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Traurig – aber es zeigt eine Richtung

Alte Synagoge von Deventer – von Martie Ressing, User :Ressing [Public domain], vom Wikimedia Commons

Eine jüdische Gruppe (die Masorti-Gemeinde Beth Shoshanna) muss eine alte Synagoge verlassen. Nach 8 Jahren dort musste die Gruppe nun in dieser Woche das Gebäude aufgeben. Dem voran gingen Sammelaktionen und ein wenig Öffentlichkeitsarbeit. Man wollte bleiben. Nun wurde aber doch verkauft. Möglicherweise zieht ein Restaurant in das Gebäude (erbaut 1892) ein.
Die Gemeinde hätte tatsächlich die Möglichkeit, in dem Gebäude zu bleiben – wenn sie die Miete bezahlen könnte. Aber das Gebäude ist sehr groß und die Gemeinde sehr klein. Das passt nicht zusammen.
Damit reiht sich die Synagoge in eine lange Reihe von ungenutzten Synagogen ein: Harderwijk, Zaandam oder Tilburg. Es gibt zahlreiche mehr. Kleine oder winzige Synagogen ohne Gemeinde – oder mit winzigen Gemeinden. Diese sind nicht in der Lage, sich den Unterhalt zu leisten. Das liegt zwar zum einen an der Schoah, aber auch an einer voranschreitenden Säkularisierung. Auch Kirchengemeinden fusionieren und Kirchen schließen in Ballungsgebieten.

In der Hauptstadt Amsterdam gibt es in der großen Portugiesischen Synagoge kaum noch einen erweiterten Minjan. Selbst die Wochentagssynagoge dort ist nicht mehr gut gefüllt. Die meisten Jüdinnen und Juden sind in Amsterdams Vororte gezogen. Besonders nach Amstelveen. Interessanterweise brummt aber derzeit eine modern-orthodoxe Gemeinschaft, die Amos-Sjoel.

Zurück zur Synagoge Deventer: Auch wenn die Geschichte teilweise durch die sozialen Medien geisterte (»Jüdische Gruppe muss Synagoge verlassen!«), so ist dies die Richtung in die wir in Europa gehen – auch in Deutschland. In Deutschland haben wir aber den Luxus, dass die Ausgaben teilweise durch Staatsverträge gedeckt werden. Aber kann das zukunftsweisend sein? Wie viel Geld soll man in Infrastruktur investieren? In die gediegene Atmosphäre einer großen Synagoge?

Fraglich könnte die weitere Verwendung sein. Hier müsste vielleicht gesichert werden, dass die Geschichte des Gebäudes nicht einfach vergessen wird.

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Keine Kippah im Anne-Frank-Haus aber eine in Berlin

Warteschlange vor dem Anne-Frank-Haus

Warteschlange vor dem Anne-Frank-Haus

In Berlin trug ein junger Israeli eine Kippah, obwohl er kein Jude war. Anscheinend wollte er zeigen, dass man in Berlin gefahrlos eine Kippah tragen kann. Es kam anders (siehe hier) und er wurde verprügelt. Sein Video von der Tat ging buchstäblich um die Welt. Dass er kein Jude war, nahmen einige, wie etwa Jakob Augstein zum Anlass, dies als »Provokation« zu betrachten oder das anderweitig zu relativieren. Merke: wer auf die Straße mit Kippah tritt und es vielleicht nicht unbedingt notwendig ist, der »provoziert«.
Dass sichtbares jüdisches Leben von einigen nicht geduldet werden will, nimmt man hin und versucht den Mob zu beruhigen, indem man jüdisches Leben noch weiter versteckt und zurückdrängt. Klar, es gibt gut geschützte Synagogen in einigen Stadtzentren. Aber das soll dann auch reichen. Wie so oft: Alle sind empört. Konkretes passiert nicht. Die Botschaft ist unterm Strich: Wir bedauern das. Schützen können wir euch nicht.

Eine Kippah machte auch in Amsterdam Schlagzeilen. Man könnte die zwei Ereignisse getrennt voneinander betrachten, sollte man aber nicht. Sie zeigen beispielhaft, wie man in Europa heute mit öffentlichen Zeichen jüdischen Lebens umgeht.

In Amsterdam ging es um das Anne-Frank-Haus.

Das Anne-Frank-Haus zählt bekanntlich zu DEN touristischen Hotspots in Amsterdam – dort schauen sich Besucher (2017 waren das knapp 1,2 Millionen) an, wie und wo sich ein jüdisches Mädchen mit seiner Familie versteckt hat. Das Haus zeigt in einem Museum auch in aller Kürze die Geschichte von Verfolgung und Ermordung der Juden in den Niederlanden und Europa.

