Unsportlich

Englischer Fußball ist eine harte Angelegenheit, da sind wir einige Raufereien und extreme Parteinahmen gewohnt und von englischen Fußballfans auch so einiges. So hat es mich ein wenig gewundert, dass es so lange dauert, bis jemand entdeckt, dass (oder auch Chelski genannt, seitdem der russische Milliardär Roman Abramowitsch den Verein gekauft hat) der Coach des Vereins Chelsea aus Israel kommt und - ja genau - Jude ist. So erhielt der Coach Avram Grant am Dienstag eine Morddrohung mit sehr eindeutig antisemitischem Inhalt....

20 Feb. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zur Paraschah Ki Tissah

Zeit für einen Torahkommentar. Dieser Beitrag von mir erschien im vergangenen Jahr in der Jüdischen Allgemeinen. Inmitten von Anweisungen, Beschreibungen und technischen Einzelheiten ist unsere Paraschah wie eine Unterbrechung und fordert dem Leser und Hörer der wöchentlichen Torahlesung noch ein wenig Aufmerksamkeit mehr ab, als wir ihr ohnehin schon widmen. Diese Aufmerksamkeit benötigen wir auch, denn die Paraschah enthält einige Stolperfallen, die auch die großen Kommentatoren der Torah herausforderten. So stellten sich ihnen und uns einige interessante Fragen:...

17 Feb. 2008 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Für die Berliner: Deutsche Israelpolitik

Arzenu Deutschland e.V. bietet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „60 Jahre Israel“ am Sonntag, 17.02, im Kiddusch-Raum der Neuen Synagoge Berlin (Oranienburger Str.) einen Vortrag von Dr. Gregor Wettberg und Sergey Lagodinsky vom Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokraten zum Thema „Deutsche Israelpolitik” an. Konkret soll beleuchtet werden: Deutsche Außenpolitik in Bezug auf Israel und den Nahen Osten am Beispiel der Verlängerung des Libanon-Mandats der Bundeswehr im September 2007. Sergey Lagodinsky wird im Anschluss den Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten vorstellen....

14 Feb. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte

Jediot Acharonot hat gestern einen drastischen Aufmacher gebracht - zu Recht (die Überschrift lautet übrigens: „Mama, was ist mit meinen Beinen passiert”). Das dürfte er gewesen sein. Der berühmte letzte Tropfen in das volle Fass. Nun werden natürlich Reaktionen gefordert und diejenigen, welche die Raketen abfeuern haben ihr Ziel nahezu erreicht. Es soll nicht vergessen werden, dass bisher an nahezu jedem Tag Raketen auf Sderot niedergingen. Raketen die übrigens in den europäischen Nachrichten häufig „klein geredet” wurden....

11 Feb. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Eine echte jüdische Vereinigung

Eine echte jüdische Vereinigung ist der Europäische Jüdische Kongress (European Jewish Congress) nun offenbar - zerstritten und zweigeteilt. Wie die Jerusalem Post berichtet, sind einige Länder aus der Dachorganisation ausgetreten: The French Jewish community suspended its membership in the European Jewish Congress on Sunday, shortly after a vote in Paris extending the terms of the umbrella group’s leadership by two years. The French were joined by the Austrian and Portuguese communities, who say they may break away from the European Jewish Congress entirely after its General Assembly retroactively extended the term of members of the EJC’s executive....

11 Feb. 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Kluft zwischen Orthodoxie und Nicht-Orthodoxie wird größer

zumindest in den USA. Dies soll der neue Meinungsjahresbericht des American Jewish Committee aussagen. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden. Die präsentierte Sicht gilt natürlich nur für die jüdische Bevölkerung der USA. JewishJournal.com schreibt The AJCommittee’s 2007 Annual Survey of American Jewish Opinion focused mainly on the political preferences and concerns of Jews leading into this election season. It showed that while Jews across the religious spectrum have maintained their political party affiliation, on specific issues the Orthodox are becoming much more conservative than Jews who affiliate with the more liberal religious streams of Judaism....

10 Feb. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Was steht denn da?

Was das ist? Das ist das Schma Jisrael in arabischer Übersetzung. Tatsächlich gibt es ja nicht wenige Juden aus dem arabischen Sprachraum und Maimonides schrieb auch in arabischer Sprache. So außergewöhnlich ist es also nicht - aber wir mögen es als ungewöhnlich empfinden. Diese Übersetzung entstammt dem Siddur Farhi , einem hebräisch-arabischen Siddur aus den USA (im Print ausverkauft, nur noch „elektronisch” erhältlich). Vielleicht eine gute Quelle für Dialogs und Trialogtätige....

10 Feb. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

TV-Befehl: Zores

Am Dienstag, den 5. Februar läuft der Film „Zores” um 22:25 auf 3sat, der den gefeierten „Alles auf Zucker” schlecht aussehen lässt und Klischees nur nutzt um sie vorzuführen. Gleich zu Beginn des Films spielt eine Klezmergruppe im Gemeindehaus. Der jüdische Zuschauer ist also gleich genervt, doch noch bevor man umschalten kann, kommen die jüdischen Protagonisten ins Bild: „Klezmer” - „Ja, die da wollen das so.” und dann wird die nichtjüdische Delegation der örtlichen Stadtverwaltung gezeigt, die natürlich ganz hingerissen ist - mit diesem Spannungsfeld spielt der Film ganz charmant und führt mit mehr als einem Augenzwinkern vor....

31 Jan. 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Antisemitisch oder nur völlig daneben?

Eines steht fest: wer sein Buch vermarkten will, der muss dafür sorgen, dass es diskutiert wird. Entweder über ein positives Extrem oder ein negatives Extrem. Der „freischaffende Philosoph” Schrägstrich „Schriftsteller” Dr. Michael Schmidt-Salomon hat so ein Buch verfasst und sorgt nun für entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. „Wo bitte geht’s zu G-tt? fragte das kleine Ferkel” heißt das Buch das auch die jüngsten zum Atheismus erziehen soll und dabei auf das Mittel der Verspottung setzt und dabei statt Spott auch Blödsinn erzählt....

30 Jan. 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tzniut extrem - Burkas in Bejt Schemesch

?? ?? ?????. ?? ??? ???„Das ist nicht Kabul - das ist Bejt Schemesch!” steht über einem Artikel von Ha’aretz. Das Bild in dem Artikel zeigt eine Frau (vermutlich) unter einer Burka - oder sagen wir besser - eine Burka unter der jemand steckt. Ha’aretz berichtet von einer neuen Auffassung von Tzinut, nämlich vollständig bedeckt. Besser sollte man wohl sagen, vollständig versteckt. Aber so wie es ausschaut, hat sich das nicht ein Mann ausgedacht....

28 Jan. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]