Die Tzahal auf den Desktop holen

Die Tzahal kann man sich nun auch offiziell (von Dritten gemachte gibt es ja vereinzelt) auf den Desktop holen. Auf den Internetseiten der Tzahal kann man verschiedene Motive auswählen. Mit Firefox 3 funktioniert die Seite übrigens nicht vernünftig.

20 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kollektives Stockholmsyndrom

In den Kommentaren zu „Ein Kindermörder wird bejubelt” antworte ich Serdar mit der Vermutung, die Bevölkerung des Libanon leider womöglich unter einem kollektiven Stockholmsyndrom; was von den Freunden der offenen Gesellschaft zitiert wurde und ein Hinweis darauf war, wie wahr diese Aussage womöglich ein könnte. Einige Bilder der Präsident des Libanon Michel Suliman Samir Kuntar die Hand schüttelt. Daneben stehen Nabi Beri und der Premierminister Fuad Siniora. Eine interessante Konstellation. Da stehen diejenigen, die an der Zersetzung des Libanon arbeiten, neben denen, die eigentlich etwas dagegen unternehmen müssten....

20 Juli 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Tag nach dem Austausch auf den ersten Seiten

Die Cover der Tageszeitungen sind ein Hinweis auf die Befindlichkeiten innerhalb eines Landes. Die israelischen Tageszeitungen geben der Trauer Ausdruck: Maariv Jediot Acharonot Besonders zynisch ist der Aufmacher der Gulf-News aus Dubai: „Home comes the hero”

17 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ein Kindermörder wird bejubelt

Der Mörder eines kleinen Kindes wird bejubelt - kaum besser kann man seiner geistigen Haltung Ausdruck verleihen. Der Vater von Ehud Goldwasser wurde heute in Jediot Acharonot zitiert: „Es ist mir wichtig, dass das libanesische Volk begreift, was es geopfert hat und wofür. Es hat etwa 800 Mann verloren und seine gesamte Wirtschaft, und wofür? Für jemanden, der eine Vierjährige ermordet hat? Kann man so jemanden als Held bezeichnen?“ Ein klarer, deutschsprachiger Kommentar dazu kommt von Malte Lehming vom Tagesspiegel:...

16 Juli 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eldad Regev und Ehud Goldwasser sel. A.

Eldad Regev sel. A. (geb. 1980) und Ehud Goldwasser sel. A. (1975) wurden heute in Särgen zurück nach Israel gebracht. Von israelischer Seite wurden fünf libanesische Gefangene, darunter auch der fünffache Mörder Samir Kuntar zur libanesischen Grenze gebracht. Für den Gefangenenaustausch wurde Kuntar von Schimon Peres begnadigt. In Haft konnte Kuntar Englisch und Hebräisch lernen und an der Open University von Tel Aviv einen Abschluss in Soziologie erwerben. Heute am Morgen titelte die Jerusalem Post „Hizbullah transfers two coffins to Red Cross representatives”....

16 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Linke will nicht nicht-antizionistisch sein

„Es gibt keinen linken Antisemitismus. Es gibt einen Antisemitismus sui generis. Und es gibt einen Antisemitismus in der Linken, wie es natürlich Antisemitismus in der Rechten gibt.” Dieser Satz stammt von Dan Diner, der damit zum Ausdruck bringen wollte, dass nicht die entsprechende Ideologie in sich antisemitisch oder antizionistisch ist. Das wäre gut für die Linkspartei, die sich so schnell von ihrem Nimbus des Antizionismus befreien könnte. Ganz so einfach macht es sich die Partei aber nicht und geht gegen einen, aus ihren Reihen gebildeten, Arbeitskreis vor, der sich als „Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus” versteht....

18 Juni 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Buchstabenlandschaft

Von Oded Ezer, der wirklich schräge Dinge mit hebräischen Buchstaben anstellt, war hier schon einmal die Rede. Dieses Mal hat er eine Buchstabenlandschaft im Film festgehalten. The Finger by Oded Ezer from www.odedezer.com on Vimeo.

12 Juni 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Israel ist

eine Folge der Schoah? Israel ist keine Folge der Schoah? Israel ist selber schuld an seiner Misere? So könnte man drei Zeitungsartikel zusammenbringen, die sich mit Israels Jubiläum beschäftigen. Serdar wies hier freundlicherweise auf einen Artikel von Micha Brumlik hin. Brumlik geht darin der Frage nach, ob die Gründung des Staates Israel eine Folge des Kalten Krieges war, oder eine Folge der Schoah: Ein Blick auf die in sich widersprüchliche Geschichte des Zionismus und seiner vielen Strömungen von ganz links bis nach ganz rechts zeigt, dass nicht wenige Zionisten dort gar keinen klassischen Nationalstaat, sondern ein kulturelles Zentrum für die Juden in aller Welt anstrebten....

12 Mai 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Geburtstag wirft seinen Schatten voraus

Am 8. Mai wird er sein, der 60. Geburtstag Israels. Er ist natürlich auch außerhalb der Gemeinden ein großes Thema und wird von wohlwollenden und nicht wohlwollenden Augen verfolgt. Die ZEIT hat ein großes Online-Spezial ins Internet gebracht. Mit großartigen Fotos (unter anderem auch das bekannte Bild vom 7. Juni 1967 aus Jeruschalajim, welches drei israelische Fallschirmjäger kurz nach der Einnahme der Westmauer zeigt), einem Interview mit Aviv Geffen, den Artikel aus der vorletzten Ausgabe über israelische Familien und ihre Mütter (an dem auch wieder einige Kommentatoren etwas zu mäkeln hatten) und zahlreichen Texten aus vergangenen Zeitausgaben....

02 Mai 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zum Geburtstag vier Filme im ZDF

Der sechzigste Geburtstag Israels ist für das ZDF Anlass, vier israelische Filme zu zeigen: Nun zeigen wir vier Filme dieser Zusammenarbeit, die seit dem Ausbruch der ersten Intifada entstanden sind. Vier subjektive Einblicke in den Alltag eines Landes, das geprägt ist von Einwanderungswellen und der Sehnsucht nach Frieden. Aber auch von den Auswirkungen der vielen Kriege und der Besetzung der palästinensischen Gebiete. von hier Die Filme und Termine: Montag, 31. März 2008, 00....

31 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]