Interessanterweise ist genau dieser Ort einer, an dem Angestellte ausdrücklich keine Kippah tragen dürfen. Das Nieuw Israëlietisch Weekblad (eine niederländische jüdische Wochenzeitung) berichtete in der letzten Woche (siehe hier) von Barry Vingerling. Die Geschichte geisterte danach durch einige englischsprachige jüdische Medien, allerdings etwas verkürzt.

Barry Vingerling arbeitete für das Anne-Frank-Haus. Er trug keine Kippah, als er sich dort vorstellte, wollte später jedoch eine tragen. Als strebsamer Angestellter frug er nach und bekam lange keine Antwort. Zwischendurch sprach er mit einem Beirat des Hauses, Rabbiner Menno ten Brink (liberal), der fand die schwarze Kappe des Anne-Frank-Hauses auch halachisch in Ordnung. Vingerling erhielt aber dennoch wochenlang keine Antwort durch die Leitung des Hauses bezüglich der Kippah.
Fünf Wochen nach dem Gespräch mit Rabbiner ten Brink wurde er mutiger und half ein wenig nach. Er griff zur Kippah. Ein jüdisches Symbol in den Räumen, die an ein jüdisches Mädchen erinnern. Erst danach wird er dazu aufgefordert, keine Kippah mehr zu tragen.
Das Haus möchte sich »so neutral wie möglich« zeigen und keine politischen und religiösen Botschaften präsentieren. Anscheinend soll sich niemand unwohl fühlen.
Angesichts der Geschichte des Hauses erscheint das schwer vorstellbar, sich überhaupt neutral zu präsentieren zu können. Unsinnig, die Geschichte eines jüdischen Mädchens, einer jüdischen Familie, ja der gesamten jüdischen Bevölkerung erzählen zu wollen, ohne überhaupt diesen Aspekt zur Sprache bringen zu wollen. Dieser Ort kann keine neutrale Haltung zum Judentum haben.

Lange Zeit (bis April 2017) war übrigens auf dem Audioguide des Hauses keine iraelische Fahne zu sehen. Alle Sprachen wurden durch eine Fahne des jeweiligen Landes repräsentiert. Israel durch die hebräischen Buchstaben für »Iwrit«.

Wenn selbst große Organisationen in ihrem Bemühen, es allen rechtzumachen, eine defensive Haltung einnehmen, ist doch eigentlich klar, wohin diese Haltung zwangsläufig führen muss. Jüdinnen und Juden werden so lange ausgefadet, bis sie tatsächlich verschwinden.

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Renate Rubinstein – eine Frau aus Berlin – bekannt in den Niederlanden

Renate Rubinstein von Bogaerts, Rob / Anefo [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

Renate Rubinstein von Bogaerts, Rob / Anefo [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

»Tamar.« In einer niederländischen Zeitschrift las ich kürzlich einen Artikel über »Tamar«. »Tamar« war das Pseudonym von Renate Rubinstein. In den Niederlanden zuweilen auch als »Königin der Kolumnisten« bezeichnet. Geboren in Berlin. »Hoppla« dachte ich, das ist irgendwie bezeichnend, dass sie in Deutschland nahezu unbekannt ist.
Nicht einmal zu einem Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia hat es gereicht (aber das sagt gar nichts). 1929 in Berlin geboren, emigrierte sie mit ihren Eltern zunächst nach Amsterdam, dann nach Großbritannien und kehrte nach dem Krieg zurück nach Amsterdam. Ihr Vater Willy kehrte schon früher zurück in die Niederlande. Er wurde dort verhaftet und in Auschwitz ermordet.
Von Amsterdam führte ihr Weg sie zunächst nach Israel. Dort lebte sie zunächst in einem Kibbutz und studierte später an der Hebräischen Universität. 1955 kehrte sie zurück in die Niederlande.
Sie arbeitete zunächst beim Nieuw Israëlitische Weekblad (Neuen Israelitischen Wochenblatt), dann für Vrij Nederland und beginnt ihre Arbeit als streitbare und einflussreiche Kolumnistin. Wenn man auch nur einen Ausschnitt aus ihrem Schaffen betrachtet, erkennt man, dass sie offenbar keinem Konflikt aus dem Weg gegangen ist.

Sie gehörte zu den »Verteidigern« von Friedrich Weinreb, einem jüdischen Schriftsteller der in Deutschland unter einer Reihe nichtjüdischen Lesern den Status eines Heiligen erlangt hat und den noch immer hat. In den Niederlanden wurde und wird Weinreb jedoch anders eingeschätzt.
Was hatte man gegen Weinreb, der auch in den Niederlanden bekannt wurde?
Er, der auch in den Niederlanden studierte, soll ausreisewilligen Juden vorgespielt haben, er habe eine Fluchtmöglichkeit und würde diese gegen Bezahlung auch aktivieren und sie in Listen eintragen. Diese Fluchtmöglichkeit hatte er jedoch in Wahrheit nicht. Die hitzige Diskussion in den Niederlanden der 70er Jahre kam in Deutschland nicht an.

