Schluß mit lustig?

In der vergangenen Woche hat das Europäische Zentrum für Antiziganismusforschung Strafanzeige gegen den britischen Juden Sasha Baron Cohen gestellt. Das Zentrum wirft ihm Volksverhetzung und Aufruf zur Gewalt gegen Sinti und Roma. Auslöser ist sein neuer Film über sein alter ego Borat. In diesem besucht der fiktive kasachische „Journalist” Borat die USA und unterhält sich mit Menschen die nicht ausgedacht sind: Mit ganz normalen US-Amerikanern, Supermarktmitarbeitern, Polizisten und aber auch Politikern....

22 Okt. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Auch geschafft...

Nun haben auch die Muslime bald diesen feierlichen Monat „geschafft” und so möchte ich mir den entsprechenden Feiertagsgruß zu eigen machen (den ich natürlich nicht selber formuliert habe - mein Dank gilt hier der israelischen Botschaft): Herzlichen Glückwunsch allen Muslimen anlässlich „Id al-Fitr“ in der Hoffnung, dass dieses Fest der Beginn eines besseren und ruhigen Lebens voll Glück und Wohlstand sein wird und dass Frieden herrschen wird zwischen den Völkern. Frohes Fest!...

20 Okt. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Was da (hier) vorgeht

Dieser Beitrag ist praktisch eine Fortsetzung des Artikels „Was geht da vor?” in der ich die seltsamen Verhältnisse im Beste-Freunde-Land Russland in dem politische Morde irgendwie an der Tagesordnung zu sein scheinen. Journalisten bewegen sich auf ganz dünnem Eis und riskieren mit jedem geschriebenen Wort ihr Leben. Gestern traf es einen Itar-Tass Mitarbeiter: Anatoli Woronin sei tot in seinem Appartement in Moskau gefunden worden, meldete Itar-Tass unter Berufung auf Kreise der Moskauer Generalstaatsanwaltschaft....

17 Okt. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nach Sukkot

Fast hätte ich geschrieben, meine Heimatgemeinde macht es einem leicht, Sukkot nicht dort zu verbringen, aber das wäre ja böse! Es wäre unangemessen, darüber zu schreiben, dass es keine Hoschanot am vorvergangenen Schabbes gab, weil der Vorsitzende auf die Uhr tippte und „Ejn Kelohejnu” schrie und der Vorbeter also folgen musste. Es wäre nicht gut zu erwähnen, dass es keine Sukkah gab - also schreibe ich nicht darüber, sondern schreibe darüber, dass man diese schönen warmen Tage für einen Urlaub an der niederländischen Nordseeküste perfekt nutzen konnte!...

15 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Aufgemerkt!

In jeder Woche erhalte ich im Durchschnitt zwei Mails die nach der genauen Stelle im Talmud fragen, unter der die Fragenden folgendes Zitat finden können: Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. Langsam ist es also Zeit, darauf zu reagieren!...

10 Okt. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Was geht da vor?

Liebe Menschenfreunde und liebe Gutmenschen, als der Libanonkrieg ausbrach, habt Ihr Euch zusammengrottet, habt gemeinsam e-mails geschrieben und Euch über die israelische Politik, das Weltjudentum und überhaupt die Unterwanderung der westlichen Welt durch Juden, ausgekotzt. Die Reaktionen Israels seien übertrieben, Israel ein Unrechtsstaat und überhaupt habe man Solidarität mit den Schwachen dieser Welt. Vereinzelte deutsche Politiker stimmten mit ein in diesen Chor der Gutmeinenden. Nun geht einem kleinen Land tatsächlich an den Kragen und Ihr schaut lieber weg....

09 Okt. 2006 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Von Jom Kippur nach Tibet

Der Tag nach Jom Kippur sollte grundsätzlich ein freier Tag sein, damit man sich von den emotional aufwühlenden Tagen erholen kann…obwohl Jom Kippur außerhalb der Synagoge ja normaler Werktag war, habe ich davon nahezu nichts mitbekommen. Nur in der kurzen Pause zwischen Mussaf und Minchah. Der freie Dienstag wurde so dann auch für „Rekreation” genutzt und den Besuch der Ausstellung „Tibet - Klöster öffnen ihre Schatzkammern” die rund 150 Exponate, meist alte religiöse Kunstwerke aus tibetischen Klöstern zeigt und das erstmalig ausserhalb des Landes....

04 Okt. 2006 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

So ist das gedacht...

Wie würde Franz Beckenbauer sagen? „So hat sich der lieber G-tt die Welt vorgestellt”. Jewschool berichtet über ein gemeinsames Fastenbrechen von Juden und Muslimen (Ramadan und Tzom Gedalja - zum Zusammenfallen von Rosch haSchanah und Ramadan hier: „Schanah Tovah und Ramadan Mubarak”), das Mut macht und ein gutes Beispiel ist: It was a unique event, first in that it marked an unusual instance in which a Jewish and Muslim fast fell upon the same day, and secondly, because it was a wonderful opportunity for we of divergent ethnicities and faiths to come together and share our cultures, stories, laughter, and above all else, a meal!...

29 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Nicht verpassen: Heeb Magazine Nummer 11

Diesmal ist es die „Food Issue”. Inhaltsverzeichnis hier. The Best Fifty Foods in the Whole Wide World gibt es auch online, von denen nicht alle wirklich koscher sind…

27 Sept. 2006 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unetane Tokef

Wie die Prüfung der Herde durch den Hirten. So wie er sie ziehen lässt unter seinem Stabe, so lässt Du ziehen, und zählst und prüfst. Du wägst die Seele jedes Lebewesens und bestimmst die Enden all Deiner Geschöpfe - und schreibst nieder das Maß ihres Urteils. Am Neujahrstag wird es geschrieben und am Versöhnungstag besiegelt, wieviele vergehen und wieviele entstehen, wer leben wird und wer sterben, wer an sein Ende gelangt und wer nicht an sein Ende gelangt....

25 Sept. 2006 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]