The Authorised Daily Prayer Book

In den Kommentaren zum Beitrag „ArtScrolls Mission” erwähnte Yonatan, dass es für die britischen (orthodoxen) Gemeinden einen neuen Siddur gäbe, es handelt sich dabei um „The Authorised Daily Prayer Book of the United Hebrew Congregations of the Commonwealth” mit einem Kommentar, sowie einer überarbeiteten Übersetzung des britischen Oberrabbiners Sir Jonathan Sacks. 926 Seiten neuer Siddur - der sich jedoch als Weiterführung des „Singers’s Siddur” versteht - 926 Seiten neues Layout (von Jerusalem Typesetting), 926 Seiten neue Typographie und 926 neuer Kommentar, „neue” Texte erwartet man ja von einem orthodoxen Siddur ja eher weniger, dafür liegt hier der Augenmerk auf Vollständigkeit und Arrangement....

24 Juni 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Vom Leben und Überleben des Judentums in Deutschland

Dr. Grigori Pantijelew fragt sich hier, was wohl aus den Juden in Deutschland wird und liefert eine, durchaus zutreffende, Zustandsbeschreibung der Gemeinden für beide Seiten des jüdischen Deutschlands. Er betrachtet die russischsprachigen Gemeindemitglieder und die, so genannten, Alteingesessenen: Mir geht es eher darum, die Verbindung zwischen vorhandenen Strömungen zu fördern. Wie erreicht man die Immigranten, die kaum Zeitungen lesen und dem Mainstream der deutschen bzw. russischen TV-Medien ausgeliefert sind? Wer will und kann vermitteln - die jüdische Tradition, die Kultur, auch die der Diskussion?...

20 Juni 2007 · 6 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eruv in Münster

Wie die Welt heute berichtet, gibt es im Rahmen der Skulptur Projekte in Münster nun einen Eruv, bzw. eine Installation, die Eruv-ähnlich das Stadtzentrum umschließt. Der britische Künstler Mark Wallinger schuf einen für die Stadt Münster, wobei er es war, den Begriff Eruv ins Spiel brachte und damit durchbricht er ja gewissermaßen auch eine Grenze, nämlich eine religiöse indem er mit Symbolen einer Religion spielt. Das Gebiet innerhalb eines Eruvs wird durch diesen zu gemeinsamem Besitz der Gemeinde, die innerhalb dieses Eruvs lebt....

19 Juni 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Golan ist israelisch

Der Fuchsbau bringt einen interessanten Artikel von Nadav Schragai aus Ha’aretz vom 17.6.2007. Weil der Artikel einige Dinge sehr treffend erklärt und vielleicht auch polarisiert, mache ich es dem Fuchsbau gleich und gebe den übersetzten Artikel hier wieder: Von Nadav Shragai Es ist beinahe schon politisch inkorrekt, ja ketzerisch, heutzutage zu behaupten, dass der Golan weder wirklich syrisch noch ein Pfand oder eine Trumpfkarte bei Verhandlungen ist. Doch es ist Zeit, dies jenen israelischen Politikern zu sagen, die versuchen, das Bewusstsein der Öffentlichkeit in diesem Punkt zu trüben....

18 Juni 2007 · 4 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Let Hamas govern

„Let Hamas govern” ist eine Forderug von Samir El-youssef (hier) im Comment is free Bereich auf den Seiten des guardian: Hamas won the Palestinian parliamentary elections of 2006 and it’s about time that Abbas and the Fatah leadership admit defeat and hand over power - government as much as foreign policy, security forces and civil services - to the elected party. It was originally their failure to do so which has led to the current situation....

18 Juni 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

ArtScrolls Mission

Über die Mission des emsigsten Verlagshauses für Siddurim und Judaica gibt der Leiter Rabbiner Nosson Scherman in einem Interview mit der Jewish Press Auskunft (hier). Das Interview ist insofern interessant, als dass nicht nur Erfolgsgeschichten abgefragt werden, sondern auch kritische Fragen zur „ideologischen Ausrichtung” gestellt werden: Some people claim that ArtScroll does not quote rabbis from certain camps in their works. For instance, I’ve heard complaints in Chabad circles that the Lubavitcher Rebbeisn’t quoted....

15 Juni 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unfähig zum Frieden?

Wir werden erst Frieden mit den Palästinenensern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als dass sie uns hassen. Golda Meir Das Zitat von Golda Meir, der Frau über die Ben Gurion angeblich sagte, sie der „einzigen Mann im Kabinett” , hat einige Dinge gesagt, die sich heute immer mehr bewahrheiten und die in diesem Blog schon mehr als einmal Thema waren. Gerade las ich in Lilas Blog über Yoram Bin Nur, einem Reporter von Channel 2, der sich um eine faire Berichterstattung aus der Westbank bemüht....

14 Juni 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Araber sollten Israel unterstützen

Das Reform Judaism Magazine bringt in seiner Sommerausgabe einen Artikel (hier) über Nonie Darwish, Tochter eines ägytischen Offiziers und Märtyrers, denn ihr Vater wurde 1956 durch den israelischen Geheimdienst getötet. Dennoch hat sie die Organisation Arabs for Israel gegründet. In dem RJ-Artikel spricht sie nicht nur über die Erziehung zum Haß, sondern auch über die Wendungen in ihrem eigenen Leben, die sie schließlich Arabs for Israel gründen lies. Ende des vergangenen Jahres erschien ihr Buch _Now They Call Me Infidel: Why I Renounced Jihad for America, Israel, and the War on Terror _ (bei amazon....

11 Juni 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Neue Gemeinde in Unna

Das ist Dynamik! Während in Dortmund die Orthodoxie Einzug gehalten hat (siehe hier), formiert sich in der Stadt Unna, die bisher im Einzugsgebiet der Gemeinde Dortmund befand, eine neue jüdische Gemeinde liberaler Prägung mit immerhin fast 100 Mitgliedern. Damit ist das schon die dritte Gruppe im Ruhrgebiet (wenn man das mal großzügig auf Unna ausdehnt), nämlich EtzAmi, eine Gemeind ein Oberhausen und nun Unna. Auch in Düsseldorf gibt es übrigens nun wieder unregelmässig liberale Zusammenkünfte....

11 Juni 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Avraham Burg: Keinen jüdischen Staat

Avraham Burg war Chef der Jewish Agency (deutsche Homepage) (Sochnut), Sprecher der Knesset und für zwanzig Tage sogar Präsident Israels (vom 12 Juli 2000 bis zum 1.August) Als Chef der Jewish Agency war verantwortlich für die Einwanderung nach Israel. Deshalb überrascht es, wenn Avraham Burg in einem Interview mit Ha’aretz sagt, der Staat Israel dürfe sich nicht als jüdischer Staat begreifen und das Rückkehrgesetz, welches immer wieder als Instrument gegen den innerjüdischen Pluralismus in Israel verwendet wird (siehe hier) gehöre abgeschafft:...

08 Juni 2007 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]