Als 1966 der Deutsche Claus von Amsberg in das niederländische Königshaus einheiratete und zu »Prinz Claus« wurde, war sie eine laute Stimme gegen diese Verbindung und wurde sogar von einem Gericht verurteilt. Hintergrund war eine Beteiligung an einer Kampagne mit dem Titel »Ich will mein Rad zurück«. Zu ihrer Größe gehörte, dass sie ihr Urteil über Prinz Claus später revidierte und ihn wohl doch ganz sympathisch fand.
Für ihr Buch Jood in Arabië, Goi in Israël (Übersetzung des Titels wohl nicht notwendig) in dem sie eine Reise nach Israel, Jordanien und den Libanon 1967 beschrieb, hagelte es Kritik durch die jüdischen Niederlande, aber Kritik gab es auch für andere Texte von ihr. Mal schrieb sie zu Feminismus, mal zum Krieg in Vietnam oder der Sowjetunion.
Erst ihre Erkrankung an Multipler Sklerose zügelte ihr Schaffen – aber auch darüber schrieb sie ein Buch.

»Weltberühmt in Amsterdam – wereldberoemd in Amsterdam« wie jemand über sie schrieb – aber in Deutschland leider nahezu vergessen – obwohl es ein paar Texte von ihr in deutscher Sprache gibt:

  • Immer verliebt
  • Nichts zu verlieren und dennoch Angst: Notizen nach einer Trennung
  • Mein besseres Ich – Rubinstein schildert ihre Beziehung zu Simon Carmiggelt, dem »verheiratetsten Autor der Niederlande«.

Renate Rubinstein verstarb am 23. November 1990 in Amsterdam.

In niederländischer Sprache gibt es einen sehr ausführlichen Artikel über Rubinstein von Coen Verbraak, klick hier.

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In der Portugiesischen Synagoge

Portugese synagogue in Amsterdam

Portugese synagogue in Amsterdam

Der erste Eindruck von der Portgiesischen Synagoge in Amsterdam ist »groß«.
Es riecht nach altem Holz, Sand liegt auf dem Boden.
Man blickt über viele Bankreihen zum Aaron haKodesch, dem Schrein, in dem die Torahrollen aufbewahrt werden.
Ein großartiges Gefühl, wenn man in der alten (aus dem 17. Jahrhundert) Synagoge steht, die heute tatsächlich auch noch als Synagoge genutzt wird. An vielen Orten Europas kann man das heute nicht mehr so einfach nachvollziehen, weil viele Fäden mit der Schoah abgeschnitten wurden.
Heute hat die Gemeinde (der Portugiesischen Synagoge) etwa 600 Mitglieder. Eine fantastische Bibliothek gehört ebenfalls zum Synagogenkomplex dazu. Die Ets Haim Bibliothek hat damit begonnen, ihre Bestände zu digitalisieren und auch diese Einblicke sind faszinierend (hier klicken).

Wintersynagoge der Portugiesischen Synagoge in Amsterdam

Wintersynagoge der Portugiesischen Synagoge in Amsterdam

Fast (noch) interessanter (für mich persönlich) war aber der Besuch in der kleinen »Wintersynagoge«, die für einen kleinen Minjan und tatsächlich im Winter genutzt wird, weil die große Synagoge nicht beheizt werden kann. Die Synagoge hat nämlich keine Heizungsanlage, aber auch kein elektrisches Licht.
Das ist übrigens nicht nur ein Problem alter Synagogen, die gar keine Heizungsanlage haben. In einigen Gemeinden mit einer großen und neuen Synagoge hat man bemerkt, dass es sehr teuer ist für ein paar wenige Beter zu heizen und den großen Raum vorzubereiten. Im letzten Winter war ich in einer Gemeinde, die ihre Synagoge deshalb im Winter nicht nutzt und statt dessen die Torahrollen und den Minjan in einen anderen Raum im Gemeindezentrum umzieht. Auch der wäre vollkommen ausreichend. Vielleicht nicht zu den Hohen Feiertagen, aber dennoch…

Kleine Synagogen würde ich jederzeit den großen vorziehen. Jedenfalls dann, wenn der Besuch eher mäßig ist und viele Beter weit entfernt voneinander sitzen und dadurch auch ein wenig Atmosphäre verloren geht.

Winter synagogue of the Portugese synagogue.

Mienchat dotar – a siddur especially for Minchah according to the Minhag of the Netherland–Portugese Jews

Hier habe ich versucht, etwas Atmosphäre aufzufangen. Jemand übte Singen in der großen Synagoge:

Für jüdische (und interessierte) Besucher ist der Komplex rund um die Portugiesische Synagoge keine Touristenfalle, sondern ein interessantes Ziel. Anschauen kann man sich die meisten Einrichtungen, wie die Mikweh, den Aufbewahrungsraum für die vielen Kerzen und den Kidduschwein, die Torahmäntel etc. Vielleicht sollte man nicht gerade zu einer touristischen Hauptzeit erscheinen.

