Archaische Tötungsbefehle

Es ist die allgemeine Menschenverachtung des israelischen Judentums gegenüber nichtjüdischen Menschen, speziell gegenüber arabischen, die für Israel keine Menschen im vollen Sinne sind. Es ist der Geist des überwundenen westlichen Nationalismus und Kolonialismus, der den Zionismus bestimmt und heute noch in Israel seine Blüten treibt. Er wird verstärkt durch archaische Tötungsbefehle gegenüber Nicht-Israeliten in der Hebräischen Bibel. Peter Bingel, evangelischer Theologe (hier) Das Zitat stammt aus der Zeitung der Arbeitsgemeinschaft Völkerrecht und Menschenrechte in Palästina und Israel e....

26 Jan. 2015 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schnee

von Marius*86 (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons Schnee führt dazu, dass man im Winter zu spät zur Arbeit kommt und im Winterurlaub dafür, dass man ein wenig Spaß damit hat. Man könnte Schneemänner bauen oder Schneebälle formen. Aus Schneeballschlachten haben die Japaner übrigens eine eigene Sportart gemacht: Yukigassen. Doch Schnee liegt nicht nur herum, stört, dient als Spielzeug und sieht sehr, sehr weiß aus, sondern er verändert die Umwelt in einer Art und Weise, die aus halachischer Sicht nicht so sehr uninteressant ist: Wer sich im Schnee bewegt, hinterlässt Spuren....

22 Jan. 2015 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Siedleralltag

Morgens sehr früh aufstehen. Schon vor Sonnenaufgang ein paar Palästinenser ärgern. Dann Frühstück. Die Frühstückseier hat man – natürlich – den palästinensischen Nachbarn weggenommen. Dann arbeiten, oder besser, die Arbeit der – wir ahnen es schon – »Hilfskräfte« beaufsichtigen. Die bauen neue Häuser auf ihrem eigenen Land für neue Siedler, die neue Hilfskräfte verpflichten die neue Häuser bauen und so weiter. Dann Schießtraining und Wasser vom Jordan abzapfen. So sähe der Tag der »Siedler« aus (oder schlimmer), wenn man eine kleine Umfrage im deutschsprachigen Internet (oder vielleicht sogar auf der Straße) machen würde....

21 Jan. 2015 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Marche Du 11 Janvier

Viele Worte muss man nicht verlieren. Die Franzosen gedachten heute in Paris und vielen anderen Städten allen Opfern des Terrors in Paris. Das schloss das Gedenken an die jüdischen Opfer mit ein und doch war es für die Juden Frankreichs fast schon zu spät. Sechs Juden starben nun in Paris. Zwei bei Charlie Hebdo und vier bei der Geiselnahme im koscheren Supermarkt. Eine Tatsache, die in Deutschland nahezu unbeachtet blieb....

11 Jan. 2015 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Abrissbirnen, Desillusionen und der SPIEGEL

Matthias Schulz schreibt regelmäßig für den SPIEGEL über Religion. In der Regel bekommt er ein Titelthema zum Jahresende. Und das beschäftigt sich vorwiegend mit der Dekonstruktion von Religion, genauer gesagt des Judentums und des Christentums. Damit lag er oft komplett daneben. Selbst die Autoren, auf die er sich berief, widersprachen ihm und seiner recht eigenwilligen Exegese der Texte, die sie geschrieben haben. So versucht Schulz folgendes seit Jahren zu zeigen:...

24 Dez. 2014 · 6 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eisiger Wind

Die Anzahl der Toten ist erschreckend. In Syrien, im Irak, im Jemen auch noch immer. Im offiziellen Deutschland ist von Solidarität die Rede, davon, dass man da eigentlich helfen müsse. Das ist tatsächlich so. Man muss helfen. Das ist keine Floskel. Im inoffiziellen Deutschland ist davon nicht die Rede. Klar, man will irgendwie helfen, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür, nicht in der eigenen Stadt und am besten gar nicht im eigenen Bundesland....

18 Dez. 2014 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Megille von Chanukkah

Holzschnitt: Chanukkah, aus einem Frankfurter Minhagim Buch Eine Megille für oder von Chanukka? Ja. Die gibt es! Für die aktuelle Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen (Text hier vollständig verfügbar) habe ich kurz zusammengefasst, dass es vor langer Zeit in einigen Teilen Europas den Brauch gab, eine Megillah für Chanukkah zu lesen. Leider ist das nahezu vollständig untergegangen. Wer hineinschauen möchte, in die Megillah, kann sie hier herunterladen (und weiterverbreiten), oder die deutsche Übersetzung online lesen....

15 Dez. 2014 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Doch Vertrauen in Frankfurt?

Alles koscher. Alles in Ordnung. Mit dem Urteil eines »externen« Rabbinatsgerichtes kommt etwas Dynamik um die Sache mit dem Skandal um koscheres Fleisch in Frankfurt (am Main). Ein Rabbinatsgericht (mit eher charedischem Schwerpunkt) kam zu anderen Schlüssen als die Justiz und die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschlands. Rabbiner Jirmijahu Kohen vom Bejt Din Paris, Rabbiner Jehuda Rabinovitz, Rabbiner Meir Sirota und Rabbiner Mosche Nidam (Gesandter des sefardischen Oberrabbinats) kamen nach Frankfurt um Zeugen zu befragen und eine Entscheidung zu fällen: Ist das Fleisch koscher gewesen, oder nicht?...

10 Dez. 2014 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Undifferenziertheit ist gefragt

Das ist schon kein Trend mehr, dass ist schon der Normalzustand geworden: Undifferenziertheit. Immer mehr Menschen sind nicht mehr in der Lage, einer Situation oder einer Person mehr als eine Eigenschaft zuzuordnen. Offensichtliche Folge dieses Phänomens ist das öffentliche Hypen und Feiern von Menschen, die vielleicht kurz danach mit Häme und Spott überzogen werden. Von anderen wird die gleiche Person dann aber genau umgekehrt betrachtet: Ausschließlich mit Häme und Spott. Die entsprechende Person kann nichts gutes bewirkt haben....

08 Dez. 2014 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Intifada in Frankreich

Die Juden Frankreichs kommen nicht zur Ruhe. Eine fortwährende Intifada gegen diese (noch) recht große Gemeinde, ist an Brutalität kaum zu überbieten. Der furchtbare Überfall von Créteil am 4. Dezember ist nur einer von vielen Fällen. Ein junges, orthodoxes, Paar wurde in der eigenen Wohnung in Créteil überfallen, ausgeraubt und die Frau vergewaltigt. Die beiden Haupttäter hatten schon im November einen alten Mann (ebenfalls jüdisch) auf der Straße zusammengeschlagen. In diesem Vorort von Paris leben relativ viele Juden und so hat der antisemitische Mob ein leichtes Ziel....

05 Dez. 2014 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]