Wahlen in Berlin - überall interessant

Jüdisches Berlin macht darauf aufmerksam, dass in Berlin demnächst Wahlen für die Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde sind. Die Gemeinde ist groß und so gibt es tatsächlich auch regelrechte Listen und Wahlbündnisse die sich unterschiedlichen Zielen gewidmet haben. So rief die Liste „Neue Namen” in der letzten Ausgabe der Jüdischen Zeitung ganzseitig zu Änderungen auf, freilich nur dann, wenn man Kandidaten der Liste wählt. Die URL zur angegeben e-Mail Adresse @block-neuenamen.de führt (derzeit?...

18 Sept. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schanah Tovah!

??? ???? ?????? ????? Schanah Tovah allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs! und weil auch in diesem Jahr der Beginn von Rosch haSchanah mit Beginn des Ramadan zusammenfällt, wünsche ich auch noch „Ramadan Mubarak”! Ich denke, es wird auch im kommenden Jahr, im Jahr der Schmittah, genügend Begebenheiten und Themen geben wird, über die hier geschrieben werden wird. Direkt an die zwei Tage von Rosch haSchanah fügt sich der Schabbat Schuwah mit der Paraschah Ha’asinu an....

12 Sept. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nimm doch endlich das Ding ab!

Es ist wieder da! Dieses Tuch ist wieder zurück im Straßenbild. Irgendein Designer scheint es wieder zurück in den öffentlichen Raum gebracht zu haben und nun verkehren sich die Symbole. Während die Kippah öffentlich nicht getragen werden kann, so ist das Symbol für den Kampf gegen den Staat Israel und das Judentum ein schickes Accessoire das völlig frei von jeglichem Kontext getragen wird. Zu Beginn des Schabbats wurde ein Rabbiner niedergestochen, weil er als Jude erkennbar war, am Sonntag darauf begegnen einem zahllose Jugendliche mit diesem Tuch....

10 Sept. 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nun auch in Deutschland

Aus Frankreich haben wir zahlreiche Fälle gehört, in denen Juden auf offener Straße verletzt wurden, nun auch in Frankfurt. Die Nachrichtenmeldungen (von denen es eben nicht wenige gab) am Ende des Schabbat sind knapp und kurz gefasst, eine wirkliche Empörung ist nicht spürbar. Fakt ist, dass Zalman Gurevitsch, der Rabbiner von Chabad Frankfurt, am Freitagabend auf dem Nachhauseweg von der Synagoge auf der Eschersheimer Landstraße, in arabischer Sprache angesprochen wurde und dann niedergestochen, offenbar mit den Worten „Dich Juden werde ich jetzt umbringen....

08 Sept. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neuer Machzor für Rosch haSchanah

Ein neuer (orthodoxer) Machzor und das mit deutscher Übersetzung! Rabbiner Menachem Halevi Klein aus Frankfurt hat jetzt, kurz vor Rosch haSchanah einen deutschsprachigen und transliterierten Siddur herausgebracht. Die Typographie folgt dem klassischen Machzor/Siddur-Standard, dafür hat man einige gestalterische Elemente hinzugenommen. Beispielweise einen Rand mit Navigation und kleinen Hilfssymbolen die angeben, an welcher Stelle der Aaron haKodesch geöffnet wird, oder wann die Gemeinde antwortet. Zudem wurden Teile weggelassen, die heute oft von den Gemeinden in der Regel übersprungen werden....

06 Sept. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbiner Eric Yoffie bei der Islamic Society of North America

Rabbiner Eric Yoffie, Prräsident der „Union for Reform Judaism”, die 1,5 Millionen Mitglieder in etwa 900 Synagogen hat, war am vergangenen Freitag Redner bei der Versammlung der Islamic Society of North America, kurz ISNA. Er war somit der erste jüdische Redner auf einer solchen Veranstaltung. In seiner Rede rief er die Muslime Nordamerikas dazu auf, sich für einen offenen Dialog zwischen Judentum und Islam einzusetzen und sich für eine Lösung des Nahostkonflikts stark zu machen; geht aber auch auf die Gefahren von religiösem Extremismus ein und versucht laut darüber nachzudenken, wie die jetzige Situation, in der dem Islam häufig offene Feindschaft entgegen schlägt, entstand....

04 Sept. 2007 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

4000 Jahre...

Der Fuchsbau erwähnt es fast nur in einem Nebensatz (hier), dabei ist es so skurril, dass ich es hier noch einmal erwähnen möchte. Der Urfeld-Verlag (?) weiß, dass es schon eine jüdisch-christliche Tradition gab, obwohl es noch keine Christen gab. Jedenfalls spricht er von 4000 jährigen jüdisch-christlichen Traditionen… Jedenfalls auf seiner Website: Hat Tip also an den Fuchsbau!

02 Sept. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Initialzündung?

Dieses (jüdische) Jahr war voller Auf- und Umbrüche für das jüdische Leben in Deutschland. Am Wochenende war das Gefühl es passiere richtig etwas, in Berlin vermutlich intensiver als in irgendeiner anderen Stadt. Dort wurde die Synagoge Rykestraße, zeitgleich mit dem Beginn der Jüdischen Kulturtage, wieder eröffnet (Bericht bsp hier). Heute, am Sonntag, eröffnete Chabad dann sein großes Zentrum in Berlin (in diesem Blog hier Thema). Über beide Themen wurde ausgiebig in den Medien berichtet....

02 Sept. 2007 · 6 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Bewegung

Zuviel Aufmerksamkeit durch recherchierende Autoren (damit meine ich meine Wenigkeit), andere Blogger Medien (Forward) haben offensichtlich dazu geführt, dass man nun doch nicht auf den ersten Blick mit Gruppen in Verbindung gebracht werden möchte. Vor der Recherche: nach der Recherche: Auch auf der Homepage des Restaurants „Schalom” war man nicht faul und hat nun einen einen Bereich mit telefonischer Bestellmöglichkeit eingerichtet, wenn man wollte… Warum hat man das also nicht sofort gemacht?...

30 Aug. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das Schmitta-Jahr nicht umgehen!

Die Überschrift fasst es kurz, was einige charejdische Rabbiner unter Führung von Rav Josef Scholom Eliaschiv (oben zu sehen) nun fordern, nämlich das Jahr der Schmitta (siehe auch hier im Blog , hier englisch und hier hebräisch) - welches mit Rosch haSchanah 5768 beginnt - dieses Mal nicht trickreich zu umgehen: The leading rabbis of the haredi Lithuanian stream, headed by Rabbi Yosef Shalom Elyashiv, came out this weekend against the practice of “heter mechira”, the sale of Israeli farmland to a non-Jew to avoid the prohibition of working the land in Israel during the shmita year....

27 Aug. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]