Der neue Rabbiner von Aachen
Der neue Rabbiner von Aachen wird der alte Rabbiner von Bremen sein. Rabbiner Mordechai Bohrer wird die Stelle übernehmen. Er ist Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz.
Der neue Rabbiner von Aachen wird der alte Rabbiner von Bremen sein. Rabbiner Mordechai Bohrer wird die Stelle übernehmen. Er ist Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz.
1944 lebten im Nalibolki-Wald in Weißrussland mehr als tausende jüdische Menschen in einer autarken Kommune. Um sie herum töteten deutsche Truppen Juden. Es gab eine Schule, ein Krankenhaus, Handwerker, ja sogar eine Synagoge. Dieses kleine Dorf im Wald war das Werk der Bielski-Brüder Tuwia, Asael und Alexander Sisser. Sie führten Juden aus den umliegenden Ghettos in den Wald und führten von dort aus einen Partisanenkampf. Die Bauern und Müller aus dem Landkreis um die polnische Stadt Nowogródek (die heute zu Weißrussland gehört)....
Eine bunte Mischung aus dem linkesten Spektrum der Linken (wenn man das so formulieren kann) rief in Gelsenkirchen zu einer Demo gegen Israel Israels Aktion im Gazastreifen auf. An dem Aufruf beteiligten sich linke Lokalpolitiker Gelsenkirchens, wie etwa Mitglieder der MLPD, der LINKEN und der DKP (konnte man auch dem Flyer entnehmen). Gefolgt sind dem Aufruf junge Leute aus dem Libanon, aus der Türkei und vielleicht auch junge Palästinenser. Jede Gruppe schwenkte eine Fahne ihres Herkunftslandes, was eigentlich nichts mit einer Solidaritätskundgebung für die Bewohner des Gazastreifens zu tun hatte....
Alles über Gaza und Israel ist nicht Thema meines Eintrags hier, sondern von Lisa Goldmann in ihrem Blogeintrag Haniyeh and his Israeli sisters: wartime tales from Gaza and Israel. Sie dreht und wendet den Konflikt und beschreibt beide Seiten ohne ausschließlich schwarz oder weiß zu sehen: Which is probably why the Hamas leadership, holed up in cozy bunkers, thinks its a good strategy to keep launching rockets at Israel while the people of Gaza sit in the dark, terrified, freezing and hungry, not knowing when the next bomb or tank shell will come and where it will land, with nowhere to run and no way to protect their children....
Der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokraten meldete sich zu den jüngsten Ereignissen zu Wort: Der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist bestürzt über die Lage in Israel und im Gazastreifen. Das Leid der palästinensischen und israelischen Zivilbevölkerung ist eine menschliche Katastrophe und ein Rückschritt für alle, die auf einen dauerhaften Frieden in der Region trotz aller Rückschläge hoffen. Der Beschuss des israelischen Territoriums durch die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen muss unverzüglich und dauerhaft eingestellt werden, so dass das militärische Vorgehen Israels gegen die Hamas ein möglichst umgehendes Ende finden kann....
Der Tagesspiegel hat eine Karikatur zum Geschehen im Gazastreifen veröffentlicht und damit mehr Meinung kundgetan als durch einen längeren Artikel zum Thema. Ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte hier Wenn das in Deutschland konsensfähige, ja druckfähige Meinung ist, dann haben wir ein Stadium erreicht in dem wieder offen gehetzt werden darf.
Am 11. Januar 2009 wird in Berlin eine Solidaritätsdemonstration für Israel stattfinden. Sie richtet sich ausschließlich gegen den Terror (und mitnichten gegen das palästinensische Volk), sondern auch für Demokratie im Gazastreifen. Aufruf zur Solidaritätskundung mit Israel am 11. Januar 2009 von 12-15 Uhr Ort: Berlin. Breitscheidplatz/Wittenbergplatz. Bitte beachten Sie/ihr, dass sich der Veranstaltungsort noch ändern kann. Sobald die endgültigen Infos dazu feststehen, werden wir diese umgehend auf www.aviva-berlin.de und http://www.derberliton.de/ veröffentlichen....
In einem Kommentar zu meinem Beitrag »Den Militärschlag herbeigesehnt« wurde behauptet, der Beschuss mit Kassamrakten und Granaten habe nach einem Angriff Israels Ende November wieder angefangen. So ist es aber nicht. Bevor der einseitige Waffenstillstand ausgerufen wurde, wurden massenhaft Projektile auf israelisches Gebiet abgeschossen. Im Januar 2008 wollte Israel durch eine Blockade des Gazastreifens gegen den Beschuss vorgehen, der sich aber verstärkte. Am 19. Juni 2008 dann wurde die von Ägypten ausgehandelte sechsmonatige Waffenruhe in Kraft gesetzt....
Diese Überschrift eines Artikels von Mona Eltahawy, der in der ägyptischen Zeitung Daily News Egypt resümiert eigentlich, was ich in zahlreichen Diskussionen hier bereits schrieb. Israel und der Hass auf Israel ist nur Mittel zum Zweck und dient vor allem denjenigen, die den Hass schüren und eine Feindschaft aufrecht erhalten. Welchen Grund hätte Israel gehabt, den nächsten Abschnitt auf dem Weg zu einem palästinensischen Staat nicht zu gehen, wenn die Raketen nach einem Abzug der Siedler und der Armee aus Gaza nicht geflogen wären?...
Shalom Rav verweist in einem aktuellen Beitrag auf einen Zeitungsartikel von David Grossman in Haaretz. Dieser führt in gewisser Weise die Diskussion aus meinem vorherigen Beitrag über die Schuld der Hamas an der Eskalation (wie ich meine) fort. So plädiert Grossman für einen kühlen Kopf: After its severe strike on Gaza, Israel would do well to stop, turn to Hamas’ leaders and say: Until Saturday Israel held its fire in the face of thousands of Qassams from the Gaza Strip....