Gebete für Israeliten

Gebete für Israeliten war ein Buch, herausgegeben vom Kopenhagener Rabbiner Abraham Alexander Wolff. Seiner Darstellung nach, sollte es dazu beitragen, die Gräben zwischen dem liberalen und orthodoxen Judentum ein wenig zu verkleinern. So verfasste er einige deutschsprachige Gebete und Betrachtungen zu Texten aus dem Siddur - heute würde man vielleicht sagen Meditationen. Dazu zahlreiche deutschsprachige Gebete zu persönlichen Anlässen. 1856 schon erschien die dänische Ausgabe und erst später eine deutsche Übersetzung....

02 Feb. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zusammenfassung

Daniel Erk war so freundlich (wenn man das so sagen kann), die Beiträge aus den jüdischen Blogs nochmals zusammenzufassen (diesen hier oder hier und diesen hier. Oder hier, oder hier. Das hat er für den spreeblick getan. Viele Tage später. Aber als echter Experte ist er da sicher selber und vollkommen unabhängig drauf gestoßen… und benötigt deshalb keine Links zu anderen Bloggern…

02 Feb. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chumasch fürs Telefon

Siddurim für Mobiltelefone setzen sich langsam durch. Wer kurz auf das haptische Erlebnis einer gedruckten Ausgabe verzichten kann, der kann sich entsprechende Software kostenlos herunterladen (siehe hier) oder auch für Geld entsprechende Software erwerben. Gleiches gilt für den Chumasch. Auch dieser ist für Blackberry Telefone hier kostenlos erhältlich. Es gibt ihn mit Raschi, ohne Raschi oder auch mit englischer Übersetzung. Wie das ausschaut, kann man oben betrachten. Die Buchstaben sind recht kantig, dafür aber ganz gut zu erkennen....

27 Jan. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Opas Fotokiste ausmisten

Fotos aus der Zeit der Schoah, auf denen jüdische Gefangene von Angehörigen der Wehrmacht zu sehen sind, oft auch mit lächelnden Wehrmachtssoldaten sind nicht nur Bestandteile diverser Ausstellungen oder Büchern, sondern wohl auch vereinzelt Teil deutschen Familienerbes. Vergoldet wird dies dann bei den Auktionshäusern im Internet. Unter anderem bei ebay. Das führt dann zu Einträgen wie diesen: Foto mit polnischen Juden bei Zwangsarbeit! Diese tragen alle eine Armbinde und halten jeweils einen Spaten....

26 Jan. 2009 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Anne Frank - das Fotomotiv

Die Jüdische Allgemeine berichtet in der aktuellen Ausgabe über eine Wachsfigur bei Madame Tussauds in Berlin und die Reaktionen auf diese Figur. Die Figur ist in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum Berlin entstanden und soll wohl irgendwie den Gegenpol zu der Figur sein, der man schon einmal den Kopf abgerissen hat. Ich konnte schon wenig der Idee abgewinnen, dass man sich mit Hitler fotografieren lassen kann. Die Idee, dass Anne Frank jetzt Fotomotiv und Partner auf zahllosen Bildern sein wird, finde ich nicht über die Maßen gut....

23 Jan. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Patzen bei Plasberg

Total verdrängt hatte ich die Tatsache, dass die Sendung „Hart aber Fair” sich gestern Gaza widmete und den deutschen Reaktionen darauf. Viele Dinge wurden ja hier bereits vorweggenommen und viele Mechanismen angesprochen. Warum spricht niemand über das Elend in den palästinensischen Lagern im Libanon, warum wurde kein allgemeiner Aufruhr wegen Darfur gemacht? Nicht einmal wegen des Bosnienkrieges haben die Leute sich Gedanken gemacht, obwohl der nicht weit entfernt von Deutschland stattfand und streckenweise ja auch Gebiete betraf, in denen Deutsche ihren Urlaub verbrachten....

22 Jan. 2009 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Aktion im Ruhrgebiet

Ein fleißiger Kommentator und Leser dieses Blogs ist nicht nur ein Mann der Worte (hier im Blog und aus Profession), sondern auch jemand, der etwas tut. Es ist mir deshalb eine besondere Freude, seinen Veranstaltungshinweis für das Ruhrgebiet (einen Tag zu spät) hier weiterzureichen. Vom 19.01.09 bis 12.02.09 findet im KiJuKuMa in der Lothringerstr. 36 c die Veranstaltungsreihe" Yemej HaShoah, Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassimus & Gewalt" statt....

20 Jan. 2009 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

In Berlin: Antisemitismusbekämpfung in Berlin und Deutschland

Angesichts der aktuellen Entwicklungen dürfte die Veranstaltung einen Nerv treffen: Neue Strategien gegen ein altes Phänomen: Antisemitismusbekämpfung in Berlin und Deutschland Am Mittwoch, den 28. Januar 2009 17.30 – 19.00 Uhr Centrum Judaicum (Grosser Saal) Oranienburger Strasse 28-30 10117 Berlin Wieder mal macht sich unter jüdischen Menschen in Deutschland die Verunsicherung breit: Vor dem Hintergrund der Zuspitzung des Nahostkonflikts fallen wieder antisemitische Äußerungen, auf Berliner Strassen werden judenfeindliche Parolen skandiert, jüdische Menschen und sogar das Wachpersonal vor jüdischen Einrichtungen werden zur Zielscheibe tätlicher Angriffe....

19 Jan. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Israelische Fahne nun verboten

jedenfalls hält man sich die Option offen… In den Kommentaren hier wurde auf eine Kundgebung hingewiesen, die am Wochenende in Duisburg stattfinden soll. Sie findet dort statt, weil auch dort wieder eine Demonstration gegen den Krieg angemeldet wurde. Am Wochenende zuvor ist daraus ja eine Demonstration gegen Israel im Allgemeinen und Juden im Allgemeinen geworden (Siehe auch: Antisemitismus ist kein Symptom des Konflikts). Nachdem in Duisburg die Polizei ein eher schlechtes Bild machte, setzt sie nun für die Kundgebung gegen Antisemitismus und für Israel einen drauf....

16 Jan. 2009 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Antisemitismus ist kein Symptom des Konflikts

In Israel ist man schon wieder einen Schritt weiter. Am Montag beteten in Haifa Mitglieder der liberalen Or Chadash Gemeinde mit Katholiken und Muslimen gemeinsam für den Frieden. Reform Judaism berichtete darüber hier. In Deutschland ist die Situation dagegen am Wochenende vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Es waren zahlreiche Demonstrationen gegen den Einsatz israelischen Militärs angemeldet und aus vielen Orten wurde berichtet, dass ein Mob antisemitische Parolen grölte, dass die Flaggen verfassungsfeindlicher Organisationen gezeigt wurden oder das die Wut des Mobs nur durch Nachgeben seitens der Polizei im Zaum gehalten werden konnte....

14 Jan. 2009 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]