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Virtuelle Gäste zu Sukkot

Kiddusch für Sukkot (beim Ba’al haBlog)

Seitdem es einen Film namens »Uschpisin« gibt, findet man jede Menge Material darüber und immer weniger über diesen Brauch von Sukkot.

Für die Jüdische Allgemeine habe ich aufgeschrieben, dass man ihm – in Zeiten von Corona – eine neue Ebene hinzufügen kann, aber natürlich auch, woher der Brauch kommt.

Den Artikel kann man im Volltext hier lesen: Jüdische Allgemeine – Virtuelle Gäste

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Nicht zwei Geschichten an zwei Tagen Rosch haSchanah

Die Torahlesung(en) von Rosch haSchanah sind Abschnitte, die aufeinander folgen. Der Abschnitt des zweiten Tages folgt in der Torah direkt auf den Abschnitt des ersten Tages (hier nachzulesen). Im Abschnitt des ersten Tages wird die Geschichte von Awraham, Hagar und Jischmael gelesen. Sie ist bekannt: Sara verlangt von ihrem Mann, Hagar und deren Sohn Jischmael, der auch der Sohn Awrahams ist, wegzuschicken. Am zweiten Tag dann die Awraham, Sarah und Jizchak. Awraham wird von G-tt aufgefordert, seinen Sohn Jizchak als Opfer zu bringen. Ein schwieriger Abschnitt. Zwei interessante Geschichten. Nein! Eine Geschichte! Beide Schilderungen nehmen sprachlich und inhaltlich aufeinander Bezug. Ineinander verwoben. Nicht einfach eine Abfolge von: »er hat das gemacht, dann das, dann jenes…«.

Den gesamten Artikel dazu kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen nachlesen: Hier »Familiengeschichten«.

Bild: Die Fortsendung Hagars von Moyses van Wtenbrouck, entstanden um das Jahr 1620

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Geboren werden – oder lieber nicht?

Man kann buchstäblich erwarten, dass jede und jeder mit Wurzeln in einem der Länder der ehemaligen Sowjetunion den Film »Ironie des Schicksals – Ирония судьбы« kennt. Dieser Film läuft in jedem Jahr am 31. Dezember im Fernsehen. Der dreistündige Film ist voller Balladen und eine davon klingt recht zynisch: »Wenn du kein Haus hast, dann kann es nicht abbrennen. Wenn du keinen Hund hast, kann der Nachbar ihn nicht vergiften.« Es folgen weitere Abwägungen. Das Lied endet mit »Wenn du niemals lebst, dann kannst du nicht sterben.« Auch dieses Lied dürften nahezu »alle« kennen.
Hillel und Schammaj haben im Talmud diskutiert, was besser ist: Nicht geboren zu werden, oder eben doch geboren zu werden. Den gesamten Text (von mir) dazu findet man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen.

Talmudisches – Geboren werden – oder lieber nicht?

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Die Jakobsbücher

Jakob Frank ernannte sich selber zum Messias und führt keine kleine Bewegung an und weil Grenzüberschreiter wie er immer interessante Lebensgeschichten haben, ist es seltsam, dass es nicht viel früher schon einen großen Roman über sein Leben gegeben hat.
Als bekanntgegeben wurde, dass Olga Tokarczuk den Nobelpreis für Literatur erhalten würde, hatte ich bereits mit der Lektüre begonnen. Das beeinflusste die Rezension also nicht. Die Rezension kann auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen nachgelesen werden:

Jüdische Allgemeine Jakob Frank, der falsche Messias

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Aus dem Talmud – Hexen, Alkohol und Paare

Der Talmud warnt davor, Dinge »in Paaren« zu tun und erzählt zudem eine bemerkenswerte Geschichte: Eine Frau verhext einen Stalker bzw. ihren Ex-Mann. Wie man sich vor derartigen Dingen schützt, schildert der Talmud jedoch auch.

Für die Jüdische Allgemeine habe ich die Geschichte aufgeschrieben.
Den gesamten Text gibt es bei der Jüdischen Allgemeinen… hier unter dem Titel »Von Wein und Hexen«.

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Über Opfer

Die »Opfer« im »Zelt der Begegnung« und im Tempel zu verstehen, fällt nicht leicht. Es gibt verschiedenste Ansätze sich damit zu beschäftigen.
Erklärt man es historisch?
Erklärt man es im Gegensatz zu Menschenopfern, die es im Altertum gegeben hat?
Oder betont man statt dessen, dass wir heute die Gebete an ihrer Stelle haben?
Oder macht man es sich sehr einfach und sagt: Das kann man nicht erklären?

Man nähert sich dem Thema möglicherweise am einfachsten, wenn man nicht den gesamten Komplex betrachtet, sondern sich kleine Aspekte herauslöst, vor allem jene, die man vielleicht schnell überliest: zum Beispiel, dass man alle Opfer mit Salz bestreuen muss (2,13). Da ist etwa vom »Bund des Salzes« die Rede, der uns durch die Salzung der Challot am Freitagabend noch immer präsent ist. Oder man versucht (so wie ich), die Opfer und ihre Symbole verstehen zu wollen.

Den gesamten Text gibt es bei der Jüdischen Allgemeinen… hier unter dem Titel »Als Mazzot soll es gegessen werden«