Ein SPD-Stadtrat dreht durch...

Zunächst einmal wieder: Einen Dank an Daniel und sein Blog, der die Story in englischer Sprache begleitet… Zur Geschichte und um nicht lange spannend zu machen:. Der Münchner SPD-Stadtrat Thomas Lange soll Münchner Gastwirten, der jüdischen Familie Zeldman, im Juli vorgehalten haben: “Wir sind hier nicht in Israel, wo man mit Panzern und Schusswaffen Probleme löst. Die Juden kriegen den Hals nicht voll, die wollen nichts bezahlen.” Selbiger Stadtrat erklärt wenig später dann:...

13 Sept. 2005 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ajin tachat Ajin??

“Ajin tachat Ajin” ~ “Auge für Auge” (Schemot 21:24) das wohl bekannteste Zitat aus der Torah, auf das gerne von Antisemiten und Antizionisten zurückgegriffen wird, wurde von selbsternannten kritischen Berichterstattern verwendet, um die Politik des Staates Israel zu beschreiben. Welcher Staat tatsächlich demokratisch und friedlich handelt, berichtet die Jerusalem Post (Artikel hier) unter dem Titel: Fearing retaliation, police beef up security around mosques. In Israel werden Moscheen also nicht nur “nicht zerstört”, sondern sogar beschützt… Sehr wohl ist sich die PA-Führung im klaren darüber, welche Emotionen bei der jüdischen Bevölkerng Israels ausgelöst werden, wenn sie Synagogen brennen sieht - in der Galut wird das nicht aussehen und möglicherweise nimmt man einen buchstäblichen “Flächenbrand” gerne in Kauf....

12 Sept. 2005 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Synagogen in Gaza angezündet

Wie Ha’aretz ???? (Bericht hier) als eine der ersten Quellen berichtete, werden die zurückgelassenen Synagogen nun vom palästinensischen Mob angesteckt und zerstört. In der Nacht brannte die Synagoge von Neve Dekalim. Zuvor hatte sich die israelische Regierung an die PA gewandt, mit der Bitte die Synagogen nicht zu zerstören; man brachte sogar Schilder in arabischer und englischer Sprache an, auf denen zu lesen war: “Holy Place”. Man duldet also auf seinem Grund keine Synagogen - nichts jüdisches mehr....

12 Sept. 2005 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbi Ovadia Josef

Der sefardische Rabbiner Ovadia Josef ist sich sicher, wer eigentlich an der Flut in den USA Schuld ist: Bush wird für seine Unterstützung der Siedlungs-Räumung bestraft und die Menschen hätten nicht genügend Torah gelernt… “It was God’s retribution. God does not shortchange anyone,” Yosef said during his weekly sermon on Tuesday. His comments were broadcast on Channel 10 TV on Wednesday. Yosef also said recent natural disasters were the result of a lack of Torah study and that Katrina’s victims suffered “because they have no God,” singling out black people....

08 Sept. 2005 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

The International Jewish CookBook

Offenbar gibt es ein Projekt namens “The Historic American Cookbook Project”; in dessen Rahmen wurde nun auch das “Jewish CookBook” von Florence Kreisler Greenbaum veröffentlicht (1600 Rezepte). Es liegt als pdf-Reproduktion, als html-Text, als XML-Text und in Form von Einzelbildern der Seiten vor: It contains 1600 recipes “According to the Jewish Dietary Laws with the Rules for Kashering.” It is thus a kosher cookbook, containing recipes from America, Austria, Germany, Russia, France, Roumania, Poland, Turkey and most other Western countries....

08 Sept. 2005 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nordrhein-Westfalen fördert Kultur des Judentums - ach ja?

Zwei neue Dokumentarausstellungen sollen in Nordrhein-Westfalen über Geschichte und Kultur des Judentums in Deutschland informieren. In der Alten Synagoge von Essen werden in Kürze alle Aspekte des jüdischen Lebens in Alltag und Religion beleuchtet. Welt: Nordrhein-Westfalen fördert Kultur des Judentums Jüdisches Leben in der Synagoge Essen? Als man im Jahre 2002 frug, ob es möglich sei, einen Nebenraum der Synagoge für jüdische G-ttesdienste zu nutzen (Vorbild Berlin), reagierte man ablehnend....

06 Sept. 2005 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neu: Jüdische Zeitung

Welch Überraschung erwartete mich am Freitag im Briefkasten! Eine neue jüdische Zeitung, die auch genau diesen Namen trägt: “Jüdische Zeitung”… Die Zeitung ist offenbar die deutsche Version der “Jevrejskaja Gazeta”, der mittlerweile wohl einflussreichsten jüdischen Zeitung in Deutschland, weil sie in russischer Sprache erscheint und so einen Großteil der Gemeindemitglieder erreicht. Die Berichterstattung der russischen Ausgabe hat keine religiöse Präferenz, sie berichtet gleichermassen über das orthodoxe Judentum (insbesondere Lubavitch) wie über die liberalen Gemeinden in Deutschland , Rußland und Israel....

05 Sept. 2005 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schabbat Schalom!!

Ein Rabbiner öffnet eines Morgens seine Post. In einem Umschlag liegt nur ein Zettel auf dem “Schmock” steht. Nach dem nächsten Kabbalat Schabbat machte der Rabbiner folgende Ankündigung: “Es gibt in unserer Gemeinde viele Menschen die mir Briefe schreiben und vergessen sie zu unterschreiben. Oftmals vergessen Sie einfach Ihren Namen. In der letzten Woche erhielt ich jedoch einen Brief von jemandem der zwar unterzeichnet hat, aber vergessen hat einen Brief zu schreiben…....

02 Sept. 2005 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Musik: Regina Spektor

Es ist eine Art Tradition geworden, an dieser Stelle regelmässig über jüdische Musiker zu berichten - sie müssen aber nicht zwangsläufig auch jüdische Musik machen… Diese Tradition soll natürlich beibehalten werden und so weise ich gerne auf die Homepage von Regina Spektor hin. In Russland (Moskau) 1980 geboren, über Österreich und Italien mit 9 nach New York gegangen, übt sie dort zunächst in einer Synagoge Klavierspielen und lernt dann aber zufällig eine Musikproffesortin kennen und macht dort nun Anti-Folk....

30 Aug. 2005 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Gut Schabbes...

Rabbi Feldmann hat eine neue Stelle in einer großen Gemeinde. Sein erster Schabbatg-ttesdienst mit der Gemeinde geht gut voran, bis sie zum Schma kommen. Eine Hälfte der Beter steht auf, die andere Hälfte setzt sich hin und diejenigen die stehen, schreien die sitzenden an sie mögen doch aufstehen. Die Sitzenden schreien wiederum die Stehenden an, sie mögen sich doch hinsetzen. Ein unglaublicher Tumult. Danach ist es wieder ruhig. An den folgenden Schabbatot wiederholt sich das Spiel immer wieder....

26 Aug. 2005 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]