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Die dritte Generation

de_derde_genDie Freundinnen blättern am Strand in Magazinen – sie selber liest ein Buch über Hitler. Die erste sexuelle Erfahrung ist ebenfalls mit dieser »Person« verbunden und deshalb die Erinnerung nicht nur super. Immerhin war es an Hitlers Geburtstag.
Das sind die Erfahrungen einer jungen Frau deren Großeltern Überlebende der Schoah sind.
Ich bin mir sicher, dass wir von diesen Erfahrungen auch in Deutschland hören werden: »De derde generatie – Kleinkinderen van de Holocaust« auf Deutsch etwa »Die dritte Generation – Enkel des Holocaust« ist ein Buch Natascha van Weezel (geboren 1986), welches kürzlich in den Niederlanden erschien.

Natascha van Weezel sucht darin nach der Antwort auf die Frage, ob es die dritte Generation überhaupt als einheitliche Gruppe gibt und ob alle Mitglieder dieser Gruppe die gleichen (oder ähnliche) Erfahrungen gemacht haben. Dazu hat sie gleichaltrige Juden in den USA besucht und stieß dort auch auf eine Studie zu dieser Generation.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Schoah tatsächlich bis in die jüngste Generation nachwirkt.
Nein, die Generation 3 geht nicht häufiger zum Therapeuten als andere Juden, aber im Durchschnitt bleibt sie länger in Behandlung. Es sei auch wahrscheinlicher, an einer Essstörung zu leiden. Einige andere gemeinsame Merkmale folgen.
Das Buch ist aber nicht nur eine Zusammenstellung dieser Fakten, sondern auch die Geschichte der Suche danach. In der Beschreibung dieser Suche liegt die Stärke des Buchs. Denn diese Geschichte ist sehr privat und unmittelbar. Über eine Essstörung etwa weiß Natascha van Weezel aus erster Hand zu berichten. Über ihre eigene hat sie bereits in einem anderen Buch berichtet. Sie beschreibt lebendig ihre Familie. Warm und herzlich aber zugleich auch, wie schonungslos sie teilweise mit der Schoah konfrontiert wurde. Sie beschreibt ihre Suche nach der eigenen Identität und die fortdauernde Auseinandersetzung mit der Geschichte ihrer Großeltern. Die persönliche Perspektive verschmilzt mit dem, was sie über andere Kinder der dritten Generation gelernt hat.
Das Buch erzeugt mehr Nähe als ein Roman über das Thema und vermittelt zugleich das, was wir heute über die dritte Generation wissen können.

In den Niederlanden hat das Buch reichlich Aufmerksamkeit erhalten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch den Sprung nach Deutschland schaffen wird.

De derde generatie – Kleinkinderen van de Holocaust
ISBN: 9789460037467
240 Seiten
Verlag: Balans
Das Buch gibt es als Paperback und als e-book.
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Jüdisch und unterwegs

Kennen Sie diese Ferienbungalowparks? Die sind perfekt, wenn man für ein paar Tage oder eine Woche eine kleine Auszeit nehmen möchte. Dicht gedrängt stehen die Häuschen aneinander, eigentlich wie zu Hause, nur dass es da kein Spaßbad und keinen Tennisplatz gibt. Wir nutzen diese Möglichkeit, so oft es geht. Man packt die Sachen zusammen und fährt los, zum Beispiel in die Niederlande.
Den gesamten Artikel gibt es auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen

Übrigens findet man dort auch meinen vorletzten Artikel aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, auf den ich hier noch nicht hingewiesen habe. In diesem geht es um das Spannungsfeld Politik und Synagoge… hier.

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Mit Speck fängt man Mäuse

und mit Kippot Antisemiten. In den Niederlanden hat man die Faxen dicke und arbeitet nun mit ‘lok-Joden‘ (könnte das Wort des Jahres werden, auch wenn es Niederländisch ist). Weil die Polizei in den Niederlanden offensiv gegen Antisemiten vorgehen will, werden lok-Joden eingesetzt. Also Polizeibeamte, die sich wie (religiöse) Juden kleiden und dann bei Pöbeleien direkt die gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Das vermeldet die Amsterdamer Zeitung Parool. Offenbar, so erzählt der britische Telegraph, können in bestimmten Stadtbezirken Amsterdams Juden nicht mehr (als solche erkennbar) auf die Straße. Die ungewöhnliche Taktik soll die Siuation ein wenig beruhigen.
Auch das Heeb Magazine berichte hier.
Sind Sie lok-Jode oder zählen Sie zum Minjan?