Artikel

Die Schöpfung des Menschen – in Kassel

Adam im Chumasch

Adam im Chumasch

Am 10. März (2015) wird in Kassel eine Veranstaltung stattfinden, in der ein jüdischer Autor und ein evangelischer Pfarrer über die Schöpfung des Menschen in der Torah zu sprechen:
Ist der Text heute überhaupt noch interessant?
Was sagt er unserer Generation?
Hat sich diese Geschichte nicht durch die Evolutionstheorie und geologisches Wissen nicht überholt?

Der Leser mag es ahnen, der eine Part wird vom Ba’al haBlog übernommen.
Offiziell kann man also vermelden:
Pfarrer Sven Pernak und Chajm Guski werfen einen Blick auf die zwei Berichte über die Schöpfung des Menschen. Damit sich das Ganze ein wenig so anhört, wie ein Witz (treffen sich ein evangelischer Pfarrer, ein Rabbi/Jude und ein Priester), wird das moderiert von Martin Nitsche – Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel e.V. Hoffentlich wird es kurzweilig, aber sicher auch interessant.
Wer also in Kassel oder Umgebung lebt, fühle sich eingeladen:

Dienstag, 10. März
19:30 Uhr im
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

(Organisator ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel e.V.)

Artikel

Veranstaltung: Was nach Dresden?

Veranstaltungshinweis:
Auf tragische Weise hat uns der Mord an Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal vor Augen geführt, wie virulent und gefährlich menschenverachtende Ressentiments in unserer Gesellschaft sein können. Der tödliche Vorfall in der sächsischen Hauptstadt wirft zahlreiche Fragen auf, die, wie viele glauben, im Nachgang zum Mord unbeantwortet blieben: Haben unsere Gesellschaft, unsere Institutionen und Politiker bei der Bekämpfung des Hasses und Diskriminierung versagt? Wird das Problem der religiös oder rassistisch bezogenen Menschenfeindlichkeit immer noch als Problem der Anderen behandelt? Und wie, wenn überhaupt, soll die politische Klasse in Deutschland auf solche Vorfälle reagieren?
In der muslimischen Community wurden die Reaktionen auf den Mord an Marwa El-Sherbini als unausreichend angesehen, und als Zeichen für die fehlende Anerkennung von Musliminnen und Muslimen in unserem Land gedeutet. Auch jüdische Menschen haben häufig das Gefühl mit wachsenden antisemitischen Ressentiments in Deutschland allein gelassen zu sein.
Wo stehen wir als Vielfaltsgesellschaft angesichts dieser Entwicklungen? Und wohin bewegen wir uns in der Zukunft? Darüber wollen wir mit führenden Politikern diskutieren.

Verantwortung der Politik und Gesellschaft angesichts alter und neuer Formen der Menschenfeindlichkeit:

Centrum Judaicum
Oranienburger Strasse 28-30 Berlin
19.00 – 20.30 Uhr
13. August 2009
Weiterlesen