BaJamim hahem baZman haze - Purim übertragen

Uri Orbach überträgt die heuten Verhältnisse in Israel (und im Judentum eigentlich überhaupt) auf die politische Konstellation der Purimgeschichte. Das ist nicht nur ein amüsanter Versuch, sondern auch eine lehrreiche Lektion für alle Gruppierungen, die dort genannt werden. Orbach betrachtet nämlich, wie sich die einzelnen Parteien angesichts der Katastrophe verhalten würden und das bildet in groben Zügen ja auch ab, wie groß die Meinungsverschiedenheit zur Iranfrage ist und wie man mit Hamandinedschad umgehen soll(te)....

05 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ohne rote Kuh?!

Halachische Experten an die Front! Wie ich gestern las, plant der neue Sanhedrin (für wen ist der verbindlich? Wer hat dafür gewählt? Hier ist eine Liste der Entscheidungen) ein Korban-Pessach, ein Pessachopfer in Jeruschalajim (wohl als Korbanot Tzibur??) darzubringen… so berichtete Ha’aretz gestern: The present-day Sanhedrin Court decided Tuesday to purchase a herd of sheep for ritual sacrifice at the site of the Temple on the eve of Passover, conditions on the Temple Mount permitting....

01 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Das Judentum und das Internet

Das ist hier, in diesem Blog, natürlich irgendwie stets ein Thema- doch die Frage, ob all die Technologien auch Nutzen für die Weiterentwicklung des Judentums bringen, ist eine andere und einen Beitrag dazu findet man in der morgen (1.März 2007) erscheinenden Jüdischen Allgemeinen. Im Innenteil (Seite 9) ist auch ein Bericht über das so gehypte Second Life. Erst im Dezember meldete heise zwei Millionen Mitglieder, was natürlich nicht beduetet, dass auch tatsächlich zwei Millionen Menschen gleichzeitig aktiv sind....

28 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schon morgen... im Ruhrgebiet

Jerusalem – Wiege des Friedens oder Quelle des Kriegs? Vortrag von Dr. Gil Yaron Mittwoch , 28. Februar – 20.00 Uhr VHS Duisburg -Am König-Heinrich-Platz Vortragssaal - Eintritt frei Jerusalem, eine heilige Stadt mit ambivalenter Geschichte. Keine andere Stadt ruft derart viele Assoziationen und Emotionen hervor. Keine andre Stadt verfügt über eine derartige Omnipräsenz im historischen, religiösen und politischen Bewusstsein. Die zentrale Rolle, die Jerusalem für die drei monotheistischen Weltreligionen einnimmt, spiegelt sich auch in der zentralen religiösen und damit verbundenen politischen Bedeutung wider, die die Stadt seit 3000 Jahren innehat....

27 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Henryk Broder meets Arjeh Friedmann

Im „Achse des Guten”-Blog schildert Henryk Broder seinen Aufprall auf Arjeh Friedmann, antizionistischer Neturei-Karta-„Rabbiner” in Wien, der auch schon Achmadiendschad die Hand schütteln durfte, bzw. ihm um den Hals fallen durfte… Henryk Broder wundert sich wohl ein wenig darüber, dass Friedmann kein Hebräisch kann, dabei hat man bei der Neturei Karta wohl aus der Not eine Tugend gemacht und weigert sich Hebräisch als profane Sprache zu verwenden (ich unterstelle, Broder wußte das und es war „Absicht”):...

23 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

In Polen meint man...

… „Juden sind Fremdkörper in Europa”. Natürlich meinen das nicht alle Polen, aber erstens ist das eine plakative Überschrift für diesen Beitrag und zweitens die Meinung des polnischen Politikers Professor Maciej Giertych, so berichtet das Schweizer Magazin tachles: Maciej Giertych, ein einflussreiches rechtsextremes Mitglied der nationalistisch-katholischen Liga der polnischen Familien, veröffentlichte sein Werk unter dem Titel «Zivilisation im Krieg in Europa» in Strassburg, dem Sitz des Europaparlaments. Giertychs Sohn Roman, polnischer Erziehungs- und stellvertretender Premierminister, ist heute Chef der Liga, die sich seit Jahren gegen das Image wehren muss, eine antisemitische Vereinigung zu sein....

23 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chabad.org auf Deutsch

Wenn man über Outreach sprach - sofern man das in Deutschland überhaupt gemacht hat- so sprach man in der Vergangenheit in der Regel von Chabad. Heute haben viele andere Strömungen auch einige Outreachprogramme, man kann aber behaupten, Chabad war ein Vorreiter. Wollte man sich in der „Frühzeit” des Internets über Judentum informieren, so landete man bestimmt bald auf einer Internetpräsenz von Chabad (später auch von Aish haTorah). Zunächst in englischer Sprache, dann vieles auf Russisch und wenig auf Deutsch....

22 Feb. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Debatten und Nichtdebatten

Im August 2006 gab es den Ansatz einer Diskussion um die israelische Politik in Deutschland. Nun ging dieser offene Brief selbst einigen Unterstützern der israelischen Friedensbewegung etwas zu hart ins Gericht und ohnehin ging der Zentralrat sehr hart mit ihm ins Gericht ohne dass es tatsächlich eine inhaltliche Diskussion irgendwo und irgendwann gegeben hätte. Auf der Internetseite zur „Berliner Erklärung” kann man sich den Stand der Resolution anschauen. Das wäre unproblmatisch und ein lebendiger Diskurs wäre fein, wenn er nicht in die nichtjüdische Öffentlichkeit hinausgetragen werden würde....

20 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Shulshopper online!

Shulshopper ist ein interessantes Internetprojekt und irgendwie die Fortführung des Kehille-Tests mit demokratischen Mitteln: Jeder Nutzer der Seite kann seine oder eine andere jüdische Gemeinde oder Gruppe anlegen und andere Nutzer können diese bewerten. Zudem kann man sehen, welche Mitglieder der Seite zu welcher Gemeinde gehören. Welche Ausrichtung hat die Gemeinde? Welcher Dachorganisation gehört sie an? Gelistet werden Gruppen und Gemeinde jeder Ausrichtung, eigentlich ohne geographische Grenzen, obwohl der Fokus bisher natürlich auf den USA und Israel liegt....

18 Feb. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ritualmordlegenden sind immer en vogue

Ritualmordlegenden sind immer aktuell, ganz gleich, wie weit die Rationalisierung unserer Gesellschaft voranschreitet. So liest man heute im Blog von Clemens Wergin, in Italien habe man gerade eine alte Legende dieser Art wieder aufgewärmt. Es geht um Simon von Trient. Eine Legende, die das »Ökumenische Heiligenlexikon« so umschreibt: Die Geschichte des Simon ist die Übelste der im blutigen Antisemitismus jener Zeit verbreiteten Horrorgeschichten über „jüdische Ritualmorde“, die die Begründung für grausame Verfolgungen von Juden bildeten....

15 Feb. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]