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Luach für 5780 und 5781

Gerade war noch Sommer, schon ist das jüdische Jahr vorbei. Obwohl es mittlerweile recht gute jüdische Kalender online gibt, greifen einige auch gerne auf gedruckte Büchlein zurück. Ein solches gibt es nun auch für die Jahre 5780 und 5781, also für die nächsten zwei jüdischen Jahre. Der Kalenderteil gilt also von September 2019 bis September 2021.
Enthalten sind alle jüdischen Feier- und Gedenktage, die Wochenabschnitte (Torahlesungen) und Hinweise zum jüdischen Jahreskreis, jeweils nach dem weltlichen Kalender organisiert.

Der Kalenderteil enthält zudem die Molad-Zeiten für die jeweiligen Monate, im Anschluss an den Kalender findet man noch eine Liste der Daten für jüdische Fest- und Fastentage bis ins Jahr 2026, die Schabbatzeiten für Basel, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Wien, eine Tabelle mit den Kapiteln der Torahlesungen und eine Liste mit den Haftarot des Jahres. Ach so, die Blattangabe für Daf Jomi ist ebenfalls enthalten, also die Angabe des täglichen Talmud-Blatts.

Bei Google-Books kann man in das Büchlein hineinschauen (hier).

Ach so, der Kalender kostet 5,50 Euro und ist, nach Bestellung im Buchhandel, nach zwei bis drei Tagen bei Euch. Mit dem Kauf unterstützt Ihr übrigens die Aufrechterhaltung dieses Blogs und talmud.de…

Bezugsquellen, neben dem lokalen Buchhandel:

Zusatzinformation: Der Kalender enthält keine Liste von Adressen jüdischer Gemeinden oder Organisationen.

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Vorinstallierter jüdischer Kalender unter iOS

Vielleicht wissen es einige Leser bereits, aber sicherlich nicht alle. Wer zwischendurch (oder ständig) auch das jüdische Datum (oder islamische) des Tages sehen möchte, benötigt für iPhones und iPads keine weitere App. Er muss nur eine Einstellung ändern und hat dann den Vorteil, dass das hebräische Datum überall dort gezeigt wird, wo es um Daten geht. Sowohl im Kalender, als auch im Sperrbildschirm.

Kalender auf dem IPhone mit jüdischem Datum

Kalender auf dem IPhone mit jüdischem Datum

Die Einstellung ist dabei nicht einmal »versteckt« – vielmehr noch sehr unbekannt.

Man geht dazu in die Einstellungen:

Einstellungen

Einstellungen

Dann wählt man den Eintrag Kalender. Und hier wählt man den Punkt »Alternative Kalender«:

Einstellungen > Kalender > Alternative Kalender

Einstellungen > Kalender > Alternative Kalender

Hier stehen dann drei zusätzliche Kalender zur Auswahl:
der chinesische Kalender
der islamische Kalender
der jüdische Kalender (hier »hebräischer Kalender« genannt)

Natürlich müsste man nun nur noch den Kalender antippen, den man sich wünscht:

Alternative Kalender

Alternative Kalender

Fertig! Nun hat man auch im Sperrbildschirm einen jüdischen Kalender (oder einen islamischen, oder einen chinesischen) und natürlich auch in der Kalender-App.

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Ein jüdischer Kalender für vier Jahre

Jüdische Kalender-Apps regieren derzeit und das mit jeder Berechtigung.
Es ist einfach, sie zu verwenden und sie sind überall dabei und liefern meist die gewünschte Information.

Aber natürlich gibt es »noch immer« gedruckte jüdische Kalender auf dem Markt.
Auch auf dem deutschsprachigen. Es gibt (gute) Wandkalender, aber auch Taschenkalender.
Es gibt einen literarischen, einen liberalen und einen knappen gegen eine Spende.
Die beiden erstgenannten enthalten auch einen umfangreichen Serviceteil

Zu allem Überfluss kommt nun ein vierter hinzu.
Der inoffizielle Arbeitsname dieses Büchleins (164 Seiten) lautete »Jüdischer Kalender ohne Schnickschnack«.
Es ist ein kleines Buch geworden. Reduziert auf die wesentlichen Dinge:

Man findet

den bzw. einen jüdischen Kalender
Den jüdischen Kalender für die Jahre 5776, 5777, 5778 und 5779. Geordnet nach den jüdischen Monaten mit einer Angabe des Wochentages und des Datums nach allgemeiner Zeitrechnung
alle Schabbatot mit Angabe des Wochenabschnitts
Der Name des Wochenabschnitts/der Paraschah ist jeweils zum Schabbat vermerkt. Besonderheiten sind direkt am jeweiligen Schabbat vermerkt.
Eine ausführliche Liste der Wochenabschnitte findet man im Anschluss an das eigentliche Kalendarium. Dort sind auch die Lesungen des Mafir vermerkt und natürlich die Lesungen der Haftarah.
Die Liste orientiert sich an den Erfordernissen in der Diaspora, Minhag Aschkenaz. Die Liste der Torah- und Haftarahlesungen umfasst jedoch wesentlich mehr Minhagim.
Besonderheiten für Beter
Wird Tachanun gesagt oder nicht? Fügt man die Brachah für den Tau ein, oder nicht? Derartige Dinge sind natürlich vermerkt.

Man findet keine

bunten Bilder
Der Kalender soll ein ablenkungsfreies Kompendium für das jüdische Jahr sein.
Wer ein bestimmtes Datum sucht, soll fündig werden,
wer wissen will, welcher Wochenabschnitt an diesem Schabbat in der Synagoge gelesen wird, soll diese Information auch möglichst schnell finden können.
Damit man das nicht in jedem Jahr erneut kaufen muss, gibt es vier Jahre zusammen.
Das Verzeichnis der Wochenabschnitte und Haftarot hat natürlich darüber hinaus Bestand.
Dieser Kalender könnte sogar am Platz in der Synagoge aufbewahrt werden.
Adressen aller Rabbiner in Deutschland
Es ändert sich viel und es sich ändert sich vieles schnell. Diese Informationen gibt es online.
Adressen aller Gemeinden
Diese Änderungen geschehen nicht so sehr häufig und nicht sehr schnell, aber die Informationen sind alle online verfügbar. Die wenigsten benötigt man jeden Tag.

Wo ist das Buch erhältlich?

Natürlich online (amazon, buecher.de, buch.de, ebook.de, buchkatalog.de)
Oder über die Angabe der ISBN natürlich auch im lokalen Buchhandel:
ISBN-10: 3738632484
ISBN-13: 978-3738632484

zum Preis von 7,50 Euro – immerhin nur ungefähr 1,88 Euro pro Jahr!

Hier ein paar Einblicke (anklicken um sie zu vergrößern)


oder bei google-books.