Zions Erben

Wolfgang Büscher reiste durch Israel und verfasste für das Dossier der ZEIT(leider wohl noch nicht online verfügbar) einen ausführlicheren Reisebericht: Nicht sensationslüsternd, sondern jeweils auf einen bestimmten Ausschnitt der israelischen Gesellschaft fokussierten Teil bezugnehmend, durchschneidet er die Demographie Israels und zeigt jeweils einen Ausschnitt. Nicht Besetzer und Besetzte, nicht Mitleid und Hass, sondern viel mehr Menschen in ihren jeweiligen Umgebungen, Verpflichtungen und Sichtweisen. Für viele, die englisch- und deutschsprachige Blogs aus Israelvielleicht nichts neues, für diejenigen, die nicht diese Sichtweise einnehmen können, sind Figuren außerhalb der medialen Stereotypen (je nach politischem Gusto) vielleicht sogar überfordernd und so ist man vielleicht versucht, sich eine Identifikationsfigur zu suchen „Das ist meine Meinung” oder „So sollte es sein” sagen wollend....

06 Apr. 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Chag Pessach Sameach! ?? ??? ???

?? ??? ??? allen Leserinnen und Lesern! In diesem Jahr poste ich nicht erneut das Bild der jungen Dame, die nichts anderes am Körper hat, als eine einzige Mazze - obwohl dieses Bild unstreitig zu den beliebtesten dieses Blogs gehört… Vielmehr harre ich der Berichte vom Korban Pessach, das nun heute irgendwann stattfinden soll und verweise Euch auf eine interessante Auslassung in den Tfillot für die „Pilgerfeste”: Im Schacharit von Pessach (und den anderen Pilgerfesten) begegnen wir den 13 Eigenschaften G-ttes, den schlosch essre Middot (Exodus 34, 6-7)....

02 Apr. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Post aus Iran

… so betitelt die Titanic ihre Beiträge zur Berichterstattung über die Gefangennahme der britischen Soldaten durch iranische Soldaten und offenbart dabei mehr über die Motive des Irans als die Medien hierzulande sich trauen zu schreiben. Wie der Guradian heute schreibt, hätte die Gefangenen bereits ausgepackt bzw. all ihre „Verbrechen” zugegeben: All 15 of the British service personnel held in Iran have confessed to having illegally entered the country’s waters, an Iranian state-run television channel said today....

02 Apr. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Warum war es in der DDR so schwer, Jude zu sein?

„Warum war es in der DDR so schwer, Jude zu sein? ” ist eine der Fragen, die Wolf Biermann dem Magazin Cicero beantwortet, etwas konfus jedoch das ganze und mit einer etwas übertriebenen Lockerheit. Sich um Kopf und Kragen reden, kann man das wohl nennen, denn in seiner Antwort auf die Frage „Sie haben einmal behauptet, dass Sie keine jüdische Identität haben.” nennt er die Halachah „dumm” und das ist doch ein wenig zu respektlos:...

27 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Oberrabbiner Israels in Deutschland

Vom 23. März bis zum 25. März 2007 besuchten die beiden Oberrabbiner Israels, der sefardische Schlomo Mosche Amar (siehe auch hier) und der aschkenasische Rabbiner Jonah Metzger Deutschland. Sie reisten zunächst nach Frankfurt um das dortige Bejt Din zu besuchen und dann weiter nach Berlin, wo sie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel trafen. Das Hamburger Abendblatt berichtet (hier): Die ganze Palette des wieder auflebenden deutschen Judentums ist vertreten - so stakst neben einigen Ultraorthodoxen mit Schläfenlocken eine atemberaubende junge Schönheit auf zehn Zentimeter hohen Stilettos vorbei....

26 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kitnijot und Pessach

Weil schon nächste Woche Schabbat haGadol ist, schon einmal ein kleiner Text der sich mit Pessach beschäftigt und dem aschkenasischen Minhag ( Brauch ) noch viel mehr Dinge zu meiden, als unbedingt nötig… Wenn Du aschkenasischer Jude oder aschkenasische Jüdin bist, dann hast Du es, wenn man es mit dem aschkenasischen Brauch genau nimmt, an Pessach nicht gerade leicht. Zum verbotenen Chametz (Gesäuertem), zu dem Weizen , Gerste , Dinkel , Roggen und Hafer gehören, kommt dann nämlich eine weitere Kategorie verbotener Nahrungsmittel hinzu: Kitnijot:...

25 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Fragen zum Warum?

Dieser Tage mehren sich wieder Zeitungsüberschriften wie diese: „Israel lehnt neue Palästinenser-Regierung ab” (von hier) oder „Boykottierte palästinensische Einheit?” (NZZ). Und bevor man sich ernsthaft und laut fragt, was eigentlich das Problem ist, könnte man auf das TV-Prgoramm der Hamas verweisen, so wie es kürzlich die Jerusalem Post tat: Zwei putzige Kinder reden darüber, wie viele Juden ihre Mutter umgebracht hat… Memri.tv hat den Clip übersetzt (hier ist der Film - zuerst gesehen bei jewlicious):...

16 März 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zores am Grab von Rabbi Elimelech

Ein Mann hat sich ins Abseits gestellt und muß nun damit leben, dass er als jemand gilt, der sich denjenigen angedient hat, die den Staat Israel von der Landkarte vertilgen wollen. Der hier schon so häufig genannte „Rabbiner” Arjeh Friedmann aus Wien, der vor kurzem erst mit Henryk Broder zusammenstieß (hier), traf in Polen, am Grab von Rabbi Elimelech von Le?ajsk (Ližensk) auf eine Gruppe von anderen Juden aus Israel....

13 März 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neues Buch von Amos Oz!

Das letzte Buch von Amos Oz, dass in deutscher Sprache erschienen ist, ist „Plötzlich tief im Wald”. Ein großartiges Buch, dass in einer märchenhaften Sprache geschrieben worden ist. Die Übersetzerin Mirjam Pressler hat da, meiner Meinung nach, gute Arbeit geleistet. Nun war ich erfreut, heute zu lesen, dass Amos Oz ein neues Buch geschrieben hat, von dem er sagt, es sei noch poetischer. Heute berichtet das Ha’aretz-Magazin über ????? ????? ?...

09 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Geschichte eines Volkes - heute und später im TV

Dies ist lediglich ein kleiner Hinweis auf die Produktion Die Juden - Geschichte eines Volkes, die heute (6. März) und morgen auf arte gezeigt werden wird. Die ARD sendet die Folgen ab dem 11. März. Auf der Internetseite gibt es auch Filme online. Überhaupt wurde zu der Serie, sowohl von arte, als auch von der ARD ein sehr umfangreicher Internetauftritt vorbereitet. Der von der ARD zielt eher auf die Vermittlung von Fakten und Wissen, der von arte ist ein wenig Essay-artiger gestaltet und erzählt auch Geschichten....

06 März 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]