Tzniut extrem - Burkas in Bejt Schemesch

?? ?? ?????. ?? ??? ???„Das ist nicht Kabul - das ist Bejt Schemesch!” steht über einem Artikel von Ha’aretz. Das Bild in dem Artikel zeigt eine Frau (vermutlich) unter einer Burka - oder sagen wir besser - eine Burka unter der jemand steckt. Ha’aretz berichtet von einer neuen Auffassung von Tzinut, nämlich vollständig bedeckt. Besser sollte man wohl sagen, vollständig versteckt. Aber so wie es ausschaut, hat sich das nicht ein Mann ausgedacht....

28 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Unsere Stunde Null: Deutsche und Juden nach 1945

Gottfried Wagner, Urenkel von Richard Wagner, liest am Donnerstag, 31. Januar 2008, in Nürnberg um 18 Uhr im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, aus seinem Buch „Unsere Stunde Null. Deutsche und Juden nach 1945. Familiengeschichte, Holocaust und Neubeginn“. Die Veranstaltung über den deutsch-jüdischen Dialog wird von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg ausgerichtet. Gottfried Wagner verfasste sein Buch gemeinsam mit Abraham Peck. Das ausgerechnet ein Verwandter Wagners liest, gibt dem ganzen eine gewissen Brisanz, denn die Familie Wagner war stark mit den Nazis verwoben....

28 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdische Schüler in Angst

„Jüdische Schüler in Angst” So titelte Polylux TV heute einen Beitrag über den Antisemitismus an deutschen Schulen - kein neues Phänomen (schon 2004 bloggte ich darüber). Es ist auch nichts neues, dass es vor allem muslimische Jugendliche aus sozial schwachen Familien sind, die einen offenen Antisemitismus an den Tag legen. In dem Polylux Beitrag kommen sie zu Wort. Ich hätte mir gewünscht, man würde die Gesichter der Kinder zeigen. Dann sollen sie schon in aller Öffentlichkeit dazu stehen....

24 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Bücher die wir wieder sehen wollen

Die Chance, David Einhorns Siddur recht schnell für die Allgemeinheit verfügbar zu machen, konnte ich, dank des Internets nutzen. Was früher einen erheblichen Aufwand bedeutet hätte, nämlich Druckerei finden, Binden lassen, Vorschuss zahlen, Lagerung übernehmen, den Versand organisieren, dem Geld hinterherlaufen etc. nimmt heute nur noch wenige Arbeitsschritte in Anspruch. Die Erstellung der Vorlage (wenn man Ahnung hat), die Korrektur (niemand möchte derbe Rechtschreibfehler in seinem Buch finden) und die „Verfügbarmachung” durchs Internet....

20 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Terrorwarnungen für Berlin

Was wir (wahrscheinlich) wissen: Nach einer Terrorwarnung sollen vor jüdischen Einrichtungen in Berlin Schutzmaßnahmen verstärkt werden. Das berichtet die „Berliner Morgenpost” am Montag und wird von den meisten Zeitungen zitiert: Handelsblatt, Spiegel Online, RP-Online und Welt-Online. An dem Artikel auf RP-Online ist interessant, dass gleich jemand kommentierte, ohne Synagogen wären keine Sicherheitsmaßnahmen nötig. An drei Einrichtungen sollen Betonsperren errichtet werden, um zu verhindern, dass Terroristen mit Fahrzeugen in die Gebäude eindringen können, so heißt es in dem Bericht....

20 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ephraim Moses Lilien

Die deutsche Ausgabe des Plaut Kommentars zur Torah enthält teilweise einige Illustrationen von Ephraim Moses Lilien (geboren 1874 in Drohobycz, gestorben 1925 in Badenweiler) und dort, im Plaut, entdeckte ich Liliens Zeichnungen auch das erste Mal für mich. Lilien zeichnete fast ausschließlich im Jugendstil mit fast esoterischen Einschlägen (gutes Beispiel die Königin Schabbat von der ich leider leider keine digitale Version habe) und schockierte wohl mit seinen Illustrationen des Buches „Die Bücher der Bibel”, welches von Ferdinand Rahlwes herausgegeben wurde (für Hinweise auf eine Quelle von der man das Buch „günstig” bekommen kann, wäre ich dankbar) die Leserinnen und Leser....

16 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Familienmentsch im Januar

Im Oktober 2007 ging das Magazin Familienmentsch (Bericht von damals hier) an den Start. Diese war erwartungsgemäß schnell ausverkauft und die Nachfrage wohl auch recht groß. Das Jüdische Elternmagazin hat auch in der Januarausgabe einen thematischen Schwerpunkt. Dieses Mal sind es jüdische Kitas und da glänzt das Magazin, weil es alle (vermutlich) jüdischen Kindergärten und Kitas in einem Serviceteil auflistet. Von liberal bis Chabad (Inhaltsverzeichnis hier). Ein Artikel zum Thema TuBischwat ist jedoch auch enthalten und damit knüpft der Familienmentsch an den Jahreszyklus an....

15 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Noch ein Staat Israel

Das haben wir schon immer geahnt: Es wäre besser, diejenigen die einen Staat wollen, der ausschließlich nach halachischen (in einer, mehr oder weniger strikten Auslegung) Gesetzen regiert wird, auch einen bekommen – allerdings nicht den gesamten modernen Staat Israel. Was wäre besser als ein Staat Israel? Vollkommen richtig! Zwei Israels! Yves Kugelmann, Chefredakteur der schweizerischen jüdischen Wochenzeitung „Tachles” hat sich genau darüber Gedanken gemacht und schlägt die Gründung eines zweiten Staats Israel vor, jedoch nicht als Heimat für die Freunde einer Theokratie, sondern als Heimat für Juden die einem jüdischen Staat leben wollen:...

12 Jan. 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Wenn der Wind sich dreht

Ich weiß um die Verantwortung, die mit einer solchen Auszeichnung einhergeht. Für mich heißt das vor allem dreierlei: Erstens: Dauerhaft dafür einzustehen, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland und in Europa nie wieder Fuß fassen. Am 6. November erst sagte Angela Merkel dies. Anlass war die Verleihung des Leo Baeck Preises an sie für das, was man von einem deutschen Bundeskanzler/einer Bundeskanzlerin erwarten kann. Charlotte Knobloch zur Preisverleihung:...

09 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Bo

Mein Beitrag zur Paraschah Bo ist etwas ungewöhnlich, denn ich beziehe mich nur über ein Bild auf Jirmejahu, der als Haftarah zu Bo gelesen wird. Wir haben dieses Buch „Newiim weKetuvim” zuhause, schätzungsweise 15 cm hoch, ohne Druckdatum oder sonstigen Hinweis auf seine Herkunft. Es ist mit aus Russland nach Deutschland gekommen und lag hier lange recht unbeachtet zwischen unseren Büchern bis ich die klare Schrift und die Bilder entdeckte....

07 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]