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Der Wochenabschnitt per Mail

Rabbiner Ozer Alport hat eine Kolumne in der Freitagsausgabe der charejdischen Zeitung HaModia. In dieser greift er sich kurze Abschnitte aus dem aktuellen Wochenabschnitt aus und beleuchtet diese eingehend. Das ist in der Zeitung recht knapp gehalten, aber lesenswert (vorausgesetzt man interessiert sich für den Wochenabschnitt und hat ein wenig Vorwissen). Es gibt aber noch eine ausführliche Fassung. Diese ist kostenlos und kommt wöchentlich per Mail. Das funktioniert nicht über eine ausgeklügelte Website, sondern einfach, indem man Rabbiner Alport eine Mail schickt und ihn darum bittet, das Parsha Potpourri auch zu erhalten. Er wünscht sich mehr Leser und hat nichts dagegen, wenn man seine Artikel ausdruckt und verteilt. Schreibt er jedenfalls in den wöchentlichen Mails. Wer also die Mail erhalten möchte, schreibt an oalport@optonline.net .

Ein Beispiel aus der Mail zur Paraschah Chukat: Weiterlesen

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Frauen gründlich entfernt

Dieser Ausschnitt aus dem charejdischen Blatt (in jiddischer Sprache) Der Tzaitung ging nicht nur um die jüdische Welt (ursprünglich kam die Nachricht wohl von hier):

Die Redaktion hatte Frau Clinton und eine weitere weibliche Person aus dem Bild gephotoshopped, damit männliche Leser des Blattes nicht durch Abbildungen von Frauen belästigt werden. Was in diesem Spektrum der religiösen Strömungen übrigens keine Seltenheit ist. HaModia beispielsweise bildet grundsätzlich keine Frauen ab.
Bei mir warf es die Frage auf, ob die Bildredaktion dieser Zeitungen wohl einen Bild-Redaktions-Goj (analog zum Schabbes-Goj) beschäftigt, der die Bilder vorsortiert und sich damit beschäftigen darf?

Seit kurzer Zeit ist das kein Problem mehr, denn hasidicphotoshop.com übernimmt das jetzt:

So wie bei dem, oben gezeigten, Bild der Hochzeit des Jahres. Jetzt aber fit für die Veröffentlichung in Der Tzaitung. hasidicphotoshop.com hat noch zahlreiche andere Bilder auf Lager, bei denen die Frauen gründlichst entfernt wurden.

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HaModia – digital

Beginn des Jahres zeigte ich hier, dass HaModia (der Ansager), einen Internetauftritt vorgelegt hätte und nur zwölf Monate später haben die Herausgeber riesige Schritte gemacht. Seit einigen Tagen stellen sie eine digitale Version der täglichen Ausgabe (derzeit kostenlos) ins Netz:

HaModia - digital

Die Ausgabe kann man über die Website von HaModia hamodia.com erreichen. Hier kann man tagesaktuell die Ausgabe lesen und durchblättern. Ein kleines Fenster in die charejdische Welt.

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HaModia mit Website

HaModia (der Ansager), das Organ der charejdischen Welt (hatte ich sogar mal im Kurzabo, um meinen Horizont zu erweitern und versäume es nicht, eine aktuelle Ausgabe in Antwerpen zu kaufen) und als solches pflegt sie einen recht konservativen Stil und legte lange Zeit keinen Wert auf einen Internetauftritt. Vor allem, weil der Teile der charejdischen Gemeinschaft das Internet ohnehin nicht nutzen. Die Nachrichten richten sich in erster Linie auch an Charejdim und deshalb ist auch kein Zufall, dass keine Frauen in der Zeitung zu sehen sind. Nun sah ich aber zufällig, dass das Blatt einen passablen Internetauftritt erstellt hat. Wer also einen Blick in die Welt von HaModia werfen möchte, kann sich auf der Website umschauen:

In der aktuellen Ausgabe findet sich übrigens ein Artikel über Leipzig (hier zu finden).
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