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Rabbiner wechseln die Städte

Nicht nur mit Bundesligastart gab es ein paar interessante Transfers. Auch einige Rabbiner auf dem deutschen Markt haben die Gemeinden gewechselt, oder sind neu:

  • Schlomo Freyshist wechselt von Kassel in die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg (hier). Die Gemeinde Kassel habe mit nur 900 Mitgliedern keine finanziellen Mittel für eine Weiterbeschäftigung. In dem entsprechenden Zeitungsartikel heißt es übrigens, die Gemeinde beschäftige zwei Türsteher. Vermutlich meint Autorin zwei Personen, die für die Sicherheit verantwortlich sind und Einlasskontrollen durchführen.
  • 800 Mitglieder hat die Gemeinde Lübeck und stellte nun einen neuen Rabbiner ein: Dr. Yakov Yosef Harety (zuvor Fürth und Hannover; Artikel hier).
  • Schon seit vergangenem Jahr ist Rabbiner Teitelbaum Rabbiner in Bremen (etwa 900 Mitglieder; Artikel hier). Rabbiner Teitelbaum war früher in Köln tätig und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Orthodoxen Rabbinerkonferenz. Derzeit wird er auf der Website der ORD allerdings noch nicht als Mitglied geführt.
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Rabbiner Teitelbaum ist wieder da

Vor etwa zwei Jahren verließ Rabbiner Teitelbaum überraschend und schnell die jüdische Gemeinde Köln (siehe auch hier). Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen, wie es hieß. Weitere Spekulationen folgten, aber etwas genaues wussten vermutlich nur einige wenige.
Nun ist er wieder da. Von einer mittelgroßen Gemeinde wie Köln (etwa 4500 Mitglieder) in eine kleine Gemeinde: Bremen mit etwa 1000 Mitgliedern. Wie der Weser Kurier berichtet, habe Teitelbaum eine Initiativbewerbung an die Gemeinde gesendet. Es sei bekannt gewesen, dass Bremen einen Rabbiner suche und Teitelbaum würde passen. Weiter wird berichtet, dass Rabbiner Teitelbaum die Staatsbürgerschaft besitzt und seine Deutsch- und Russischkenntnisse für diese Position ideal seien. Seine Tätigkeit in Köln hat jedoch keine Erwähnung gefunden.