz (Gesäuertem), zu dem Weizen , Gerste , Dinkel , Roggen und Hafer gehören, kommt dann nämlich eine weitere Kategorie verbotener Nahrungsmittel hinzu: Kitnijot:...

25 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Fragen zum Warum?

Dieser Tage mehren sich wieder Zeitungsüberschriften wie diese: „Israel lehnt neue Palästinenser-Regierung ab” (von hier) oder „Boykottierte palästinensische Einheit?” (NZZ). Und bevor man sich ernsthaft und laut fragt, was eigentlich das Problem ist, könnte man auf das TV-Prgoramm der Hamas verweisen, so wie es kürzlich die Jerusalem Post tat: Zwei putzige Kinder reden darüber, wie viele Juden ihre Mutter umgebracht hat… Memri.tv hat den Clip übersetzt (hier ist der Film - zuerst gesehen bei jewlicious):...

16 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]