Jüdisch-muslimischer Testballon

Nun habe ich es einfach gemacht und eine google-Gruppe zum Thema jüdisch-muslimischer Dialog angelegt. Sozusagen als Testballon. Meldet sich niemand an, OK in Ordnung, melden sich einige an: Wunderbar! Bisher gibt es, meines Wissens nach, solch ein Projekt noch nicht in deutscher Sprache, nötig ist es aber allemal. Buchstäblich jeder ist also eingeladen, sich zu beteiligen: Sehr vereinzelt und lokal wirkend gibt es bereits Gruppen für den Jüdisch-Muslimischen Dialog in Deutschland....

10 Juli 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Oremus et pro perfidis Judaeis

Das lateinische Oremus et pro perfidis Judaeis bedeutet in deutscher Sprache „Lasset uns auch beten für die treulosen Juden“ und war „früher”, also bis 1959/62 Bestandteil der katholischen Karfreitagsliturgie. 1969 wurde dann wohl die katholische Liturgie reformiert und folgende Bitte verwendet: Oremus et pro Iudaeis, ut ad quos prius locutus est Dominus Deus noster, eis tribuat in sui nominis amore et in sui foederis fidelitate proficere. Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will....

09 Juli 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Krieg und Frieden

In der übernächsten Paraschah (Mattot-Massej) werden wir von der Auslöschung der Midianiter lesen, anders kann man das nicht formulieren. Gestern bereitete ich einem Text für die nächste JA in dem ich genau dieses Thema etwas näher beleuchten werde. Doch wie sieht es heute aus? In den Schilderungen der einschlägigen arabischen Fernsehsender sieht die Tzahal heute so aus, wie es die Torah im Abschnitt Mattot-Massej beschreibt: Es werden keine Gefangenen gemacht (eigentlich doch, aber auch die „fallen dem Schwert zum Opfer”) und alle midianitischen Männer getötet....

06 Juli 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chabad bleibt am Ball

Im September 2007 wird das „Jüdische Bildungszentrum Berlin” eröffnet, das Szloma-Albam-Haus. Damit wird in Berlin das größte Chabad-Zentrum in Deutschland entstehen, aber trotzdem wird weiter gebaut. In Düsseldorf wurde erst vor kurzem der Grundstein für ein Chabadzentrum gelegt, auch hier wird Chabad den Sektor Jüdische Bildung übernehmen und nach dem bewährten Rezept handeln: Es sei dasselbe wie im Hardrock-Café «Love all! Serve all!». Es gehe schließlich darum, die junge Generation zu überzeugen, ein aktives jüdisches Leben zu führen....

05 Juli 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Sanhedrin und der Islam

Daß die Juden seit der Zerstörung Jerusalems, das heißt, seit mehr als 1700 Jahren, ohne Vaterland und ohne Bürgerrecht auf der ganzen Erde in der Zerstreuung leben, daß die meisten von ihnen, ohne selber etwas Nützliches zu arbeiten, sich von den arbeitenden Einwohnern eines Landes nähren, daß sie daher auch an vielen Orten als Fremdlinge verachtet, mißhandelt und verfolgt werden, ist G-tt bekannt und leid. – Mancher sagt daher im Unverstand: »Man sollte sie alle aus dem Lande jagen....

02 Juli 2007 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Stop Darfur or close down the Holocaust memorials

Darfur hat nicht nur besondere Aufmerksamkeit verdient, sondern eigentlich unsere gesamte Empörung und das der Genozid nicht jeden Tag Thema in den Nachrichten ist, ist ein Skandal. Jewcy hat nun eine spezielle Seite mit Inhalten nur zu Darfur veröffentlicht, darunter ein Artikel von Joey Kurtzman über Ruth Messinger: If there is one Jewish-American who has done more than any other to ensure that the spirit of “Never Again” be made flesh, that the ethical lessons of the Holocaust be extended into today’s world, it is Ruth Messinger....

29 Juni 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schön massenkompatibel weißgewaschen

Der Journalist Daniel Pearl wurde am 23. Januar 2002 in einem Verschlag in Pakistan von einer Gruppe namens „Nationale Bewegung zur Wiederherstellung der pakistanischen Souveränität“ entführt und etwa eine Woche später durch Enthauptung ermordet. Über die Motive des Mords schweigt sich Chalid Scheich Mohammed nicht aus: «Mit meiner gesegneten rechten Hand habe ich den Kopf des amerikanischen Juden Daniel Pearl in Karachi in Pakistan abgeschlagen» zitiert nach der Basler Zeitung...

26 Juni 2007 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

The Authorised Daily Prayer Book

In den Kommentaren zum Beitrag „ArtScrolls Mission” erwähnte Yonatan, dass es für die britischen (orthodoxen) Gemeinden einen neuen Siddur gäbe, es handelt sich dabei um „The Authorised Daily Prayer Book of the United Hebrew Congregations of the Commonwealth” mit einem Kommentar, sowie einer überarbeiteten Übersetzung des britischen Oberrabbiners Sir Jonathan Sacks. 926 Seiten neuer Siddur - der sich jedoch als Weiterführung des „Singers’s Siddur” versteht - 926 Seiten neues Layout (von Jerusalem Typesetting), 926 Seiten neue Typographie und 926 neuer Kommentar, „neue” Texte erwartet man ja von einem orthodoxen Siddur ja eher weniger, dafür liegt hier der Augenmerk auf Vollständigkeit und Arrangement....

24 Juni 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Vom Leben und Überleben des Judentums in Deutschland

Dr. Grigori Pantijelew fragt sich hier, was wohl aus den Juden in Deutschland wird und liefert eine, durchaus zutreffende, Zustandsbeschreibung der Gemeinden für beide Seiten des jüdischen Deutschlands. Er betrachtet die russischsprachigen Gemeindemitglieder und die, so genannten, Alteingesessenen: Mir geht es eher darum, die Verbindung zwischen vorhandenen Strömungen zu fördern. Wie erreicht man die Immigranten, die kaum Zeitungen lesen und dem Mainstream der deutschen bzw. russischen TV-Medien ausgeliefert sind? Wer will und kann vermitteln - die jüdische Tradition, die Kultur, auch die der Diskussion?...

20 Juni 2007 · 6 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eruv in Münster

Wie die Welt heute berichtet, gibt es im Rahmen der Skulptur Projekte in Münster nun einen Eruv, bzw. eine Installation, die Eruv-ähnlich das Stadtzentrum umschließt. Der britische Künstler Mark Wallinger schuf einen für die Stadt Münster, wobei er es war, den Begriff Eruv ins Spiel brachte und damit durchbricht er ja gewissermaßen auch eine Grenze, nämlich eine religiöse indem er mit Symbolen einer Religion spielt. Das Gebiet innerhalb eines Eruvs wird durch diesen zu gemeinsamem Besitz der Gemeinde, die innerhalb dieses Eruvs lebt....

19 Juni 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]