Autoabgase in Synagoge bei Köln geleitet

Zur Zeit sieht es wohl so aus, als könnte jeder seinen Schabernack mit uns treiben. In die alte Synagoge von Pulheim-Stommeln leitet ein „Künstler” Autoabgase, Besucher können mit einer Sauerstoffmaske dann in die sogenannte „Gaskammer” gehen: “Die provokante Kunstaktion blieb bis zuletzt geheim: Eine Synagoge bei Köln wurde am Sonntag zur „Gaskammer“. Der spanische Künstler Santiago Sierra leitete die Abgase aus den Auspuffrohren von sechs Autos in das frühere jüdische Bethaus von Pulheim-Stommeln....

12 März 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mal wieder über Polylux geärgert...

Nach Harald Schmidt läuft Donnerstags meist das super hippe Magazin Polylux (siehe auch hier: Beschwerde über Polylux). Als ich gerade ausschalten wollte wurde ein Beitrag über den türkisch-stämmigen Schriftsteller Feridun Zaimoglu (Polylux). Unvermeidbar war wohl die Erwähnung des Blockbusters „Tal der Wölfe”. Wie in der ZEIT wiederholte er sein verhamlosendes Erklärungsmuster: Im Publikum sieht er die „Freude der Zwerge”, „die sich köstlich darüber amüsieren, dass der Riese auch mal stolpern kann”....

10 März 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbiner besuchen den Iran

Rabbiner der antizionistischen Neturej Karta besuchten kürzlich den Iran und trafen Regierungsvertreter. “We have just come to visit Iran in order to show to the world public opinion that the West’s propaganda so implying that Iran is anti-Jewish and anti-Semitic is all a lie and that Jews are living along their Iranian brothers peacefully.” Solchen Besuch empfängt man dort gern, kann man sich doch mit den Rabbinern brüsten und sein politisches Programm weiter fahren....

10 März 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wahlen zum Kongress der Zionistischen Weltorganisation

auch in Deutschland! Die beiden nichtorthodoxen zionistischen Organisationen „Arzenu” (von der Union für Progressives Judentum) und „Mercaz” (Masorti) werben deshalb um Wählerstimmen. Arzenu informiert darüber, wie eigentlich gewählt wird: Jede Jüdin und jeder Jude, die/der ihren/seinen Wohnsitz in Deutschland hat, und zum Stichtag 18. Juni 2006 18. Jahre und älter ist, darf an der Wahl teilnehmen. Dabei ist unwichtig, ob man Mitglied einer liberalen, konservativen oder Einheitsgemeinde ist. Auch wenn man kein Mitglied einer jüdischen Gemeinde ist, hat man das Recht, als Jüdin oder Jude die Delegierten mitzuwählen....

09 März 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Helmut Kohl stimmt Ahmadinejad zu

…behauptet jedenfalls die iranische Presse: ‘Former German Chancellor Helmut Kohl reportedly told Iranian businessmen in Germany that he agreed with statements by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad that the Holocaust was a “myth”, the semi-official Jomhouri Islami reported on Monday. The government-owned daily wrote that at a dinner gala with Iranian hoteliers and entrepreneurs, Kohl said that he “heartily agreed” with Ahmadinejad’s remarks about the Holocaust. “What Ahmadinejad said about the Holocaust was in our bosoms”, the former German chancellor was quoted as saying....

08 März 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

ShaBot 6000: Shushan Shabot

Zum beliebten Shabot-Cartoon (bei talmud.de natürlich auf deutsch) gibt es einen ganz netten Purim-Cartoon als Flash-Film. Viel Spaß damit! ShaBot 6000: Shushan Shabot

07 März 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Bagels sind irgendwie jüdisch - oder wie?

Heute fand ich die Internetpräsenz von „Salomon Bagels” im Internet. „Salomon Bagels” ist eine Firma in Berlin die ganz gutes Geld mit Bagels verdient. Für mich entsteht irgendwie der Eindruck, es handelt sich hier um eine jüdische Unternehmung, oder zumindest eine, die sich am Judentum orientiert. Groß und breit wird der jüdische Hintergrund dieses Gerichtes ausgefaltet. Es heißt sogar: Der Bagel selbst verbindet aber auch durch seine weitere Geschichte Ost und West....

06 März 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zähl die Arme!

Gerade bin ich über einen älteren Artikel auf den Internetseiten des WDR gestossen. Dort hat man im August 2005 einen Radiobericht über „russische Einwanderer” (gemeint ist natürlich die jüdische Einwanderung, nicht die Russlanddeutschen oder so) gemacht - das interessante an dem Internetauftritt ist aber folgendes Bild: Lest die Bildunterschrift und zählt dann mal die Arme der Chanukkiah. Ich verlange von nichtjüdischen Journalisten nicht unbedingt, dass sie eine Chanukkiah von einer normalen Menorah unterscheiden können, aber nachzählen hätte man doch können?...

28 Feb. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nichts passiert

Das ist genau das, was ich mir schon gedacht habe. Das Rauschen im Blätterwald ist groß, passieren tut aber nichts. Der Film mit den antisemitischen Szenen „Tal der Wölfe” läuft noch immer erfolgreich im Kino. Die Ausflüchte für die Untätigkeit sind zahlreich und genau genommen scheint es schon niemanden mehr zu interessieren. In der ZEIT schreibt Susanne Gaschke schon einen fast entschuldigenden Text zu diesem Film: Ich war mir in diesem Fall nicht sicher....

27 Feb. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tom und Jerry - eine weitere jüdische Verschwörung

Im iranischen Fernsehen wurde eine Sendung gezeigt, in der Tom & Jerry die Maske vom Gesicht gerissen wurde. Bei Memri in der englischen Übersetzung verfügbar: Tom and Jerry - A Jewish Conspiracy to Improve the Image of Mice, because Jews Were Termed “Dirty Mice” in Europe MEMRI TV Watch Schindler’s List. Every Jew was forced to wear a yellow star on his clothing. The Jews were degraded and termed “dirty mice....

27 Feb. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]