Unverkrampfter Umgang mit der Vergangenheit

Manchmal wäre ein wenig Befangenheit mit Geschichte durchaus angebracht. Die japanische Werbeagenur Dentsu hat für ein asiatisches Restaurant in Jakarta nämlich folgende Werbung veröffentlicht (anklicken um es größer zu sehen):

21 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Und was kommt nach der Waffenruhe? fragt sich Natan Sznaider

In der Neuen Zürcher Zeitung fragt sich Natan Sznaider, was nach der Waffenruhe passieren könnte und frühstückt, ganz nebenher, die großen Mißverständnisse und Fehlannahmen um diesen Krieg herum weg: Jede Seite will etwas - oft sogar dasselbe -, und meist geht es dabei um umstrittenes Territorium. Jede Seite benutzt den Krieg, um ihre Positionen zu stärken, und am Ende einigt man sich. Aus diesem alten europäischen Verständnis des Krieges stammen der Begriff der Verhältnismässigkeit und die Regeln der fairen Kriegsführung, die so wichtig für gültiges Völkerrecht sind....

18 Aug. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ein Waffenstillstand auf Dauer?

Gut für die Soldaten der Tzahal, dass sie endlich nach Hause können und nicht mehr ihr Leben riskieren müssen. Von einem plötzlichen Ausbruch des Friedens kann man wohl kaum sprechen. Die Hisbollah jedenfalls wartet auf den Abzug der Israelis und hat sich schon jetzt auf einen Kopromiss mit der libanesischen Regierung geeinigt: Laut AlHayat handelt es sich bei der derzeit abzeichnenden Kompromissformel zwischen der libanesischen Regierung und der Hisbollah um den Vorschlag, dass die Organisation weiterhin südlich des Litani-Flusses bewaffnet bleibt, die Mitglieder der Organisation jedoch die Waffen verstecken werden....

16 Aug. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Siddur-Layout

Auf dem Markt gibt es eine große große Anzahl von verschiedenen Siddurim mit Übersetzungen in den verschiedensten Sprachen und Ausführungen. Die dominanteste Kraft sind die ArtScroll-Siddurim, die auch den „neuen” deutschsprachigen Siddur Schma Kolejnu ganz offensichtlich sehr beeinflußt haben. Diese habe ich bisher immer als schön empfunden und ich komme in der Regel gut mit ihnen zurecht. Sie sind die moderne Version derjenigen Siddurim die älteren Datums sind und die ebenfalls in meinem Bücherregal stehen....

15 Aug. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kiel aus der Union ausgetreten

Es gibt Veränderungen die einen nicht überraschen, weil sie den Zustand hergestellt haben, den man eigentlich annahm: Der Austritt der Gemeinde Kiel aus der Union war so eine Veränderung. Mir war völlig klar, dass die Gemeinde keine orthodoxe war bzw. ist und dass man mit der Union zu tun hat. Klar war mir aber nicht, dass diese Gemeinde tatsächlich Mitglied war. Dennoch erreichte mich diese Information aus gut unterrichteten Quellen… Man bleibt also dynamisch, einige Gemeinden treten ein, andere treten aus (siehe hier zum Beispiel Hildesheim, eine Gemeinde die ebenfalls austrat)....

14 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Brief von Rolf Verleger

Ob wir es schaffen, eine Kultur der lebendigen Diskussion zu erhalten? Jetzt stieg Rolf Verleger aus Schleswig-Holstein mit einem provokanten Brief in eine Diskussion ein: Sehr verehrte Frau Präsidentin Knobloch, sehr geschätzter Herr Prof. Dr. Korn, sehr geschätzter Herr Dr. Graumann, Sie haben in den letzten Tagen öffentlich Partei für die militärischen Maßnahmen der israelischen Regierung gegen den Libanon ergriffen. Dazu kann und will ich nicht schweigen. Es ist mir selbstverständlich klar, dass Sie damit die Mehrheitsmeinung der Juden in Deutschland ausdrücken....

09 Aug. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Empör Dich mal...

Die Menschen brauchen keinen Grund sich über Israel aufzuregen, nur einen Anlass. Nun nutzen immer mehr selbstberufene Hüter der Menschlichkeit und Moral ihre publizistischen Mittel um mal richtig vom Leder ziehen zu können. So auch ein Mitarbeiter des Portals MVRegio. Der Mitarbeiter des Portals hat einen offenen Brief an den Zentralrat der Juden in Deutschland geschrieben. Da dürfen auch mal unwahre Fakten genannt werden: Zu Recht machen die Juden den Deutschen zum Vorwurf,während des Nazi-Regimes aus Feigheit weggeschaut zu habn....

07 Aug. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Lieber keine jüdischen Sachen mehr...

Zuerst habe ich es hier ungläubig gelesen: Avitall Gerstetter darf in Trier keine jüdischen Lieder singen! Warum: Wegen des Krieges Israels gegen die Hisbollah! So findet die poitical correctness einmal wieder einen sehr sehr bedenklichen Ausdruck. Die taz berichtete sehr ausführlich darüber und gibt auch die Absage wieder: Die Tuchfabrik Trier e.V. ist laut Satzung politisch und weltanschaulich neutral. Die momentanen Kämpfe in Israel und dem Libanon sprechen eine andere Sprache....

06 Aug. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schämt Euch!!

Zu Tischa BeAw sind wir uns der Fragilität des jüdischen Staates besonders bewußt und schauen zurück auf eine lange Kette schlimmer Ereignisse und Vorkommnisse in der jüdischen Geschichte. Gerade jetzt erscheint in der taz ein Artikel mit dem Titel „Schämt Euch”, den ich für sehr lesenswert halte. Josef Reich hat sich die Mühe gemacht die Dinge zu hinterfragen: In die deutsche Berichterstattung über den Krieg im Nahen Osten hat sich die seltsame Meinung eingeschlichen, Israel müsse sich für seine “unverhältnismäßige” Aggression schämen - ein Unsinn Dass die Israelis sich schämen sollten, meinen auch die meisten deutschen Nachrichtenmoderatoren und Journalisten....

03 Aug. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Demos und Frieden

Es erscheint absurd zu sein, dass da Menschen scheinbar für den Frieden demonstrieren, gleichzeitig aber skandieren sie wünschen Israel den Tod. In den Nachrichten wurde das freilich nicht gezeigt, aber bei „Jüdisches Berlin” wurde genau das schon am Sonntag angemerkt: Das Regionalfernsehen war da schon genauer und ließ in der Abendschau wissen, daß anti-israelische Parolen gebrüllt wurden und “Tod Israel” skandiert wurde. von hier Bevor ich das wieder vergesse: Die Mutterseite des Jüdisches Berlin-Blogs ist die Seite „Jüdisches Berlin”....

02 Aug. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]