Das Kreuz mit dem Halbmond?

„Das Kreuz mit dem Halbmond” war am Wochenende der Titel einer Diskussionsrunde auf dem Sender phoenix. Der Titel der Sendung legt nahe, es handele sich um eine kontroverse Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslimen. Tatsächlich hat phoenix nur Muslime und Juden eingeladen. Unter der Leitung von Guido Knopp diskutieren der Schriftsteller Ralph Giordano, erklärter Gegner des geplanten Moscheenbaus in Köln, die Soziologin und Islamkritikerin Necla Kelek, Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Cem Özdemir, Europaabgeordneter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und erster Abgeordneter türkischer Herkunft im Deutschen Bundestag sowie der Publizist Rafael Seligmann....

09 Dez. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Moped Chanukkiah

Wer ständig mobil ist, hat sicherlich auch Interesse an einer Moped Channukiah. Das Jüdische Museum New York bietet ein entsprechendes Gerät in seinem Shop an hier ist der entsprechende Link.

06 Dez. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ehrungen für den Medienzar und Antisemiten

Am 11 Oktober 1907 verstarb in Bonn Georg Friedrich Dasbach, den man an seiner Wirkungsstätte Trier 100 Jahre später mit Gedenkveranstaltung, Pontifikalamt mit Bischof Marx (der nun Erzbischof in München ist) ehrte. 1875 gründete er das „Sanct-Paulinus-Blatt”, welches später nur „Paulinus” heißen wird. Es ist das Trierer Diözesanblatt bis heute. Wie die Website des Bistums berichtet, sieht sich der heutige Chefredakteur des Blatts der Tradition verpflichtet: Der „Paulinus" wisse sich auch heute dem Erbe Dasbachs verpflichtet, sagte Chefredakteur Bruno Sonnen beim Festakt in Liebfrauen....

05 Dez. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Schlechter Umgang

Schlechter Umgang führt offenbar zu schlechtem Benehmen. Hamandinedschads Freund Chávez ist meinem Sozialismusreferendum gescheitert, dennoch musste man der jüdischen Gemeinde vor der Abstimmung nochmal zeigen, wer am längeren Hebel sitzt: Police raided Venezuela’s main Jewish social club on the eve of a national referendum. The raid on La Hebraica late Saturday night occurred just hours before Venezuelans went to the polls to decide on constitutional changes proposed by President Hugo Chavez....

03 Dez. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Fonttipp

Wer es häufiger mit Quelltexten des Judentums zu tun hat (Chumasch, Tanach, Talmud, Siddur) und nicht auf die Standardschriften (wie Arial oder Times) zurückgreifen will, kann sich entweder kommerzielle Fonts besorgen, oder aufwendig nach freien suchen. Einen freien Font für, sagen wir, traditionelle Texte, fand ich kürzlich bei der Society of Biblical Literature. Frei ist die Schrift allerdings nur für den akademischen (nichtkommerziellen) Gebrauch. Die Society hat einen Unicode-Font geschaffen, der nahezu alle Eventualitäten, auch komplexerer hebräischer Texte, abdeckt, wie zum Beispiel puncta extraordinaria in Tehillim 27:13....

02 Dez. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Hallo Herr Niggemeier

Hallo Herr Niggemeier, Wissen Sie, die Israelitischen oder auch jüdischen Kultusgemeinden leisten noch andere und umfangreichere Arbeit, als Sie ihnen unterstellen. Sie sehen in ihnen scheinbar notorische Meckerfritzen, ich sehe in ihnen in erster Linie Gemeinschaften die unter schweren Bedingungen wichtige Arbeit leisten. Ihr Satz „Wenn sich schon kein Regionalverband irgendeiner israelitischen Religionsgemeinschaft findet, der empört Konsequenzen fordert, könnten…” aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom heutigen 2. dezember 2007 ( auf Seite 32) legt nämliche nahe, dass Sie keine Ahnung haben, was jüdische Kultusgemeinden hierzulande tun....

02 Dez. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Klare Aussage

Im August berichtete ich hier über Konversionen zum Judentum auf dem Obersalzberg. Dieser Artikel hatte eine lebhafte Diskussion zur Folge (was sehr gut war). Wie die aktuelle Ausgabe (48/07) der Jüdischen Allgemeinen berichtet, hat die Allgemeine Rabbinerkonferenz sich nun klar zu dem Thema geäußert. Scheinbar gab es einige Anfragen an die ARK: Die Übertritte von Celso Cukierkorn werden nicht von der ARK anerkannt und verweist darauf, dass Übertritte ausschließlich in der Verantwortung der Batej Din der Allgemeinen und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz lägen....

01 Dez. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Willkommen im Internet!

Jahrzehntelang gab es nur eine einzige Bezugsquelle für Siddurim mit deutscher Übersetzung: Die Verlagsbuchhandlung Victor Goldschmidt in der Schweiz und bis zum Aufkommen des Siddurs Schma Kolejnu war der Vertrieb des Siddur Sefat Emet eines der Geschäfte der Verlagsbuchhandlung. Wenn ich richtig gerechnet habe, lief in diesem Jahr übrigens das Copyright für die Übersetzung aus. Seitdem man Bücher im Internet ohne große Hürden bestellen kann, wurde regelmäßig von talmud.de Nutzern gefragt, wo man denn bitteschön die Siddurim kaufen könne....

27 Nov. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Hauptstädte haben gewählt

Wien und Berlin haben gewählt. Die Jüdischen Gemeinden der Hauptstädte haben gewählt und bei beiden Wahlen heißt der Sieger: Atid. Rechnerisch hat die Liste Atid in Berlin um die 60% erreicht (berechnet nach der Liste von Jüdisches Berlin) und wird damit den neuen Gemeindevorstand stellen, in Wien 41,22% (Zahlen von hier) und zumindest in Berlin hat es für einen Kurswechsel offenbar gereicht. In Wien wurde Ariel Muzicant als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) praktisch bestätigt, wenngleich seine Liste nicht die absolute Mehrheit erreicht hat....

26 Nov. 2007 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wir wollen positive Religion!

„Wir wollen positive Religion” heißt es in den Prinzipien der Genossenschaft für Reform im Judenthum die 1844 in Berlin gegründet wurde und ein einen Weg bahnte für das Reformjudentum. Heute betrachten wir die Vorstöße der klassischen Reform als äußerst radikal, zum Beispiel sehr sehr wenig Hebräisch im G-ttesdienst. Einer der Mitbegründer Aaron Bernstein, hat unter seinem Pseudonym A. Rebenstein die Prinzipien der Genossenschaft für Reform im Judenthum mitformuliert. Erfreulicherweise hat man diese aus dem Regal befreit und digitalisiert, so sind sie heute für alle verfügbar, nämlich hier....

22 Nov. 2007 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]